EINFÜHRUNG VERBAND

Der DMYV ist der Dachverband für den motorisierten Wassersport. Die Interessenvertretung auf allen Ebenen sowie die Förderung des Motorboot- und Yachtsports in sämtlichen Facetten gehören zu den wichtigsten Aufgaben des Verbandes.

Die wassersportlichen Interessen werden durch das Präsidium, die Referate, den Verbandsrat sowie durch die Vorstände der Landesverbände und Vereine vertreten. Die Mitglieder in den Vereinen und Landesverbänden sind die tragenden Säulen des Verbandes. Der DMYV hat rund 500 Mitgliedsvereine mit mehreren Tausend Einzelmitgliedern, die den jeweiligen Landesverbänden angehören.

Als Träger der nationalen Sporthoheit unterstützt und fördert der DMYV den Leistungssport. Daraus resultierend werden das Doping als auch der Medikamentenmissbrauch bekämpft und geahndet. Der DMYV ist Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), im Weltverband Union Internationale Motonautique (UIM) und der European Boating Association (EBA). Respektive der Förderung des Sports ist der Verband gemeinnützig tätig.

In der Duisburger Geschäftsstelle werden von 19 Mitarbeiter*innen die Verwaltung sowie das Führerscheinwesen im Sinne des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) abgewickelt.

VERBANDSRAT DES DMYV

Der Verbandsrat des Deutschen Motoryachtverband e.V. (DMYV) setzt sich gemäß der Satzung aus dem Präsidium und Vertretern der 14 Landesverbände zusammen. Seine Aufgaben sind unter anderem die Grundlinien der verbandspolitischen Arbeit festzulegen, die Ordnungen des Verbandes zu verabschieden und kommissarische Mitglieder des Präsidiums zu berufen.

Verbansdratsvorsitzender

Michael Martini (Baden-Württemberg)

Stellv. Verbandsratsvorsitzende

Christel Lenarz (Hessen)

Vertreter des Präsidiums

  • Präsident Frank Dettmering
  • 1. Vizepräsident Gisbert König
  • 2. Vizepräsident und Schatzmeister Uwe Töben
  • Michael Martini
  • Helmut von Veen
  • Wolfram Marek
  • Sven Greif
  • Nadine Kössler
  • Uwe Gerlach

Vertreter/innen der Landesverbände

  • Baden-Württemberg: Michael Martini
  • Bayern: Klaus Michael Weber
  • Berlin: Winfried Severin
  • Brandenburg: Detlef von Jagow
  • Bremen: Michael Brassat
  • Hamburg: Ralf Behrens
  • Hessen: Christel Lenarz
  • Mecklenburg-Vorpommern: Klaus Krompholz
  • Niedersachsen: Benno Wiemeyer
  • Nordrhein-Westfalen: Marcus Schüler
  • Rheinland-Pfalz: Anne Hochreuther
  • Sachsen: Frank Hartleb
  • Sachsen-Anhalt: Uwe Gerlach
  • Schleswig-Holstein: Bernhard Sitter

FUNKTIONEN IM DMYV

Eine Zusammenfassung der Aufgaben

Der Deutsche Motoryachtverband e.V. (DMYV) deckt ein breitgefächertes Arbeitsgebiet für den motorisierten Wassersport ab. Jedes dieser Arbeitsgebiete wird innerhalb des Verbandes in Form einer Funktionsbeschreibung definiert. Im Folgenden werden die Funktionen und die damit zusammenhängenden Aufgaben kurz vorgestellt:

Die Zusammenarbeit mit den vom DMYV anerkannten Ausbildungsstätten steht im Mittelpunkt der Funktion „Ausbildungsstätten“. Die Kontrolle und Verwaltung dieser, die Weiterentwicklung von Ausbildungskonzepten sowie die Akquise neuer Ausbildungsstätten sind dabei Schwerpunkte der Arbeit.

Im Breitensport bündelt der DMYV seine Aktivitäten rund um Fahrtenwettbewerbe und Fahrtensportveranstaltungen. Die Ausrichtung und das Betreuen von Veranstaltungen gehört gleichermaßen in diese Sparte wie die Entwicklung von Konzepten für Fahrtensportveranstaltungen.

Ohne das Ehrenamt ist die Arbeit des DMYV nicht vorstellbar. Im Mittelpunkt dieser Funktion stehen Ehrenamtsauszeichnungen, ihre Pflege und Weiterentwicklung sowie die Ehrung von Amtsträgern.

Hinter der Funktion „Finanzen“ verbirgt sich das Finanzwesen des DMYV – von der Kassenprüfung über das Controlling, Budgetplanung, Kostenmanagement, Kosten-Nutzen-Erwägungen bis hin zu Fördermitteln und Fundraising.

Die Verwaltung und Pflege der Prüfungsausschüsse fällt in den Zuständigkeitsbereich der Funktion „Führerscheine“. Aber auch operative Arbeiten wie Umschreibungen und Ersatzausfertigungen liegen in ihrer Verantwortung.

Hauptaufgabe der Funktion „Internationale Interessensvertretung“ ist es, den DMYV in internationalen Gremien wie dem Weltverband Union Internationale Motonautique (UIM) oder der European Boating Association (EBA) zu vertreten und diesen Fachinformationen aus dem Verband zur Verfügung zu stellen.

Die Funktion „Jugendsport“ bündelt die Aktivitäten des DMYV im Bereich des motorisierten Wassersports für Jugendliche. Dazu zählt auch die Mitwirkung bei der Organisation von nationalen und internationalen Jugend-Meisterschaften sowie die Unterstützung der Jugendarbeit in den Vereinen. Basis für diese Aktivitäten ist die Strategie des DMYV.

Die Funktion „Leistungssport“ beinhaltet die Aktivitäten des Verbandes rund um den Rennsport – angefangen bei der Pflege bestehender und der Suche neuer Veranstalter über die Entwicklung von Veranstaltungskonzepten bis hin zur Entwicklung von Bindungsangeboten für Teams und Fahrer, ferner die Weiterentwicklung des Sports, Coaching sowie Fragen rund um Reglement und Lizenzen.

Im Mastersport des DMYV sind Aktionen wie „3S“ – Sport, Sicherheit und Spaß angesiedelt, die Mitgliedern von Vereinen im Winter Raum für Aktionen bieten. Zu den Aufgaben dieser Funktion gehört außerdem die Weiterentwicklung des Mastersport-Angebots innerhalb des DMYV.

Die Betreuung der Landesverbände steht im Mittelpunkt der Funktion „Landesverbände“. Wichtige Aufgaben sind dabei die Bindung der Landesverbände sowie die Erarbeitung eines Konzepts.

Im Marketing laufen alle Aktivitäten zur Vermarktung des DMYV zusammen. Dies beinhaltet die Koordination von Messen, Medien, Partnern und Sponsoren, die Erstellung der dafür notwendigen Konzepte und Recherchen im Bereich Marktforschung. DMYV-Verlag, Warenmanagement und Fuhrpark gehören ebenfalls in ihren Aufgabenbereich.

Innerhalb der Funktion „Öffentlichkeitsarbeit“ sind alle Aktivitäten rund um die Pressearbeit gebündelt. Das umfasst die Kontakte zur Fachpresse, die Organisation von VIP-Events, Koordination von Zeitschriften des Verbandes, sowie die Publikation unterschiedlicher Fachinformationen.

