Mastersport – Die 3 S für den Winter (Sport / Sicherheit / Spaß)

Unter diesem Motto hat das Referat Breitensport des Deutschen Motoryachtverband e.V. eine Aktion erarbeitet, um auch im Winter den Mitgliedern von Vereinen sportliche Aktivitäten zu bieten. Dabei sollen der Spaß- und der Sicherheitsaspekt nicht zu kurz kommen.
Im Folgenden finden Sie die Pilotausschreibung als Anregung für die Mitgliedsvereine des DMYV, um auch im Winter sich aktiv auf die kommende Saison vorzubereiten.

Pilotprojekt „Mastersport“ - Durchgeführt am 13. November 2010

Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft Stadtgruppe Heidelberg (DLRG) und das Kompetenzcenter Breitensport des Deutschen Motoryachtverbandes (DMYV) möchte in enger Zusammenarbeit ein Pilotprojekt unter dem Namen „Mastersport“ ausarbeiten und vorstellen.

Hierbei soll den Mitgliedsvereinen jeweils über die Wintermonate ein gewisses sportliches Programm angeboten werden, dass wesentlich die Sicherheitsaspekte des Motorbootsports aufgreift und durch spielerische Übungen viele praktische Erfahrungen vermittelt.

Dabei stellen wir uns vor, dass die Vereinsmitglieder in örtlichen Schwimmbädern, unter Anleitung von erfahrenen Ausbildern, bei einigen Stationen, mit verschiedenen Gefahrenmomenten und technischen Gerätschaften vertraut gemacht werden.

Diese Stationen werden in verschiedene Themenfelder aufgeteilt.
Es sind 3 Stationen vorgesehen, die Stationen 1+2 werden parallel durchgeführt:

Bei Bedarf kann eine 4.Station eingerichtet werden, bei der die Teilnehmer Rettungswesten- auch ihre eigenen Westen- ausprobieren können.

1.Station – MBC Heidelberg (2 Personen als Übungsleiter)

  • Einschwimmen
  • Schwimmen mit Kleidern
  • Schwimmen mit Kleidern und Rettungswesten
  • Abschleppen mit Kleidern und Rettungswesten
  • Einsteigen in eine Rettungsinsel
  • Einsteigen in ein Schlauchboot
  • Dauer: ca. 45min

2.Station – MCK Mannheim (2 Personen als Übungsleiter)

  • Einschwimmen
  • Schwimmen mit Kleidern
  • Schwimmen mit Kleidern und Rettungswesten
  • Abschleppen mit Kleidern und Rettungswesten
  • Einsteigen in eine Rettungsinsel
  • Einsteigen in ein Schlauchboot
  • Dauer: ca. 45min

3. Station – MBC und MCK

  • Beide Mannschaften im Wettkampf
  • Rettungsring werfen
  • Einsteigen in ein Schlauchboot
  • Abschleppen
  • Dauer ca. 30min

Beide Mannschaften stellen je:

  • 2 Teilnehmer bis 40 Jahre
  • 2 Teilnehmer bis 50 Jahre
  • 2 Teilnehmer über 50 Jahre

 

Darüber hinaus sollte z.B. an einem Clubabend eine theoretische evtl. praktische Unterweisung in sicherheitsrelevante Geräte und Einrichtungen stattfinden.

Der Termin für den praktischen Teil im Bad ist Samstag, der 13.11.2010 von 15-18.00 Uhr .

Benötigte Materialien:

  • 12 Rettungswesten (keine Automatic), vielleicht noch 3,4 Patronen/Ersatz
  • 2 Rettungswesten Automatic zur Demonstration
  • 1 Rettungsinsel evtl. mit Gewicht
  • 1 Schlauchboot ca. 2,3/2,4 m
  • 1 bis 2 Rettungsringe
  • 1 bis 2 Leinen für Rettungsringe

Anmerkungen:

  • Die Teilnehmer müssen natürlich schwimmen können und sollten sich vor der Teilnahme ärztlich auf allgemeine Tauglichkeit untersuchen lassen.
  • Die Kleidung sollte mindestens ¾ lang sein, Knie und Ellenboden bedecken. Geeignet ist z.B. T-Shirt und Jeans oder ein Trainingsanzug, der im Bund zu schnüren ist.
  • Für die einzelnen Stationen sollte ca. 1 Stunde veranschlagt werden.
  • Die Gruppenstärke sollte 6-8 Personen nicht überschreiten.
  • Alle Teilnehmer sollten innerhalb der Gruppen mehrfach die Möglichkeit haben zu üben.
  • Alle Teilnehmer müssen Schwimmer sein.
  • Die Wassertiefe sollte mindestens 1,80m oder tiefer betragen.
  • Um ausreichend Platz zu haben sollte die Beckengröße mindestens 25x10m sein.
  • Ein Wellenbad wäre wünschenswert.
  • Schwimm- und Tauchbrillen sollten nicht getragen werden, da sie im Ernstfall auch nicht erreichbar sind.
  • Die einzelnen Stationen können unter Übungskriterien abgehandelt werden.
    Zeitmessungen nach 1-2 Durchläufen wären wünschenswert.
  • Am Ende sollte eine Teilnahmebescheinigung der DLRG ausgestellt werden.
    Ziel wäre es in Zukunft, dass ein Zertifikat „Rettungsfähigkeit“ ausgestellt werden kann, wenn EH Grundsätze im Gesamten beinhaltet sind.
  • Bei der Einteilung und Auswertung sollte das Alter berücksichtigt werden – gleichaltrige Gruppen in Jahrzehnten eingeteilt.
  • Darüber hinaus sollte z.B. an einem Clubabend eine theoretische evtl. praktische Unterweisung in sicherheitsrelevante Geräte und Einrichtungen stattfinden.
    Feuerlöscher, Feuerlöschdecken, Brandschutzmelder, Gasmelder, Gasanlagen, Rettungsringe oder Bälle, Erste Hilfe - Kästen, Dichtmaterial, Notrufe
    Diese Aufzählung kann spezifisch ergänzt, erweitert werden.
 

Weitere Informationen

Sportbootvereinigung

Die Sportbootvereinigung (SBV) e.V. im Deutschen Motoryachtverband ist bundesweit mit 5.000 Mitgliedern die größte Vereinigung, die dem Deutschen Motoryachtverband e.V. angeschlossen ist. Sie steht Wassersportlern – mit oder ohne Boot – in ganz Europa offen.

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