Beim Weltmeisterschaftslauf der MotoSurf World Championship vom 24. bis 26. Juli 2026 in Prag stellte sich das deutsch-belgische Team Racing Penguins mit vier Fahrerinnen und Fahrern der internationalen Konkurrenz.
Auf dem technisch äußerst anspruchsvollen Kurs sammelten insbesondere die beiden deutschen Nachwuchsfahrer wertvolle Rennerfahrung, während Laureen Thellin-Deprez mit einem kämpferischen Auftritt das Finale erreichte.
Anspruchsvoller Weltmeisterschaftskurs
Für das Team gingen Sebastian Lux (Deutschland) in der Kategorie Masters, Laureen Thellin-Deprez (Belgien) in der neu geschaffenen Klasse Masters Women sowie Kai Biskup (Deutschland) und Robert Hesselmann (Deutschland) in der Stock-Kategorie an den Start. Gerade die Stock-Klasse gilt als Talentschmiede des MotoSurf-Sports. Aus ihr rekrutieren sich regelmäßig die Fahrerinnen und Fahrer der höchsten Leistungsklasse, der Elite.
Der Prager Kurs verlangte den Teilnehmern alles ab. Enge Bojenpassagen, hohe Geschwindigkeiten und anspruchsvolle Richtungswechsel machten den Weltmeisterschaftslauf zu einer echten Herausforderung. Hinzu kam eine starke internationale Konkurrenz bei einer begrenzten Anzahl von Startplätzen für die Wertungsläufe.
Nachwuchs sammelt wertvolle Rennpraxis
Für die beiden Neulinge Kai Biskup vom MotoSurf Club Germany e. V.und Robert Hesselmann vom Crefelder Yachtclub e. V.war das Rennwochenende vor allem eine wichtige Standortbestimmung. Biskup betreibt den Sport erst seit rund einem Jahr, Hesselmann sogar erst seit etwa acht Monaten.
Biskup gelang dabei sogar als 24. der Einzug in die Wertungsläufe und damit die Teilnahme an allen vier Rennen des Wochenendes. Im Vordergrund stand dabei das Sammeln von Erfahrung auf internationalem Niveau. Schnell wurde deutlich, dass MotoSurf-Rennen körperlich deutlich anstrengender sind, als sie von außen wirken.
Hesselmann zeigte in der Qualifikation mit zwei fehlerfreien gezeiteten Runden eine solide Leistung. Dennoch reichte es aufgrund des hohen Leistungsniveaus knapp nicht für den Einzug in die Wertungsläufe. Bereits im freien Training hatte ihn ein Motorschaden mit einem durchgebrannten Kolben zurückgeworfen. Bis kurz vor der Qualifikation war ungewiss, ob das Board rechtzeitig wieder einsatzbereit sein würde. Trotz dieses Rückschlags konnte auch er wertvolle Erfahrungen für die kommenden Rennen sammeln.
Sebastian Lux wird zum Mentor
Für den erfahrenen Sebastian Lux verlief das Wochenende ungewohnt. Erstmals verpasste er den Einzug in die Wertungsläufe, da er in der Qualifikation keine gezeitete Runde absolvieren konnte. Anschließend stellte er seine eigenen sportlichen Ambitionen zurück und unterstützte seine beiden Teamkollegen mit seiner Erfahrung. Gerade für die Nachwuchsfahrer erwies sich seine Betreuung während des gesamten Rennwochenendes als wertvolle Hilfe.