Aufgabe der Funktion „strategische Partnerschaften“ ist es, ein Partnerkonzept zu entwickeln. Auf dessen Grundlage zu agieren, was die Pflege bestehender sowie die Akquise neuer Partnerschaften beinhaltet. Darüber hinaus ist diese Funktion für die Entwicklung und an die aktuellen Gegebenheiten angepassten Konzeptes für außerordentliche und die Akquise neuer außerordentlicher Mitglieder zuständig.

Aufgabe dieser Funktion ist es, die Interessen des DMYV in den politischen Gremien wie dem Bundestag oder in den Verwaltungen auf Bundesebene zu vertreten. Arbeitsgrundlage dafür ist ein vom DMYV auszuarbeitendes und aktuell zu haltendes Positionspapier.

Kernaufgaben der Funktion „Raumordnung/Infrastruktur“ sind die Erschließung neuer Fahrtgebiete, die Erarbeitung von Richtlinien zum sportbootgerechten Ausbau der Infrastruktur sowie die Beteiligung an Planverfahren.

Die Funktion „Registrierung“ ist mit allen Aufgaben und Fragen rund um den Internationalen Bootsschein (IBS) und Vignetten betraut.

Häfen, Charterunternehmen, Bootstechnik und damit verbundene Fachinformationen sind Themen, die im Fokus der Funktion „Freizeit auf dem Wasser“ stehen. Dazu zählen beispielsweise auch die Verleihung des Qualitätssiegels – maritim, die Aktualisierung von Revierführern und des Binnenfahrtenführers sowie die zukünftige Zertifizierung von Charterunternehmen.

Hinter der Funktion „Umwelt“ steht die Fachkompetenz des DMYV zu Umweltthemen. Hier werden nicht nur Konzepte für umweltbewussten Wassersport und Umweltseminare, Stellungnahmen zu Umweltthemen oder zur Wasser-Rahmen-Richtlinie erarbeitet, sondern hier wird auch Einfluss des Verbandes auf Bundes- und Landesebene genommen.

Die Zusammenarbeit mit den Vereinen sowie die Akquise neuer Vereine sind die Schwerpunkte der Funktion „Vereine“. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Entwicklung von Konzepten zu Vereinsgründungen und die Weiterentwicklung von im DMYV organisierten Vereinen gelegt.

Die Funktion „Verbandsrat“ ist für die Koordination des Verbandsrates zuständig. Die Aufgaben sind in der Satzung des DMYV festgelegt.

Hinter dieser Funktion verbergen sich alle datenschutzrechtlichen Themen und Belange des Verbandes, deren Einhaltung Aufgabe der Funktion „Datenschutzbeauftragter“ ist.

Innerhalb dieser Funktion laufen alle Aktivitäten zum Thema „Anti-Doping“ des DMYV zusammen.

Die Corporate Identity des Deutschen Motoryachtverband e.V.

Die Satzung des DMYV gibt die Aufgaben und Struktur des Verbandes vor. Das „Wie“ wird in der im Verbandsrat abgestimmten „Corporate Identity“ näher beschrieben. Neben den Kernleistung des Verbandes definiert das Leitbild, für welche Werte und Ziele der Verband steht.

Auf großer Fahrt im Bugwasser der Geschichte

Wir, der „Deutsche Motoryachtverband e.V.“ (DMYV), können auf eine bewegte Historie von über 100 Jahren zurückblicken. Am 28. November 1907 wurde unser Verband, mit Victor Herzog von Ratibor an seiner Spitze, in Berlin von sieben Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen. Mit der Verbandsgründung sollte die Pflege des Motorbootwesens in all seinen Erscheinungsformen sowie die Förderung aller relevanten Industrien gewährleistet werden.

Aus dem damaligen Verbund entwickelte sich der DMYV zu einer starken Gemeinschaft, in der heute mehr als 120.000 aktive Motorbootsportler in über 500 Vereinen und 15 Landesverbänden organisiert sind. Dies macht uns zu dem Spitzenverband im modernen motorisierten Wassersport.

Klarer Kurs durch unsere Traditionen und Werte

Die gewachsene Kultur unseres Verbandes fußt auf einer weltoffenen Grundhaltung, religiöser und weltanschaulicher Toleranz sowie parteipolitischer Neutralität. In dem Bewusstsein ein Teil der deutschen Gesellschaft zu sein, stehen wir für Chancengleichheit und Integration sowie gegen Diskriminierung ethnischer Minderheiten. Wir pflegen unsere Traditionen und legen großen Wert auf Seemannschaft.
Die Welt, in der wir alle leben, zu schützen, war uns schon immer ein elementares Anliegen. Aufklärung und Sensibilisierung unserer Mitglieder zum Thema aktiver Umweltschutz ist seit vielen Jahren fester Bestandteil unseres Verbandslebens. Durch intensive Jugendarbeit wollen wir, neben der Begeisterung am motorisierten Wassersport, auch unser gewachsenes Wertesystem an zukünftige Generationen weitergeben.

Unter unserer Flagge

Die „Kern-Aktivitäten und Leistungen“ für unsere Landesverbände, Vereine und Mitglieder sind die Basis für den nachhaltigen Erfolg unserer Verbandsarbeit.

Vielfältige Dienstleistungen rund um den motorisierten Wassersport

Viele unserer Dienstleistungen resultieren aus der Beleihung des DMYV durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit der Prüfung für den amtlichen Sportbootführerschein-See und den amtlichen Sportbootführerschein-Binnen als Pflichtscheine sowie den Sport-Küsten-, Sport-See- und Sport-Hochseeschifferschein als freiwillige Dokumente, ebenso für den Bereich der Funkzeugnisse UBI, SRC und LRC. Um den Führerscheinaspiranten eine qualitativ hochwertige Ausbildung und Vorbereitung auf die Prüfungen anzubieten, haben wir das Qualitätsmerkmal „Anerkannte Ausbildungsstätte des DMYV“ begründet. Damit bieten wir auch den Schulen eine Profilierungsmöglichkeit bezüglich einer konstant geprüften Qualität in der Ausbildung an. Wir sind von der Bundesregierung zur Ausstellung des europaweit anerkannten, internationalen Bootsscheins (IBS) ermächtigt.

Als Träger der Sporthoheit in Deutschland vergeben wir die „Deutschen Meisterschaften“ im motorisierten Wassersport und lizenzieren und unterstützen die Fahrer auch bei internationalen Wettbewerben. Wir unterstützen nationale Veranstalter bei der Ausrichtung von Wettbewerben und überprüfen die Einhaltung des Reglements.

Unsere „Deutsche Motorbootjugend“ (DMJ) hat es sich zur Aufgabe gesetzt, die Jugend an den motorisierten Wassersport heranzuführen. Dazu dienen in erster Linie der Schlauchbootsport und die nachfolgenden Klassen. Unsere Jugendwettbewerbe, beginnend bei den Vereinsmeisterschaften bis hin zur Deutschen-, Europa- und Weltmeisterschaft, bilden einen attraktiven Einstieg in den motorisierten Wassersport und wecken Interesse für das Vereinsleben. Mit der Abnahme der B1-Lizenz durch unsere Jugendtrainer sind Jugendliche ab 12 Jahren zum Führen eines Bootes mit maximal 5 PS auf dafür freigegebene Wasserstraßen berechtigt.

