boot Düsseldorf – DMYV mit Fachwissen und Auszeichnungen

Großer Andrang beim Standempfang

Der Vortrag zu Alternativen beim Antifouling war gut besucht

Vizepräsident Gisbert König begrüßte die Gäste zum Standempfang

Stefan Meis (WSA Schweinfurt) mit dem Verbandsratsvorsitzenden Klaus Weber

Zu den rund 1.900 Ausstellern und 250.000 Messebesucher/innen aus aller Welt gesellte sich auch im 51. Jahr des Bestehens der Messe boot in Düsseldorf der Deutsche Motoryachtverband. In Halle3  umgezogen, begrüßte der DMYV mit Fachkunde aus den verschiedenen Bereichen des Verbandes, mit dem Rennboot-Simulator und mit seinem Standempfang das Messepublikum.

Die ausgestellten Boote unterschiedlicher Rennklassen auf dem Messestand sowie im Foyer zogen während der gesamten neun Messetage das Interesse des Publikums auf sich und so manche Frage zu Technik, Geschwindigkeit oder Wettkampfmodus im Rennsport konnten dabei beantwortet werden.
Für den virtuellen Selbstversuch auf der Rennstrecke stand der Rennboot-Simulator bereit und war vor allem an den Wochenenden im Dauerbetrieb. Damit erwies sich der Simulator erneut als beste Werbeplattform für den Motorboot-Rennsport, insbesondere der GT-Klassen für den Nachwuchs.

Während am Stand sämtliche Fragen zu Führerscheinen, Funkzeugnissen, Prüfungen, Sport und Revieren beantwortet wurden, lud das Referat Raumordnung und Umwelt am zweiten Samstag zum Fachvortrag in den Räumlichkeiten der Messe. Joachim Müller von der Firma itCoating erläuterte den zahlreich erschienenen Zuhörer/innen eine von ihm entwickelte umweltfreundliche, Biozid-freie Alternative des Antifouling-Anstriches von Unterwasserschiffen. Das Forschungsprojekt wird derzeit sehr erfolgreich getestet und dabei vom Deutschen Motoryachtverband sowie vom Landesverband NRW fachlich begleitet und praktisch unterstützt.

Am Samstag, den 25. Januar waren das Präsidium, der Verbandsrat und zahlreiche geladene Gäste schließlich beim ersten Standempfang des Jahres auf dem Stand des Deutschen Motoryachtverbands versammelt.

Vizepräsident Gisbert König begrüßte die Gäste und konnte mit einigen Auszeichnungen aufwarten. Bei der Verleihung der „wassersportfreundlichsten Schleuse“ war unter allen Einsendungen die Schleuse Hermsdorfer Mühle/Dahme schließlich eine Bug-Länge vorn und wurde von den Sportbootfahrer/innen mit dem 1. Platz ausgezeichnet.  Direkt gefolgt von der Leitstelle Volkach/Main auf dem 2. Platz. Stefan Meis vom WSA Schweinfurt nahm diese Auszeichnung in Düsseldorf persönlich entgegen. Der 3. Platz ging an die Schleuse Feudenheim/Neckar. Diese Auszeichnung richtet sich in Namen der Sportbootfahrer/innen an all jene Schleusen, die durch den Service, das Personal und ihre Infrastruktur einen besonderen Eindruck bei den Skippern hinterlassen und somit ein zentraler Faktor für die unbeschwerte Ausübung des Bootssportes darstellen.

Im Anschluss konnte der Deutsche Motoryachtverband erneut die Messe boot als Bühne für eine Verbandspremiere nutzen, denn zum ersten Mal wurde der Medienpreis „Nebelhorn“ des DMYV vergeben.

Der Preis richtet sich an Journalistinnen und Journalisten aller fachfremden, deutschsprachigen Medien, die sich in einem Beitrag dem Motorbootsport widmen. Dadurch möchte der Verband Journalisten fördern, die sich dem Thema auf originelle Art nähern und es einem breiten und branchenfremden Publikum zugänglich machen. In diesem Jahr konnte der Berliner Journalist Philip Häfner überzeugen und bekam die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung von Gisbert König überreicht.

Mit seinem Portrait über den Rennfahrer Ingo Hepner in der Berliner Morgenpost überzeugte Philip Häfner im Wettbewerb und nahm sichtlich erfreut den Preis in Düsseldorf entgegen.
Im Anschluss an den offiziellen Teil des Standempfangs genossen die Ehrenamtlichen, die Helfer/innen auf dem Stand, die geladenen Gäste und vor allem die Gewinner des Abends die traditionelle Currywurst und das ein oder andere kühle Getränk bei angeregten Fachgesprächen und Skipperschnack.

Mit dem erfolgreichen Messeauftritt und den ebenso fruchtbaren Sitzungen der Verbandsgremien, die während der Messe ordnungsgemäß stattfinden, bildete die boot in Düsseldorf auch für den Deutschen Motoryachtverband einen gelungenen Start in die Saison 2020, die viel Arbeit, einige Neuerungen und zahlreiche sportliche Abwechslung verspricht.    

 

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Die Sportbootvereinigung (SBV) e.V. im Deutschen Motoryachtverband ist bundesweit mit 5.000 Mitgliedern die größte Vereinigung, die dem Deutschen Motoryachtverband e.V. angeschlossen ist. Sie steht Wassersportlern – mit oder ohne Boot – in ganz Europa offen.

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