Deutsche Schlauchboot-Jugend fährt erneut aufs WM-Podium

Jugend & Sport
Fuhr in der Gesamtwertung bei der Formula Future WM mit dem 3. Platz wieder aufs Podium: Formula-Future Team Germany. (Alle Fotos: Michael Schmarje)

Nach dem Gewinn des Vizeweltmeistertitels im Jahr 2024 und der Weltmeisterschaft 2025 konnte das Team Germany in der internationalen Formula Future mit dem Gewinn eines sauberen dritten Platzes in der Gesamtwertung hinter Lettland auf Rang 2 und Gastgeber und neuer Weltmeister Litauen, sowie vorderen Plätzen in den einzelnen Klassen und einem Klassenweltmeister auch in diesem Jahr mehrfach aufs Podium fahren.

Litauen das zweite Mal WM-Gastgeberland

Die Weltmeisterschaft wurde unter dem Dach des Weltmotorbootverbandes UIM (Union Internationale Motonautique) ausgetragen und von der Lithuanian Motorboat Academy gemeinsam mit dem Litauischen Motorbootverband organisiert. Kaunas ist dabei kein Neuland für die Formula-Future-Nachwuchselite: Bereits 2021 war die Stadt Gastgeber der Weltmeisterschaft.
Zum Auftakt richteten Matas Kvizikevičius, Leiter der Lithuanian Motorboat Academy, Karolis Ramoška, Präsident des Litauischen Motorbootverbandes, sowie UIM-Kommissar Jerzy Wojewoda und Protest Judge Martin Benne ihre Grußworte an die jungen Sportlerinnen und Sportler.

Viel Action auf dem Wasser bei der Formula Future WM im litauischen Kaunas: 90 Teilnehmer aus 13 Nationen fuhren ihre Weltmeister in den einzelnen Schlauchbootklassen und Disziplinen aus.

 

Mit insgesamt 12 Teilnehmern plus Trainern und Betreuern reiste das Deutsche Team zur WM im litauischen Kaunas. Mit mehr als 90 Nachwuchspilotinnen und -piloten aus 13 Nationen startete am Mittwoch, den 12. Juli die UIM Formula Future Weltmeisterschaft 2026 auf der Kaunas-Lagune mit starker Konkurrenz.

Sportliche Herausforderung für den Motorboot-Nachwuchs

In der Formula Future werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entsprechend ihres Alters in verschiedene Klassen eingeteilt. Den Einstieg bildet die Klasse Dolphin für die jüngsten Nachwuchspiloten, gefolgt von den weiteren Altersklassen bis hin zur Klasse 5, in der die erfahrensten Jugendlichen antreten. Insgesamt reicht das Teilnehmerfeld von sechs bis 18 Jahren.

Das sportliche Programm erstreckt sich von Mittwoch bis Samstag. Nach dem Auftakt und den Trainingsläufen stehen am Donnerstag die Maneuvering-Wettbewerbe auf dem Programm. Am Freitag folgen die Slalomläufe. Die Ergebnisse aus beiden Disziplinen bilden zugleich die Grundlage für die Finalentscheidungen am Samstag, in denen die Gesamtweltmeister der jeweiligen Klassen ermittelt werden. Den Abschluss bildet die feierliche Siegerehrung.

Karl Schmarje aus dem Landesverband Sachsen-Anhalt sicherte sich den Weltmeistertitel in der Klasse 4.
 
Karl Schmarje wird Gesamtweltmeister in der Klasse M4

Besonders erfolgreich verlief der Wettbewerb in der Diziplin Manövering, in der fahrerisches Geschick und Geschwindigkeit gefragt sind: Jakob Peter aus dem Landesverband Hessen erreichte einen hervorragenden 2. Platz in der Klasse M1. 

Aik Baumgärtner aus dem Landesverband Baden-Württemberg sicherte sich in der Klasse 3 in der Gesamtwertung die Bronzemedaille. Zuvor hatte Baumgärtner bereits im Slalom die Silbermedaille gewonnen und damit seine starke Leistung bei der Formula Future WM in Kaunas unterstrichen. 

Karl Schmarje aus Sachsen-Anhalt konnte sich in der Klasse M4 im Maneuvering den ersten Platz sichern. Zusammen mit dem 3. Platz im Parallelslalom hieß das am Ende: Gesamt-Weltmeister der Klasse 4! 

Das deutsche Team zeigte wieder einmal, dass es zur internationalen Spitze gehört und fuhr hinter Gastgeber Litauen und den Nachbarn aus Lettland auf den hervorragenden dritten Platz in der Gesamtwertung der Formula Future WM 2026.
 
Podiumsplatz 3 in der Gesamtwertung – Spitzenplatz beim Teamgeist

Gemeinsam mit den guten Ergebnissen aller weiteren Fahrerinnen und Fahrer erreichte das deutsche Team am Ende einen hervorragenden 3. Platz in der Gesamtwertung und bewies damit einmal mehr, dass die Deutsche Schlauchboot-Jugend zur internationalen Spitze gehört.

Neben den sportlichen Erfolgen bleibt vor allem der großartige Zusammenhalt und Teamgeist in Erinnerung. Die Kinder und Jugendlichen unterstützten sich gegenseitig während der gesamten Veranstaltung und trugen so maßgeblich zum Erfolg des Teams bei. Die WM in Kaunas wurde so für alle Beteiligten ein besonderes und unvergessliches Erlebnis und war eine großartige Werbung für den Sport.

Der Team-Spirit des deutschen Nationalkaders war einer der Garanten für den sportlichen Erfolg.

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