Um den Breitensport zu fördern, bieten wir interessierten Bootssportlern umfangreiches Informationsmaterial an. Wir unterstützen und organisieren bundesweit Sternfahrten und Skippertreffen und fördern mit unserem Fahrtenwettbewerb den Wettbewerbsgedanken innerhalb unseres Verbandes.

Unser Führer für den Binnenfahrtensport (BIFF) ist das Standardwerk für den Breitensportler und beinhaltet alle relevanten Informationen bezüglich der Infrastruktur der deutschen Gewässer. Zur besseren Orientierung für die Skipper und zur Qualitätsverbesserung in den Häfen haben wir das „Qualitätssiegel - maritim“ des DMYV eingeführt. Dieses Qualitätssiegel gibt eine verlässliche Aussage über Service und Ausstattung.

Wir beteiligen uns aktiv, auf Bundes- und Landesebene, an geplanten und laufenden Raumordnungsverfahren, Verordnungen und Befahrensregelungen. Wir tragen dazu bei vorhandene Wasserstraßen zu erhalten und ihre Infrastruktur zu verbessern. Das verbriefte Recht zur Freizeitgestaltung und Erholung der Menschen in der Natur wollen wir nachhaltig mit der Ausübung des motorisierten Wassersports in Einklang bringen.

Mit dem Durchführen von regelmäßigen Umweltseminaren und der Herausgabe von entsprechenden Informationsschriften wollen wir bei den organisierten Motorbootfahrern in Deutschland ein durchgängiges, umweltbewusstes Verhalten erreichen. Als Mitglied der „Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung (DGU)“ nehmen wir die Interessen unserer Vereine wahr und unterstützen sie bei der Bewerbung um das anerkannte Umweltsiegel „Blaue Flagge“.

Gemeinsam mit unseren Landesverbänden vertreten wir die Interessen aller uns angeschlossenen Vereine auf regionaler und überregionaler Ebene. Wir unterstützen sie bei Aktivitäten und helfen ihnen dabei, an touristischen, technischen und sportlichen Weiterentwicklungen teil zu haben.

Wir sind mit der Gründung der „Sportbootvereinigung e.V. (SBV) im Deutschen Motoryachtverband“ bewusst nicht in Konkurrenz zu unseren Verbandsvereinen getreten, sondern wenden uns an aktive Motorbootsportler, die keinen festen Liegeplatz benötigen oder beanspruchen, nicht primär am Vereinsleben Interesse haben, aber dennoch an den zahlreichen Vorteilen einer Mitgliedschaft in unserem Verband partizipieren möchten.

Wir vertreten die Interessen unserer Mitglieder, wie auch die des motorisierten Wassersports insgesamt, gegenüber der Bundesregierung sowie gegenüber Behörden und anderen Institutionen. Wir vertreten die Interessen unserer Mitglieder, auch gegenüber den, für den Tourismus zuständigen, Organisationen.

Parteipolitisch neutral wollen wir insbesondere Einfluss nehmen auf Gesetze und Verordnungen, die den deutschen motorisierten Wassersport berühren und seine Weiterentwicklung nachhaltig behindern.

Wir sind aktives Mitglied in verschiedenen nationalen und internationalen Organisationen. Auf internationaler Ebene sind wir Mitglied im Weltverband des motorisierten Wassersports, der „Union Internationale Motonautique“ (UIM), im europäischen Motorbootverband, in der „European Boating Association“ (EBA) und in der „Permanent International Association for Nautical Congresses“ (PIANC).

Auf nationaler Ebene sind wir Mitglied in der „Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung“ (DGU), der „Normenstelle Schiffs- und Meerestechnik“ (NSMT) des „Deutschen Institut für Normung e.V.“ und in der „Internationalen Wassersportgemeinschaft Bodensee e.V.“ (IWGB). Wir bringen in diesen Organisationen gezielt unser Fachwissen ein und vertreten über diesen Weg auch international die Interessen unserer Mitglieder.

Das Leitbild des DMYV ist der wesentlichste Bestandteil der „DMYV - Corporate Identity“. Es beinhaltet unser Selbstverständnis als attraktiver, innovativer Verband der Gegenwart und unsere übergreifenden, zukunftsorientierten Zielsetzungen.

Die „DMYV - Corporate Identity“ mit dem Leitbild des DMYV ersetzt nicht die Satzung des Verbandes, sondern dient als Orientierung, um Handlungsfelder abzuleiten und Verhaltensnormen festzulegen.

Innere und äußere Einflussfaktoren, wie der demografische Wandel in unserer Gesellschaft und Veränderungen in den gesellschaftlichen Wertesystemen, beeinflussen uns in unserer grundsätzlichen Ausrichtung sowie in unserem täglichen Denken und Handeln.

Deshalb ist das Leitbild nicht statisch, sondern muss auf relevante, strukturelle und gesellschaftliche Veränderungen immer wieder neu eingestellt, punktuell ergänzt bzw. fortgeschrieben werden, ohne sein Wesen zu verlieren und die grundsätzliche „Persönlichkeit“ des Verbandes zu zerstören.

Wir, der DMYV, stellen uns allen Herausforderungen in dem Bewusstsein, dass wir nicht nur die Interessen unserer Mitglieder vertreten, sondern auch die Rahmenbedingungen für alle im motorisierten Wassersport aktiven Menschen und Organisationen schaffen.

Als Spitzenverband für den motorisierten Wassersport sind wir uns bewusst, dass wir uns selbst klar definieren und transparent darstellen müssen, um auch zukünftig unserer Rolle gerecht zu werden. Unser Leitbild ist hierfür ein wichtiger Schritt.

Als Dachverband wahren und vertreten wir die überregionalen Interessen unserer Landesverbände und Vereine sowie aller organisierten und nichtorganisierten Wassersportler zum Zwecke der Förderung und Weiterentwicklung des motorisierten Wassersports in Deutschland.

Wir haben die Sporthoheit im Bereich des motorisierten Wassersports und sehen uns über diese Führungsfunktion in der Verantwortung, die Rahmenbedingungen zur Ausübung dieser Sportart zu gewährleisten. Als einer der mitgliederstärksten, im DOSB organisierten, nicht-olympischen Sportverbände, mit der Kompetenz in allen Bereichen des motorisierten Wassersports, sind wir stolz darauf, in allen Gremien „der“ zentrale Ansprechpartner in allen Belangen des motorisierten Wassersports zu sein.

Die Spannbreite der Vertretungskompetenz, von der lokalen Ebene bis in den internationalen Bereich, macht uns einzigartig. Wir sind kompetenter Ansprechpartner für Politik und Wirtschaft in allen Fragen rund um den motorisierten Wassersport.

Als richtungsgebender Marktführer im Bereich des motorisierten Wassersports dienen wir dem Allgemeinwohl und sind nicht kommerziell ausgerichtet. Wir sind uns unserer Verantwortung und Führungsfunktion bewusst.

