Endspurt für die neue Drehbrücke am Haren-Rütenbrock-Kanal

News & Aktuelles
Die neue Drehbrücke am Haren-Rütenbrock-Kanal wird im April für die Schifffahrt gesperrt. (Foto:NLWKN)

Einbau der Antriebstechnik steht bevor: Einschränkungen für die Schifffahrt in der Vorsaison

Seit ihrer teilweisen Eröffnung im Dezember wird die neue Brücke über den Haren-Rütenbrock-Kanal (HRK) im Zentrum von Haren bereits intensiv von Fußgängern und Radfahrern genutzt. Als wichtige Verbindung vernetzt sie die Innenstadt und das Schulzentrum mit dem Emspark-Areal mit Hallenbad, Stadion und Bikepark. 

Um die volle Drehfunktion des Bauwerks herzustellen, folgt in den nächsten Wochen die Installation der notwendigen Antriebstechnik. Insbesondere für den Schiffsverkehr ist während der Arbeiten damit noch ein letztes Mal Geduld gefragt, bevor das Projekt vollständig abgeschlossen ist.
Die Lieferung der modernen Antriebstechnik ist demnach für Ende März vorgesehen. In der ersten Aprilhälfte folgt der fachgerechte Einbau der mechanischen Komponenten. Bis zur zweiten Aprilhälfte sollen zudem die Programmierung der Steuerung und die Einbindung in das Fernbedienungssystem des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) abgeschlossen sein. Durch diese technische Ausstattung kann die Brücke künftig, wie die anderen Brücken am Kanal, zentral vom Leitstand des NLWKN gesteuert werden.

Auswirkungen auf die Schifffahrt

Da diese Arbeiten erst im Laufe des Aprils finalisiert werden können, ergeben sich Konsequenzen für den Schiffsverkehr. „Der reguläre Termin für den Start der Vorsaison am
01.04. kann angesichts der noch ausstehenden Arbeiten im Brückenbereich absehbar leider nicht eingehalten werden“, erklärt Josef Schwanken vom NLWKN in Meppen. Voraussichtlich während der ersten beiden Aprilwochen muss der Kanal demnach vollständig für den Schiffsverkehr gesperrt bleiben. Sollten die noch ausstehenden Arbeiten schneller abgeschlossen werden können, werde der NLWKN den Kanal sofort freigeben und darüber – wie auch über eine eventuelle weitere Verzögerung – unter anderem auf seiner Internetseite informieren. 

Für die Sportbootschifffahrt stellt der Kanal in Haren die einzige Verbindung nördlich des Rheins zwischen der Ems und dem angrenzenden niederländischen Wasserwegenetz dar. Er erfreut sich deshalb als Wasserstraße großer Beliebtheit.
Während des Einbaus der Antriebstechnik muss die Brücke zudem auch für den Fuß- und Radwegeverkehr zeitweise gesperrt werden. Da das Bauwerk für die Montagearbeiten mehrfach ausgeschwenkt werden muss, ist die Brücke in dieser Zeit nicht passierbar. Die Stadt Haren (Ems) und der NLWKN bitten alle Betroffenen um Verständnis für diese notwendige Maßnahme zur endgültigen Fertigstellung des Bauwerks.
 


Weitere News