Nationalkader der Jugend im Trainingscamp

Bevor das Team Germany auf die Reise nach Fujairah geschickt werden kann, galt es noch, die Kinder und Jugendlichen für die kommende Schlauchboot-EM und -WM im November vorzubereiten. Neben dem Training um die richtige Fahrtechnik, Geschicklichkeit und Strategie standen vor allem auch der Teamgeist sowie körperliche und mentale Fitness beim Trainingscamp auf dem Programm.
Eine Woche lang trainierten dafür die 6 bis 18 Jährigen am Beetzsee in Brandenburg gemeinsam mit dem Nationaltrainer Andreas Severin und seinem Mannschaftsleiter Jonas Kelle unter besten Wettkampfbedingungen.

Der Nationalkader wird in jedem Jahr aufs Neue gebildet und so sind es für alle beteiligten Mädchen und Jungen, aber auch für die Betreuer stets neue Konstellationen, teils unbekannte Gesichter aus unterschiedlichen Regionen und dadurch auch immer die Herausforderung des Trainingscamps, eine gute Teamdynamik zu schaffen. Dass dies im Team Germany von 2018 sehr gut gelungen ist, das unterstreicht Jonas Kelle: „Die Kinder haben sich in der anstrengenden Trainingswoche sehr gut geschlagen und es herrscht auch in diesem Jahr ein besonders guter Teamgeist.“

Alle Trainingstage starteten für die Nachwuchs-Motorbootfahrerinnen und -fahrer um 7:00 Uhr mit Frühsport, wobei Trainer Andreas Severin großen Wert auf Pünktlichkeit legte. Nach dem Frühstück ging es in die Boote auf der Regattastrecke bis zur Mittagspause und in Anschluss bis ca. 17:00 Uhr – je nach Wetterlage – wieder in den Trainingsparcours auf dem Wasser. Um die mentale Fitness der Mädchen und Jungen ebenso zu stärken, wurde in der Mittagspause und am Abend zusätzlich ein Autogenes Training absolviert. 

Was neben der positiven Stimmung im jungen Team ebenfalls für das gute Trainingsergebnis sorgte, waren dabei sicher auch die vom DMYV im vergangenen Jahr neu angeschafften Trainingsboote. Die russischen Modelle, die auch bei internationalen Wettbewerben gefahren werden müssen, ermöglichten das Training des deutschen Nationalkaders unter Wettkampfbedingungen. In vielen Vorjahren hatten die Kinder und Jugendlichen nicht die Möglichkeit mit diesen Booten zu trainieren und konnten sich erst während der laufenden Meisterschaften an die ungewohnten Maße, Motorisierung und Manövrierfähigkeiten gewöhnen. In vergangenen Jahren ein entscheidender Nachteil.

Insbesondere die jüngsten im Kader nahmen der Umstieg vom 6 PS Motor auf einen 9,9 PS Motor zunächst mit großer Skepsis auf. „Doch nachdem sie den Fahrspaß der größeren Motorisierung erst einmal getestet hatten, waren sie fast gar nicht mehr aus den Booten zu kriegen“ so Jonas Kelle.
Insgesamt zieht das Trainerteam eine sehr positive Bilanz des diesjährigen Trainingscamps und blickt beruhigt auf die internationalen Meisterschaften im November. Die Jungen Fahrerinnen und Fahrer seien hoch motiviert, nehmen gute Trainingserfahrungen und einen positiven Teamgeist mit auf die Reise, so die Trainer in ihrem Fazit. 

Präsident Winfried Röcker sowie das gesamte Präsidium des Deutschen Motoryachtverbandes wünschen den Mädchen und Jungen des Nationalkaders sowie dem Trainerstab viel Erfolg bei der Schlauchboot-WM und -EM, die vom 12. November bis zum 18. November in Fujairah stattfindet.     

 

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