Wir sehen unsere unabhängig agierenden Landesverbände und Vereine als unsere Basis und unterstützen sie aktiv mit vielfältigen, zentralen Dienstleistungsangeboten.

Gemeinsam mit unseren Landesverbänden und Vereinen haben wir den wichtigen Bereich Jugendarbeit in der „Deutschen Motorbootjugend“ organisiert. Hierin liegt ein wichtiger Bestandteil der Zukunft des DMYV.

Wir legen großen Wert darauf, als Spitzenverband für den motorisierten Wassersport, weitestgehend wirtschaftlich und politisch unabhängig zu agieren.

Die Persönlichkeit des DMYV soll sich weiterentwickeln und wachsen. Wir wollen unseren Status und unseren Einfluss innerhalb der Gesellschaft kontinuierlich stärken und verbessern sowie politischen, themenbezogenen Einfluss nehmen, ohne parteipolitisch zu polarisieren.

Das hohe Niveau in Bezug auf unser ganzheitliches, aktuelles Wissen und Verständnis um den motorisierten Wassersport wollen wir bewahren, weiterentwickeln und überregionale und regionale Themen proaktiv beeinflussen.

Eine unserer wesentlichsten Aufgaben als gemeinnützig tätiger Spitzen- und Dachverband sehen wir darin, die engagierte Arbeit unserer Landesverbände und Vereine zu unterstützen.

Wir wollen die Attraktivität, die Bekanntheit und das Ansehen des motorisierten Wassersports in der Öffentlichkeit kontinuierlich fördern sowie das Angebot und die Qualität unserer Dienstleistungen stetig verbessern.

Nachhaltigkeit prägt unser Denken und Handeln, um den Fortbestand und die Weiterentwicklung des motorisierten Wassersports auch für die zukünftigen Generationen zu gewährleisten.

In dem Verständnis, dass die Zukunft des DMYV in den nachrückenden Generationen liegt, wollen wir uns verstärkt mit den Interessen und den Bedürfnissen der Jugend aktiv auseinandersetzen.

Wir sehen das Ehrenamt als einen Grundpfeiler unserer Verbandsstruktur und -kultur. Wir wollen dazu beitragen, die soziale und gesellschaftliche Anerkennung sowie die Attraktivität des Ehrenamts insgesamt nachhaltig zu fördern.

Der aktive Schutz der Gewässer in Deutschland und die naturverträgliche Ausübung des motorisierten Wassersports ist uns im DMYV ein besonderes Anliegen.

Ein aktiver Umweltschutz und der motorisierte Wassersport stellen nach unserer Auffassung keine Gegensätze dar.

Als Spitzenverband wollen wir auch mittels unserer Sporthoheit die Sicherheit und Leichtigkeit auf dem Wasser gewährleisten und weiter verbessern.

Wir wollen aktiv den Wettkampfgedanken innerhalb des motorisierten Wassersports fördern.

Es ist uns ein Anliegen, allen ehren- und hauptamtlichen Funktionsträgern im DMYV, allen Landesverbänden, Vereinen und Mitgliedern sowie allen Interessierten am motorisierten Wassersport aktiv ein transparentes Selbstbild und die Aufgaben des DMYV zu vermitteln. Wir wollen über diesen Weg das Gefühl der integrativen Zusammengehörigkeit in unserem Sport und im DMYV kontinuierlich stärken.

Wir positionieren uns klar zu grundsätzlichen und aktuellen gesellschaftlichen Themenkomplexen, um unserer gesellschaftlichen Verantwortung und Rolle gerecht zu werden.

Wir wollen uns verstärkt als moderner, dynamischer, attraktiver Sportverband in der Öffentlichkeit darstellen, der seine Traditionen lebt und sich der Zukunft nicht verschließt.

Wir wollen den kontinuierlichen, partnerschaftlichen Austausch mit unseren Mitgliedern fortwährend verbessern und sind offen für Kritik, neue Wege und aktive Mitarbeit im Verband.

Durch eine solide, nachhaltige Haushaltspolitik und kostenbewusstes Arbeiten schaffen wir die finanzielle Basis, um unseren Aufgaben gerecht zu werden und die gesteckten Ziele zu erreichen – auch im Hinblick auf zukünftige Generationen.

Auf Basis unserer Geschichte und Traditionen wollen wir die zukunftsorientierte Weiterentwicklung des DMYV sicherstellen.

Über unsere Mitgliedschaft im europäischen Spitzenverband European Boating Association (EBA) nehmen wir parteiunabhängigen Einfluss auf Gesetzgebungsverfahren, die alle EU Mitgliedsstaaten betreffen.

Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, für die nachfolgenden Generationen eine intakte Umwelt und die dazu gehörigen Wassersportreviere zu erhalten.

Unser Streben nach Nachhaltigkeit bezieht sich auch auf unsere, durch Offenheit und Loyalität geprägten Partnerschaften, die wir versuchen, langfristig zu gestalten.

Unsere Zusammenarbeit mit privatwirtschaftlichen Partnern basiert auf dem Grundsatz des beiderseitigen Nutzens.

Das Ehrenamt braucht das Hauptamt - das Hauptamt dient der Entlastung des Ehrenamts, damit das Ehrenamt attraktiv und leistbar bleibt.

Wir sind stolz auf unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit ihrem Engagement, ihrer Flexibilität, Loyalität und Eigenmotivation eine der tragenden Säulen des Verbandes darstellen.

Wir fördern und fordern unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter und haben einen hohen Anspruch an die Professionalität unserer Arbeit.

Wir haben eine klare Führungs- und Entscheidungsstruktur und setzen Orientierungspunkte für die Mitarbeiter, die ihnen bei ihrer täglichen Arbeit helfen.

Wir legen Wert darauf, dass unsere ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter/Innen in einer gleichberechtigten Partnerschaft zusammenarbeiten. Es ist eine Notwendigkeit, dass wir unsere Organisationsstruktur dahingehend laufend verbessern und an neue Anforderungen anpassen.

Wir möchten mit unseren Mitgliedern aktiv zum Schutz unserer Umwelt beitragen.

Unsere Führungsfunktion im motorisierten Wassersport setzen wir auch für die Erhaltung unseres Ökosystems ein, insbesondere im Bereich der Gewässernutzung. Hierbei stehen wir im Kontakt mit den anderen Verbänden und Organisationen aus dem Bereich des Wassersports – national und international.

Durch die Mitgliedschaft im Weltverband UIM gestalten wir das Reglement des nationalen und internationalen Wettkampfgeschehens aktiv mit.

Wir fördern den aktiven Wettkampfsport direkt durch, oder indirekt über unsere Landesverbände und Vereine.

Satzungen und Ordnungen

Die Aufgaben des Deutschen Motoryachtverbandes e.V. (DMYV) als gemeinnütziger und eingetragener Verein werden durch seine Satzung bestimmt. Sie ist das Grundgesetz des Verbandes und regelt die Struktur, Vertretung, Mitbestimmung der Mitglieder und vor allem die Aufgaben und Ziele des Verbandes. Die Satzung kann nur durch eine zweidrittel Mehrheit des Verbandstages, zu dem die Mitglieder ihre Delegierten als Vertreter entsenden, geändert werden.
Auf Basis dieser Satzung hat sich der Verband verschiedene Ordnungen gegeben, die die Arbeit innerhalb der Verbandes und der Gremien regelt.

