Verbandsrat tagt in Berlin

Im Rahmen des Verbandstages lud Verbandsratsvorsitzender Klaus Weber am 4. Mai auch zur Sitzung des Verbandsrates ins Maritim proArte Berlin ein. In einer kurz gehaltenen Sitzung, wurde ein straffes Programm eingehalten und die wichtigsten aktuellen Entwicklungen im DMYV und in den Landesverbänden besprochen.

Präsident Winfried Röcker konnte von seinem erfolgreichen Gespräch bei der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt berichten, das er mit Präsidiumsmitglied Helmut von Veen dort führte (siehe auch WasserSport Ausgabe 5/2019). Die positiven Signale bezüglich des IBS sowie der Abschaffung der Schleusengebühren auf Berufsschifffahrtsstraßen sind beispielhafte Erfolge für die Skipper. Sein Appell an die Präsidenten der Landesverbände galt in Berlin nochmals der Mitarbeit der Landesverbände, die jeweiligen Bundestagsabgeordneten für eine Gesetzesänderung bei der Finanzierung von Hafenausbaggerungen zu bewegen. Die Hafenverschlammung sei weiterhin eines der Kernprobleme zahlreicher Vereine. Eine finanzielle Unterstützung der Vereine könne nur durch Bundesmittel erfolgen, so Winfried Röcker. Des Weiteren bat Herr Röcker um Unterstützung der Deutschen Motorbootjungend bei der Suche nach geeigneten Austragungsorten für das laufende Jahr. Aktuell fehle es noch an einer Wettkampfstrecke für die Deutsche Meisterschaft 2019. Hier seien Vorschläge seitens der Landesverbände sehr willkommen.

Dieter Esdorn, Vorsitzender des Landesverbandes Hamburg, berichtete indes als derzeitiger Leiter des Referates Küste von deren Fortschritten und der neuen Organisation des Referates. Die Leitung wird ab sofort jährlich unter den Mitgliedern wechseln und jeder wird ein eigenes fachspezifisches Aufgabenfeld übernehmen. 

Im Bericht der Deutschen Motorbootjugend ging die DMJ-Vorsitzende Nadine Kössler nochmals auf die laufende Arbeit am Jugendkonzept ein. Hierfür wurden zwei Arbeitsgruppen gebildet. Die Tätigkeit umfasst unter anderem die vom Verbandsrat beschlossene Änderung  und Ergänzungen, um der DMJ mehr Handlungsspielraum zu geben. Zudem werden Ideen für die Neustrukturierung des Jugendsportes und der Jugendarbeit entwickelt und Reglementanpassungen an die Richtlinien der UIM vorgenommen. Bis zur nächsten Verbandsratssitzung im Herbst in Hamburg soll die angepasste Jugendordnung den Vertretern der Landesverbände und dem Präsidium vorgestellt werden. Auf Bitte von Frau Kössler bekräftigte der Verbandsrat nochmals, dass Beschlüsse die in diesem Organ gefällt würden für die Motorbootjugend bindend seien. Dies gelte für den Vorstand der DMJ genauso wie für alle Landesjungendleiter.

Die Landesverbände berichten

Unterschiedliche Anliegen, Themen und Termine in den Landesverbänden schlossen die Sitzung ab. Dabei ist der Landesverband Baden-Württemberg nach wie vor auf der Suche nach einem gastgebenden Vereinshafen für die Sternfahrt Südwest 2020. Positiv vernahm der Verbandsrat die Meldung, dass der Landesverband nun offiziell als Vertreter für den Wasserskisport  in Baden-Württemberg anerkannt ist. Auch der Landesverband Niedersachsen wird Gespräche zu einer möglichen zukünftigen Vertretung  des Wasserskisports  in Niedersachsen durch den Verband führen. 
Der Bremer Landesverband erklärte, dass er sich zukünftig dem Logo des Deutschen Motoryachtverbandes anschließend wird. Zudem erreichte der Landesverband Motobootsport Bremen, dass er ab dem 1. Januar 2020 endgültig offiziell als sportlicher Vertreter des Landes für motorisierten Wassersport anerkannt wird. Andere Landesverbände wie Berlin und Hamburg leiden zum Start der neuen Saison aktuell noch unter der Problematik von gesperrten oder renovierungsbedürftigen Schleusen. Ein Umstand, der wohl die Skipper in vielen Regionen noch durch die Bootssaison begleiten wird.

Im Anschluss an die Länderberichte stellte Christian Schneider vom SVG-Verlag, der für den Verbandstag nach Berlin gekommen war, den anwesenden Vertretern des DMYV exklusiv in kleiner Runde die Neuausrichtung und Umbenennung des Magazins „WasserSport“ hin zum neuen Titel „Motorboot Magazin“ vor. In seinem Gastvortag bekräftigte er dabei, welchen hohen Stellenwert die Verbandsnachrichten des DMYV, die fachlichen Inhalte der Nachrichten und ihre Leserschaft für das Fachmagazin haben.

Am Sonntag, unmittelbar im Anschluss an den Verbandstag, trat der Verbandsrat schließlich zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen, wo auch der Verbandsratsvorsitzende Klaus Weber sowie die stellvertretende Vorsitzende Christel Lenarz wiedergewählt und von der Versammlung in ihrem Amt bestätigt wurden. Der Verbandsrat wird im Oktober in Hamburg, im Rahmen der Messe Hamburg Boat Show, wieder zusammen finden.

 

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