„Mit Sicherheit gut ankommen“

Ein sozial-kulturelles Schiffsprojekt zu Flucht und Migration. Unter diesem Motto startet am letzten Wochenende im Juli ein sozial-kulturelles Schiffsprojekt zu Flucht und Migration von OUTLAW.die Stiftung.

Mit dabei sind mehr als 50 Kooperationspartner aus sieben Bun-desländern sowie aus den Niederlanden und aus Dänemark. Den Kern des Projekts bildet die Reise von zwei Schiffen mit mehreren Stationen in Hafenstädten entlang der deutschen Nordseeküste und über Deutschlands Flüsse und Kanäle. Das Ziel Berlin soll nach über 3.600 km und knapp 60 Schleusen am nationalen Flüchtlingstag, 30. September 2017 erreicht sein. Auf der 65 tägigen Reise vom Starthafen Bremen werden 25 Städte angelaufen.

Den ersten Teil der Reise bestreitet die hochseetaugliche MS Anton, ein Schiff der dänischen Vereinigung Levende Hav. Sie fährt entlang der deutschen Nordseeküste mit Stationen auf Norderney, in Norddeich, Emden, Weener und Papenburg. Hier wird sie abgelöst von der Al-hadj Djumaa. Dieses Schiff kam im Sommer 2013 von Nordafrika nach Lampedusa. An Bord mehr als 280 Menschen aus Eritrea und Äthiopien. Heute wird das Schiff in Amsterdam von der Rederij Lampedusa betrieben. Die Al-hadj Djumaa fährt weiter über Lingen und Münster bis ins Ruhrgebiet mit den Stationen Gelsenkirchen, Oberhausen, Duisburg und Hamm. Danach geht es über Osnabrück, Celle und Hannover Richtung Osten. Magdeburg, Halle, Dresden, Postdam und Neuruppin nach Berlin. Auf den Schiffen befinden sich während des Projekts „Mit Sicherheit gut ankommen“ mehr als 70 Kupferfiguren des dänischen Künstlers Jens Galschiøt. Sie zeigen Männer und Frauen aller Altersgruppen mit Gesichtszügen aus vier ethnischen Herkunftsregionen: Asien, Afrika, Südamerika und Europa.

Durch dieses Projekt wird auf die Situation der Flüchtenden vor, während und nach der Flucht aufmerksam gemacht. Hier soll insbesondere der Fokus auf die Schwächeren, d.h. auf die Kinder, die Jugendlichen, die Frauen und auf die jungen Familien gerichtet werden. Mehr Informationen zum Projekt, insbesondere mit dem genauen Törnplan gibt es auf facebook, unter www.mit-sicherheit-gut-ankommen.de und unter www.outlaw-diestiftung.de.

 

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