Die Satzung sowie die Ordnungen können in unserem Downloadbereich heruntergeladen werden.

ZUM DOWNLOADBEREICH

Zeitliche Chronik des deutschen Motoryachtverbandes e.V. (DMYV)

Anfang des Jahres 1906 wurde eine Interessenvereinigung für die Bootssportler unter dem Namen „Deutscher Motorbootclub” gegründet.

schlossen sich die kaiserlichen Bootsfahrer im „Kaiserlichen Yacht Klub” und im „Rheinischen Motoryacht Klub” zusammen. Die einen stellten den Rennsport, die anderen den Fahrtensport in den Vordergrund.
Admiral à la Suite von Arnim überzeugte die Clubs von der Notwendigkeit der Gründung eines Dachverbandes. Am 28. November 1907 wurde in Berlin der Deutsche Motoryachtverband gegründet.
Zum Präsidenten wurde Seine Durchlaucht Victor Herzog von Ratibor gewählt. Von Arnim übernahm das Amt des Vizepräsidenten, Geheimrat Prof. Dr. h. c. C. Busley wurde 1. Vorsitzender, Konsul H. Kustermann stellvertretender 1. Vorsitzender und Dr. P. Jeserich 2. stellvertretender Vorsitzender. Dem Präsidium gehörten die Beisitzer an: Konteradmiral D. Sarnow, R. von Carstanjen, Rudolph Hertzog.
Dem neugegründeten Verband schlossen sich zunächst sieben Vereine an. Der Jahresbeitrag betrug 50 Mark, danach 70 Mark pro Stimme. Somit verfügte der Verband Ende 1909 über ein Verbandsvermögen von 7.500 Mark.

Durch den 1. Weltkrieg war der Bootssport zum Erliegen gekommen. Aber bereits im Jahre 1915 begann der Neuaufbau. Im Verband waren wieder elf Vereine mit mehr als 9.000 Mitgliedern bei einem Bestand von rund 500 Booten.

reduzierte die Inflation das Verbandsvermögen von über 14 Millionen Mark auf einen Wert von 193,55 Mark im Jahr 1924.
In gleicher Weise schrumpfte der Mitgliederbestand auf nur noch drei Vereine, in denen 718 Mitglieder mit 360 Booten organisiert waren.

war gekennzeichnet von einer Normalisierung und Aufwärtsentwicklung.

schuf die Regierung einen Wassersportbeirat; die seit 1915 bestehende Kennzeichnungspflicht für Boote wurde aufgehoben. Erstmals konnten die Mitglieder von Verbandsvereinen eine „Verbandsregistrierung” in Anspruch nehmen. Dies erfolgte über die Ausgabe der „Standerscheine”. Verbunden war damit die Anerkennung der Flaggen der Vereine.

betrug die Mitgliederzahl 13 Vereine mit 1.896 Mitgliedern und 778 Booten. Mitglieder der Verbandsvereine erhielten 50 % Nachlass auf die Schleusengebühren und sonstige Vergünstigungen auf bestimmten Strecken.
Nach dem Tode des zweiten Vorsitzenden, Geheimrat Busley, wurde Vizeadmiral a. D. Hoppmann zum neuen Präsidenten des Verbandes gewählt.
Das Vereinsleben wurde durch sportliche und gesellige Veranstaltungen immer breiter, was sich auch in der Mitgliederzahl positiv niederschlug. Im Yachtregister des DMYV waren 1.200 Boote registriert.

gab es nach einer internationalen Regatta auf dem Templiner See unüberwindbare Differenzen zwischen dem DMYV und dem ADAC, was zum Austritt des Auto Mobilclubs führte. Aufgrund der politischen Entwicklung trat er jedoch wieder bei.

hinterließen Krieg und Nachkriegszeit auch im Bereich der Sportschifffahrt ihre Spuren. Die erste Veranstaltung nach dem Krieg konnte 1950 in Berlin ausgetragen werden. An einer kleinen Wettfahrt beteiligten sich 80 Boote.

konnte der DMYV wieder Mitglied in der Union Internationale Motonautique (UIM) werden. Der erste internationale Fahrtenwettbewerb „Pavillion d ‘Or”, organisiert vom ADAC und AvD, brachte eine weitere Belebung des motorisierten Wassersports.

fand erstmals wieder unter dem Titel „Wassersport am Wochenende” eine Bootsausstellung in Berlin statt.
Zur selben Zeit führte der DMYV seinen ersten Verbandstag nach dem Krieg durch. Zum 1. Vorsitzenden wurde Jules Köther gewählt.

Verlegung der Geschäftsstelle des Verbandes von Berlin nach München.

Anlässlich des Verbandstages in Wiesbaden wählten die Delegierten den international bekannten Motorsportler Ernst Henne zum neuen Verbandspräsidenten. Ihm gelang es, dem DMYV wieder Geltung und Ansehen zu verschaffen.

DMYV Präsidium 1961

führte der DMYV die Motorbootführerscheine A (Binnen), B (Küste) und C (See) ein. Damit wurde ein richtungsweisender Beitrag zur Sicherheit auf dem Wasser geleistet.

honorierte die Bundesregierung die Vorarbeiten auf dem Gebiet des Führerscheinwesens und beauftragte den DMYV mit der Durchführung des Prüfungs- und Erteilungsverfahrens für den Motorbootführerschein. Damit war der Verband erstmals mit hoheitlichen Aufgaben beliehen.

holten die Rennfahrer des Verbandes sich im In- und Ausland viele Welt- und Europameistertitel. Einige erhielten das „Silberne Lorbeerblatt”, die höchste deutsche Sportauszeichnung. Die Beteiligung an Bootsausstellungen war für den Verband seit Jahren selbstverständlich.

wuchs der Mitgliederbestand auf ca. 13.000 Boote. In der Bundesrepublik waren 11 amtliche und 58 verbandseigene Prüfungskommissionen tätig. Annähernd 60.000 Motorbootfahrer waren im Besitz eines Führerscheines. Der DMYV zählte 112 Vereine als Verbandsvereine. Die Betreuung der Verbandsvereine übernahmen ehrenamtlich tätige Regionalvertreter.

erfolgte die Verlegung der Geschäftsstelle von München nach Hamburg.

schlug Präsident Ernst Henne beim Verbandstag in Düsseldorf als Nachfolger Alexander Basting vor, der gewählt wurde. Präsident Henne wurde zum Ehrenpräsidenten auf Lebenszeit ernannt.

übernahm der Verband erstmals Aufgaben im Seeverkehrsgebiet des Bundes. In zahlreichen nationalen und internationalen Gremien waren die Präsidiumsmitglieder mit Führungsaufgaben betraut.

erklärte sich die Bundesregierung bereit, aufgrund der Resolution Nr.13 der Europäischen Wirtschaftskommission (ECE) in Genf in Europa für Wassersportfahrzeuge das Internationale Verbands-Zertifikat einzuführen. Der DMYV wurde beauftragt, dieses Bootspapier für seine Mitglieder auszustellen.

erhielt der Verband den Auftrag zur Erteilung des amtlichen Bootsführerscheines für die Berliner Gewässer. Die zunehmende Verwaltungsarbeit aufgrund hoheitlicher Aufgaben erforderten die räumliche Erweiterung der Geschäftsstelle. Das Verbandsvermögen von rund einer Million gestattete den Kauf eines Hauses in Hamburg.

