Verbandsratssitzung in Düsseldorf

Traditionell wird die boot in Düsseldorf als Anlass genommen, um in den Gremien des DMYV zu tagen, dabei die wichtigen Themen des Verbandes zu besprechen und die Weichen für eine gute Zusammenarbeit im DMYV und mit den Landesverbänden zu stellen. Dies geschah auch am 26. Januar während es zweiten Messewochenendes. Auf Einladung des Verbandsratsvorsitzenden Klaus Weber tagte an diesem Samstag der Verbandsrat des Deutschen Motoryachtverbandes.

Im Bericht des Präsidenten gab Winfried Röcker einen Überblick über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen im DMYV. Hierzu zählen die laufenden Gespräche mit dem Bundesverkehrsministerium und der GDWS unter anderem bezüglich Schleusengebühren und dem Erhalt der Infrastruktur für den motorisierten Wassersport. Das Forum Sportschifffahrt, das der DMYV mit dem DSV und dem ADAC gegründet hat, wird zudem das Projekt „Start Boating“ übernehmen, um gezielt für den Einstieg in den Bootssport zu werben. Die Aktion wird unter anderem beim Skippertreffen in Leer (1.- 4. August) präsentiert. Ausspracheveranstaltungen mit Vereinen sollen in diesem Jahr ebenfalls wieder durchgeführt werden.

Schatzmeister Uwe Töben wies in seinem Bericht über den Haushalt des Jahres 2018 auf die guten Entwicklungen hin und dass damit die Leistungsfähigkeit des Verbandes unverändert sichergestellt ist. Dies wurde vom Verbandsrat sehr positiv aufgenommen.

Einen zentralen Tagesordnungspunkt der Sitzung bildete die Vorstellung des ersten Konzeptentwurfes der Jugend durch die DMJ-Vorsitzende Nadine Kössler. Dieser wurde positiv aufgenommen und der Verbandsrat beschloss einstimmig, für die weitere Ausarbeitung des Konzeptes der Motorbootjugend den Rücken zu stärken. So sollen durch die Optimierung der Jugendordnung zukünftig Handlungshemmnisse für den Jugendvorstand verringert und eine strategische Arbeit begünstigt werden.

Das auf Wunsch der Geschäftsstelle eingebrachte Anliegen von Herrn Weber, die Basisseminare für Ausbilder durch regionale Tutoren aus den LV durchführen zu lassen, stieß ebenfalls auf breite Zustimmung. Zukünftig benennen die Ausbildungsstätten aus den Landesverbänden Tutoren, die einmalig geschult werden und dann ihr Wissen dezentral bundesweit weiter geben können.  
Der Vorschlag des Verbandsratsvorsitzenden neue Ehrenamtliche mit einem Seminar auf ihre Tätigkeiten vorzubereiten, wurde ebenfalls einstimmig angenommen. Dabei sollen die angehenden Ehrenamtsträger in den Strukturen des Verbandes geschult und somit für ihre zukünftigen Aufgaben in den Landesverbänden und im DMYV fit gemacht werden. 

Darüber hinaus wurde einstimmig ein Traineeprogramm beschlossen, durch das potentielle Anwärter auf ehrenamtliche Tätigkeiten im DMYV den Verband besser kennen lernen sollen und so auf ihre möglichen Aufgaben professionell vorbereitet werden.

Der Verbandsrat beschloss ebenso, mit Blick auf den Verbandstag Anfang Mai, dass Mitgliedsvereine dorthin als Gäste eingeladen werden. Vereine, die keine Delegierten sind, können als Gasthörer ohne Stimm- und Rederecht an der Versammlung teilnehmen. Dabei geht es neben der Transparenz in der Verbandsarbeit auch um die Stärkung des Zugehörigkeitsgefühls jedes Mitgliedsvereins zum DMYV.

In den abschließenden Berichten aus den Landesverbänden trugen die Vertreter vor, was die Verbände aktuell beschäftigt. So konnte der LV Berlin von positiven Entwicklungen im Bereich des Jugendsportes berichten und der LV Bayern davon, dass das 1. österreichisch-bayerische Skippertreffen an der Donau bereits konkrete Formen annimmt. Der LV Mecklenburg-Vorpommern setzt sich indes mit einem Verbotsantrag für Jetskifahrer auf dem Schweriner See auseinander und der LV Sachsen-Anhalt engagiert sich für die Vereine gegen Einschränkungen auf der Elbe durch neue Naturschutzverordnungen. Der LV Nordrhein-Westfalen ist hingegen mit zahlreichen Seminaren und Vorträgen im Laufe des Jahres in den Themen Antifouling, Brandschutz und alternative Bootsantriebe aktiv.

Mit lebhaften Diskussionen und wichtigen Beschlüssen zu den unterschiedlichen Themen des DMYV und der Landesverbände blickt der Verbandsrat nun auf ein ereignisreiches Jahr für den gesamten Verband. Dabei wird sich dieses Gremium im Mai vor dem Verbandstag und im Oktober während der Hamburg boat show wieder zusammen finden.

 

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