Deutsche Meisterschaft im Schlauchbootslalom begeistert mit spannendem Sport, perfekten Bedingungen und starkem Teamgeist
Am Wochenende des 26. und 27. September 2026 wurde die traditionsreiche Regattabahn „Beetzsee“ in Brandenburg an der Havel zum Treffpunkt der besten Nachwuchsfahrerinnen und -fahrer im Schlauchbootslalom. 150 Starterinnen und Starter aus elf Landesverbänden kämpften bei der Deutschen Meisterschaft um Punkte, Platzierungen und Meistertitel – und machten den Beetzsee zwei Tage lang zur Bühne für spannenden motorisierten Wassersport.
Die 1969 eröffnete Naturregattastrecke zählt zu den bedeutendsten Sportanlagen Brandenburgs an der Havel. Zahlreiche nationale und internationale Titelkämpfe wurden hier bereits ausgetragen. Auch die Deutsche Meisterschaft im Schlauchbootslalom war schon mehrfach zu Gast – und einmal mehr zeigte sich, warum: Bei perfektem spätsommerlichem Wetter fanden die jungen Sportlerinnen und Sportler optimale Wettkampfbedingungen vor.
Wenn auf dem Beetzsee das Wasser kocht
Sportlich ging es von Beginn an zur Sache. Im Match-Race traten die Fahrerinnen und Fahrer im direkten Duell gegeneinander an. Das Ziel: den anspruchsvollen Bojenkurs möglichst schnell und zugleich fehlerfrei zu absolvieren.
Dabei entscheidet längst nicht allein der Speed. Gefragt sind vor allem fahrerisches Geschick, Konzentration, eine saubere Linienwahl sowie die genaue Kenntnis und Einhaltung der Regeln. Schon kleine Fehler können wertvolle Punkte und damit am Ende entscheidende Plätze kosten.
Insgesamt gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in acht Bootsklassen an den Start. In jeder Klasse waren jeweils drei Läufe zu absolvieren.
Eine zusätzliche Neuerung wartete in diesem Jahr auf die Aktiven: Erstmals kamen bei der Deutschen Meisterschaft die neuen Schlauchboote des Herstellers BUSH zum Einsatz, die die bisherigen Suzumar-Boote ablösen. Angetrieben werden sie von Motoren des DMYV-Motorenpartners Mercury. Die Umstellung bereitete den Nachwuchsfahrerinnen und -fahrern keine Schwierigkeiten. Intergrund der Umstellung ist: Auch auf internationaler Bühne werden die Boote von der Union Internationale Motonautique (UIM) eingesetzt, sodass jetzt auch die deutschen Sportlerinnen und Sportler die Möglichkeit haben, hierfür auf vergleichbarem Material zu trainieren.