In diesem Jahr traten 21 neue Vereine bei, womit die Zahl der Mitgliedsvereine auf 218 angestiegen war. Mit dem Abschluss des Vertrages über die pauschale Abgeltung der Schleusengebühren für bundesdeutsche Gewässer wurde eine wesentliche finanzielle Entlastung für den einzelnen Sportbootfahrer erreicht. Der DMYV zahlte jährlich 75.000 DM.

wurde die neue Sportbootführerscheinverordnung BINNEN verkündet, die ein Jahr später in Kraft trat. Die Bundesregierung übertrug den Wassersportverbänden das gesamte Prüfungs- und Erteilungsverfahren. Ebenso die Prüfung und Erteilung des Nachweises über den Umgang mit pyrotechnischen Gegenständen (Seenotsignalmunition).

Beim Verbandstag in Hamburg konnte das Präsidium berichten, dass 289 Wassersportvereine mit rund 112.000 Mitgliedern dem DMYV angeschlossen sind. Die 32 Prüfungskommissionen und 11 Prüfungsausschüsse des DMYV hatten insgesamt 250.000 amtliche Sportbootführerscheine Küste, 125.000 amtliche Sportbootführerscheine Binnen sowie 15.500 Berliner Bootsführerscheine erteilt. An Zuschüssen an die Verbandsvereine konnten im Vorjahr für die Förderung der Sicherheit und Leichtigkeit des Sportbootverkehrs rund 115.000 DM ausgeschüttet werden. Mit Aufklärungs- und Informationskampagnen trug der DMYV wesentlich zur Verbesserung des Umweltbewusstseins bei den Sportschiffern bei.

zählte der Verband 317 Verbandsvereine mit etwa 120.000 Mitgliedern. Im Oktober bezog der DMYV seine eigenen Büroräume.
Wassersport und Wassertourismus fanden immer mehr Anhänger und auf die fachbezogenen Ausschüsse, Kommissionen und auch die Landesbeauftragten kam immer mehr Arbeit zu. Auch im Ausland war das Engagement des DMYV gefordert. Es wurden Verbesserungen in den Häfen und Vereinfachungen bei administrativen Belangen erreicht.

erschienen erstmals die DMYV-Berichte, welche seither monatlich an alle Verbandsvereine und interessierte Stellen zum Versand kommen. Das Stützpunktnetz wurde ausgebaut.

wurde Alexander Basting beim Verbandstag in Hamburg als Präsident bestätigt. Die beachtlichen Zuschüsse an die Verbandsvereine für Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs auf dem Wasser für den Bereich Umwelt- und Naturschutz stellten, wie auch in den vergangenen Jahren, eine bedeutende Leistung des Verbandes dar.

bezuschusste der Verband seine Mitgliedsvereine mit rund 214.000 DM für Aufgaben im Rahmen des Bereiches Sicherheit und Leichtigkeit im Sportbootverkehr. Damit erreichte dieser Ausgabeposten seit 1981 insgesamt 884.000 DM. Für die Jahre 1986/87 stellte der DMYV für Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen einen Betrag von 250.000 DM bereit.
Sportliche Veranstaltungen wurden in 85/86 mit 138.000 DM bezuschusst, seit 1975 lagen die Aufwendungen hierfür bei insgesamt 838.000 DM.
Die Abgeltung für Schleusengebühren betrug 75.000 DM.
Mit seinem Wirken in nationalen und internationalen Gremien (DSB, AIT, UIM, PNIC, EBA, ICOMIA, IMEC, USGS, IWGB etc.), den Kontakten zu in- und ausländischen Behörden, konnte der DMYV wesentlich zur Freizügigkeit auf dem Wasser beitragen.
Die Zahl der Verbandsvereine hatte sich auf 380 Clubs erhöht. Der Verband hatte 214 anerkannte Ausbildungsstätten. Für die Rechtslagebescheinigung „Flaggenausweis” bearbeitete der Verband von 1981 bis 1986 4.158 Anträge. Ende 1986 hatte der DMYV 158 Stützpunkte, davon 21 im Ausland.

feierte der Verband, anlässlich des Verbandstages in München, sein 80-jähriges Jubiläum. Die besondere Struktur bei der Stimmenverteilung brachte dem ADAC als einem von rund 400 Verbandsvereinen so viel Gewicht, dass der ADAC mit seiner Stimmenmajorität alle Beschlüsse innerhalb der Verbandstage allein entscheiden konnte. Diese Unausgewogenheit wurde von den Vorsitzenden der Verbandsvereine nicht mehr akzeptiert. Eine entsprechende Änderung der Satzung konnte bei diesem Verbandstag nicht durchgesetzt werden.
Im gleichen Jahr erhärtete sich der Verdacht, dass in der Geschäftsstelle Unkorrektheiten zum finanziellen Schaden des Verbandes entstanden sein sollten.
Der Präsident erklärte am 15. August 1987 seinen Rücktritt mit der Begründung, er übernehme die politische Verantwortung für die Vorgänge.
Im Nachhinein wurde jedoch sichtbar, dass hier die Kontrollfunktionen, die nicht allein dem Präsidenten obliegen, nicht mit der erforderlichen Sorgfalt wahrgenommen wurden.

waren beim außerordentlichen Verbandstag am 27./28. Februar 1988 in Frankfurt so viele Mitgliedsvereine vertreten, wie noch nie zuvor in der Verbandsgeschichte. Durch die Geschehnisse sahen die Delegierten die Möglichkeit, eine grundsätzliche Änderung einzuleiten.
Es kam zur Wiederwahl des Präsidenten Alexander Basting. Dieser Wahl ging der Ausschluss des ADAC-Stimmenpaketes voraus. Der ADAC erwirkte gegen diese Mitgliederentscheidung eine einstweilige Verfügung, so dass alle Beschlüsse des außerordentlichen Verbandstages hinfällig waren.

wurde der Verband bis April durch einen Notpräsidenten geführt. Mit den Ergebnissen beim ordentlichen Verbandstag am 8./9. April 1989 erzielten die Delegierten die angestrebte Wende im Deutschen Motoryachtverband und wählten Alexander Basting zum Präsidenten.
Der ADAC hatte zuvor seinen Austritt erklärt. Der Großteil der ADAC-Ortsclubs wurde ordentliches Mitglied im Verband.
In einer Satzungsänderung wurde die maximale Stimmenzahl pro Verein auf zehn Stimmen begrenzt. Zum Ende des Jahres 1989 waren über den DMYV in den 391 Mitgliedsvereinen 105.000 aktive Bootsfahrer erfasst.
Im Jahr 1989 wandte der DMYV für Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen, sowie für Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs auf dem Wasser wiederum über 90.000 DM auf. Die Verbände hatten über 500.000 Führerscheine „SEE” ausgegeben und der DMYV ca. 400.000 Binnenführerscheine erteilt.

