Übersicht über den Leistungssport

Motorbootrennsport im Deutschen Motoryachtverband

Der Rennsport ist eine der tragenden Säulen des DMYV als Sportverband. Schon seit es Motorboote gibt, werden die Höchstleistungen der Boote auf Rennveranstaltungen gezeigt. Auch wenn sich im Laufe der Jahre technisch viel verändert hat, ist die Faszination des Sports für Aktive und Zuschauer unverändert.

Wie im Straßenrennsport werden auf dem Wasser ebenfalls Rennen in unterschiedlichen Klassen bis hin zur Formel 1 ausgetragen. In den einzelnen Klassen starten verschiedene Bootstypen. In Deutschland werden vier Bootsformen gefahren.

Die schnellsten Rennboote erreichen Geschwindigkeiten von über 300 km/h. Die Antriebskonzepte reichen von Zwei- und Viertaktmotoren bis zu Gasturbinen. Aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeiten können Rennboote nur auf großen, weitläufigen Binnengewässern gefahren werden. International spielt der Motorbootrennsport eine größere Rolle. So wurde seit 1956 über 40 Mal ein Fahrer des DMYV Weltmeister.

Bootsformen

Der Dreipunkter ist ein flaches Rennboot, das bei hoher Geschwindigkeit nur mit dem Heck und zwei nach hinten rechtwinklig auslaufenden Kanten (mit drei Punkten) auf dem Wasser liegt. Der Fahrer kniet im Boot, lenkt es mit einer Hand und betätigt mit der anderen den Gashebel.

Der Proprider (englisch Propeller-Reiter) ist etwas länger als ein Dreipunkter und wird auf dem Bauch liegend gefahren. Bei Idealfahrt berührt nur noch der Propeller das Wasser. Die kanten dienen lediglich dem Abstützen des Rumpfes.

Der Katamaran besitzt zwei mit einem starren Boden verbundene Bootsrümpfe, die wie Schienen wirken und eine höhere Stabilität als dem Proprider verleihen. Dadurch können Kurven wesentlich enger gefahren werden. Der Fahrer sitzt und gibt mit dem Fuß Gas.

Die Dreikantfeile hat einen V-förmigen Bootsboden und hebt sich bei voller Geschwindigkeit fast vollständig aus dem Wasser. Der Fahrer sitzt wie beim Katamaran im Boot.