Die im Jahr 1990 gegründete Sportbootvereinigung (SBV) im DMYV eröffnete Einzelpersonen den Zugang zu den Leistungen des Verbandes. Bis zum Jahresende waren bereits 2.500 Bootsfahrer Mitglied geworden.

fand der Verbandstag in Würzburg statt. Die 210 anwesenden Vereinsdelegierten vertraten 546 Stimmen bei der Abstimmung über eine neue Satzung, die angenommen wurde. Dr. Lucke / Brandenburg wurde in das Präsidium gewählt um die fünf neuen Länder von dieser Position aus zu betreuen.

wird in den verschiedenen Gremien die neue Jugendsatzung behandelt. Verschiedene Umstände machen eine Straffung des Führerscheinwesens erforderlich. Mit der Leitung des Referates wird RA Wolfgang Bleser beauftragt. Zum Jahresende war die SBV auf 4.500 Mitglieder angewachsen. Die Umweltproblematik wurde dezentralisiert und 212 Umweltbeauftragten in den Vereinen übertragen.

überschattete ein neuer Vorstoß zur Änderung der Registrierung/Kennzeichnung den Jahresbeginn. Zu einer Bootsbesteuerung kam es wegen massiver Einsprüche nicht. Der Verbandstag in Berlin wurde mit Spannung erwartet, da der langjährige Präsident A. Basting eine erneute Kandidatur abgelehnt hatte. Franz Lang wurde sein Nachfolger. Zum 1. Vizepräsidenten wurde Winfried Röcker und zum 2. Vizepräsidenten und Schatzmeister Friedhelm Sträter gewählt. Mit der Reduzierung auf neun Personen im Präsidium, acht Referaten und dem Fortfall von weiteren Gremien wurde die Verbandsspitze gestrafft. Die Landesverbände übernahmen wesentliche Aufgaben. Alexander Basting wurde zum Ehrenpräsidenten auf Lebenszeit ernannt.

begann der DMYV das Jahr mit 505 Vereinen und 5.350 Mitgliedern in der SBV. Die Darstellung des DMYV wurde unter Beibehaltung des Logos und der Farbe modernisiert. Der Binnenfahrtenführer mit den neuen Ländern und dem Main-Donau-Kanal kam mit seiner 8. und das Handbuch mit seiner 16. Auflage auf den Markt. Erstmalig wurde eine Karte der Wasserstraßen Deutschlands unter dem Zeichen des DMYV herausgebracht. Anfang des Jahres kaufte der DMYV das ehemalige Gästehaus der Thyssen Stahl AG in Duisburg und baute es zum Verwaltungs- und Seminargebäude des Verbandes um. Als Untermieter zog die Geschäftsstelle der SBV von Hamburg nach Duisburg.

DMYV Geschäftsstelle in Duisburg 1995

fand der Verbandstag am 1./2. April in Baden-Baden statt. Für das ausscheidende Mitglied des Präsidiums Bruno Buchta, der wegen Erreichens des Pensionsalters nicht mehr kandidierte, wählten die Delegierten Jürgen Idel neu ins Präsidium.
Auf dem Verbandstag schlug das Präsidium vor, die Geschäftsstelle des Verbandes von Hamburg in das neue Verwaltungs- und Seminarzentrum nach Duisburg zu verlegen. Dieser Vorschlag fand Zustimmung. Unter Beibehaltung der Geschäftsstelle in Hamburg (Führerscheinwesen) erfolgte nach und nach die Verlegung aller anderen Referate nach Duisburg.
Die SBV wuchs 1995 auf über 7.000 Mitglieder an und ist damit der mitgliederstärkste Verein, der dem DMYV angeschlossen ist.

wurde die Verlegung der Geschäftsstelle des DMYV von Hamburg nach Duisburg abgeschlossen. Die Führerscheinabteilung bleibt als Außenstelle in Hamburg.
Die Organisationsstrukturen wurden durch den neuen Geschäftsführer Florian Rummel, der zur Jahresmitte Hermann Kümmerle ablöste, den neuen Anforderungen angepasst.
Anfang des Jahres trat Friedhelm Sträter von seinem Amt als 2. Vizepräsident und Schatzmeister zurück. Als kommissarischer Nachfolger wurde Hans-Christian Wehmeier bestimmt.
Der Binnenfahrtenführer erschien in der 9. Auflage. Durch Anschaffung einer Druckanlage konnte der DMYV fortan einen Großteil seiner Druckwerke selbst produzieren. Gleichzeitig wurden die Broschüren neu überarbeitet und aufgelegt.

Verbandstag in Bremen

auf dem Verbandstag in Bremen kandidierte Franz Lang nicht mehr als Präsident. Als Nachfolger wurde Winfried Röcker als Präsident, Hans-Ekkehard Plöger als 1. Vizepräsident und Hans-Christian Wehmeier als 2. Vizepräsident und Schatzmeister gewählt.
Der Verbandstag beschloss neben einer Bundesjugendordnung, das Präsidium auf sieben Mitglieder zu reduzieren. Somit wurden als Beisitzer gewählt: Bernd Schauwenz, Ernst Teschke, Marco Feltgen, Dr. Günter Lucke. Das Referat Raumordnung wurde mit dem Referat Umwelt/Naturschutz zusammengelegt.
Die Zahl der Mitgliedsvereine war auf 533 gestiegen. Die SBV hat 7193 Mitglieder. Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wurde seit Jahresbeginn durch die Geschäftsstelle betreut.

brachte das Jahr eine Konsolidierung auf allen Ebenen. Im Ehren- sowie im hauptamtlichen Bereich gab es kaum Veränderungen. Die Fehlbeträge aus den Vorjahren, u. a. durch den Immobilienkauf in Duisburg, wurden ausgeglichen. Die Mitgliederzuwächse sowohl in den Vereinen als auch der SBV pendelte sich auf niedrigem Niveau ein. Damit lag der DMYV im Trend aller DSB-Verbände.
Zur Betreuung der Ausbildungsstätten wurde in sechs Städten jeweils ein Info-Tag durchgeführt. 22 Vereine hatten zu überregionalen Sternfahrten eingeladen. Im Süden war eine stärkere Nachfrage als in den vergangenen Jahren nach Fahrten auf der Donau zu spüren.

wurde auf der 30. „boot“-Ausstellung in Düsseldorf die neue Rennbootklasse des DMYV erstmals vorgestellt. Der DMYV hat zehn Rennboote für Nachwuchsfahrer gekauft und startet mit dieser neuen Rennklasse eine Wiederbelebung des Motorbootrennsportes, der an Bedeutung zu verlieren drohte.
Ebenfalls auf der „boot“ war eine verstärkte Nachfrage nach Charterangeboten in fernen Revieren zu spüren. Eine Umfrage im Februar hatte gezeigt, dass 60 % der Motorbootführerscheine erworben werden, um anschließend ein Boot zu chartern. Im Januar verstarb nach langer Krankheit, dennoch unerwartet plötzlich, der ehemalige Präsident, Franz Lang, auf dessen Namen das erste Rennboot der neuen Klasse in Düsseldorf getauft wurde.
Der Verbandstag in Cottbus brachte keine personellen Veränderungen, aber eine stärkere Position der Jugendarbeit innerhalb des Organisationsgefüges.
Bei zehn Motorbootrennen konnten vier Europameisterschafts- und ein Weltmeisterschaftslauf durchgeführt werden.
Der DMYV übernimmt erstmalig die Schirmherrschaft für Rennveranstaltungen von Aquabikes.

fand in Kassel erstmals in der Geschichte des Verbandes der erste Bundesjugendtag unter Beisein des Oberbürgermeisters statt. Auf Welt- und Europameisterschaften konnte die DMYV-Jugend und die Rennbootfahrer mehrere Titel erringen. Der Jetbootsport wird endgültig in den Verband integriert. Eine Sonderkommission erarbeitet eine Studie „Der Deutsche Motoryachtverband im neuen Jahrtausend“. Das Stützpunktsystem wird neu überarbeitet. 30 Prüfer und Prüfungsausschussvorsitzende des DMYV werden verabschiedet und mit der silbernen. bzw. goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Die Verbandszeitung „DMYV-Berichte“ erscheint jetzt monatlich.
NRW beginnt mit dem Ausbau einer sportbootgerechten Infrastruktur auf den Bundeswasserstraßen und setzt damit ein Signal für das übrige Bundesgebiet.
Der DMYV wird ideeller Träger der „hanseboot“ der Hamburg Messe und Congress GmbH

Der Verbandstag in Heilbronn brachte Veränderungen im Präsidium. Das Präsidium setzt sich jetzt zusammen aus: Präsident: Winfried Röcker, 1. Vizepräsident: Dieter Sudmann, 2. Vizepräsident: Hans-Christian Wehmeier. Als Beisitzer Achim Tödte, Dr. Günter Lucke, Manfred Gäng, Ernst Teschke.
Die Einführung der „DMYV-Yachtcard“ ermöglicht, den Inhabern Vorteile bei Reisen, Wareneinkauf, Messebesuchen und bietet Versicherungsschutz bei Auslandsaufenthalten.
Am Bodensee veranstaltet der DMYV die erste Jugendweltmeisterschaft „2. World Championship Formula Future“. Ausrichter ist der Landesverband Motorbootsport Baden-Württemberg.

tagte mehrfach die Strategiekommission zur Schaffung eines modernen, zeitgemäßen Dienstleistungsverbandes. Das Ergebnis der Stützpunktkommission wurde umgesetzt. Die ersten Vereinshäfen erhielten das „Qualitätssiegel - maritim“. Ein „Willkommens- und Hinweisschild“, das auf die Angebote des Hafens hinweist, wird rege angenommen. Zur Belebung des Wassertourismus in Deutschland erscheint die erste vom Verband erarbeitete CD.
Das Ergebnis der Satzungskommission fand seine letzte Beratung im Workshop und der Delegiertenversammlung und wurde auf dem Verbandstag in Kühlungsborn beschlossen. Gleichzeitig wurde das gesamte Präsidium mit überwältigendem Votum in seiner Arbeit bestätigt. Ab 2003 ist der DMYV beauftragt, das Funkzeugnis (UBI) abzunehmen. Dies erfolgt durch die Prüfungsausschüsse Aurich, Hannover, Köln, München, Potsdam und Wiesbaden. Im Jugend- und Rennbootsport konnten unsere die Fahrer beachtliche Welt- und Europameistertitel mit nach Hause bringen.

hat sich das Qualitätssiegel - maritim - durchgesetzt und wird mehr und mehr von den Verbandsvereinen angenommen. Das Strategie-Papier wurde in einer Kommission des Länderrates und im Präsidium erarbeitet und beschlossen. Mit der Umsetzung soll nun begonnen werden. Auf dem harmonisch verlaufenden Verbandstag in Kassel im Jahr 2005 wurden die turnusmäßig ausgeschiedenen Präsidiumsmitglieder wiedergewählt. Es wurden zwölf neue Vereine in den DMYV aufgenommen.

wird nach Zusammenschluss des DSB mit dem NOK beim DOSB das Forum Wassersport gegründet. In mehreren Sitzungen mit dem BMV BS wird erreicht, dass die Wasserpachten für gemeinnützige Wassersportvereine um ein Drittel gesenkt werden.
Das Energiesteuergesetz erwirkt einen Tanknotstand. Sportboote können an den Bunkerstationen der Berufsschifffahrt nicht mehr tanken.
Aufgrund mehrerer tödlicher Unfälle wird vom BMV BS eine Sicherheitskonferenz einberufen. Nach dem Tod der Präsidiumsmitglieder H.-A. Tödte und Dr. Lucke sowie dem krankheitsbedingten Rücktritt von Herrn Wehmeier werden die Aufgabenbereiche im Präsidium und der Geschäftsstelle neu festgelegt.
Im Führerscheinwesen strebt der Bundestag die Deregulierung an.
In Leer / Ostfriesland veranstaltet der DMYV die Weltmeisterschaft „Formula Future“ mit einer Beteiligung von acht Nationen. Der Jugendkader des DMYV erringt den 2. Platz in der Gesamtwertung.
100 Jahre Deutscher Motoryachtverband mit großem Festprogramm beim Verbandstag in Köln. Präsidiumsmitglied E. Teschke wird für seine Leistungen geehrt, da er nicht wieder zur Wahl antritt. Neu ins Präsidium werden gewählt:
Dr. Patheimüller als Schatzmeister und Vizepräsident, H.-J. Gleffe (Vereine), D. Komm (Leistungssport), M. Martini (Breitensport)

wurde die B 1- Lizenz für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren nach der Probephase vom BMV BS endgültig in die Verordnung aufgenommen. Deutschland erhält von der UIM den Zuschlag für den „Pavillon d `Or“, der beim Internationalen Tourenskippertreffen in Leer ausgetragen wird.
Reinhard Gerber wird vom Bundespräsidenten mit dem „Silbernen Lorbeerblatt“ für die Erfolge im Rennbootsport ausgezeichnet.
Der DMYV unterschreibt das NADA-Konzept für Dopingkontrollen. Herr Wolfgang Bleser wird Dopingbeauftragter des Verbandes.
Zur Förderung des Nachwuchses wird das Konzept „Kids kommt ins Boot“ als Handreichung für die Vereine erarbeitet. Der DSV tritt der Initiative „Qualitätssiegel - maritim“ bei. Der MYC Germersheim wird auf der „hanseboot“ zum Verein des Jahres ausgezeichnet.
Die Führerscheinabteilung wird von Hamburg nach Duisburg verlegt. Die Räumlichkeiten erwirbt der DSV.
In den Verhandlungen zur Wasserpacht für Vereine ist es beim BMV BS endlich zu einem Erfolg gekommen. Gemeinnützige Vereine erhalten einen Pachterlass von 75 %. Frank Kaiser wird Bundesjugendvorsitzender.
Der Verbandstag in Koblenz in 2009 ergab keine Veränderungen im Präsidium. Einer Beitragserhöhung von 2,00 Euro wurde zugestimmt. Der langjährige Länderratsvorsitzende, Dieter Wibbelmann, ( LV HH ) wurde verabschiedet. Nachfolger wurde Heinz Adorf ( LV NRW ).
Mit dem polnischen Verband fand im Sommer die erste Deutsch-Polnische Jugendbegegnung in Mysliborz statt.