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BERICHTE |
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Norddeutsche Meisterschaften im MS11 2011
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Vorbereitungstreffen zu den Nordeutschen Meisterschaften der MS11 2011 in Bremen
Wie in jedem Jahr fand auch dieses Jahr ein Vorbereitungstreffen für die Norddeutschen Meisterschaften der MS11 statt. Dieses Jahr traf man sich am 22. und 23.Januar in Bremen. Anwesend waren hier Mitglieder aus den Landesverbänden von Berlin, Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein, sowie zwei Mitglieder des Bundesjugendvorstandes. Es wurden Änderungen der Ausschreibung diskutiert und vorgenommen. Hier die wichtigsten Änderungen: Das Einstiegsalter von 12 Jahren auf 14 Jahre hochgestuft. Die Vergabe von Strafpunkten wurde erweitert. Es dürfen nur noch Feststoffwesten nach EN393 getragen werden Um nicht sinngerechten Protesten vorzubeugen wird auch nun bei der MS11 ein Protestgeld in Höhe von 25 Euro eingeführt. Bereits für das Jahr 2011 muss für die Klasse MS11 eine Lizenz erworben werden (der Bundesjugendvorstand wird bis spätestens Ende März neue Unterlagen fertig stellen).
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Des Weiteren wurden die Termine für die Norddeutschen Meisterschaften festgelegt:
1.Lauf: 27. – 29.05.2011 in Berlin 2.Lauf: 05. – 07.08.2011 in Leer 3.Lauf: 26. – 28.08.2011 in Rendsburg
Eventuell wird es noch einen Wertungslauf im Juli in Bremen geben.
Als letzter Punkt stand die Kieler Woche auf der Tagesordnung. In diesem Jahr wird es hier eine Änderung geben. Die Klasse MS11 wird dieses Jahr hier wieder starten, allerdings auf einem abgeänderten Parcours. Informationen diesbezüglich werden noch bekannt gegeben. Mit der Verabredung für das Jahr 2012 in Celle wurde diese harmonische und erfolgreiche Veranstaltung beendet.
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9. Deutsche Meisterschaft im Match-Race MS11
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Die Motorbootsaison neigt sich ihrem Ende und die Jugendmeisterschaften der Deutschen Motorbootjugend begannen im Match-Race MS11 in Rendsburg. Mit tatkräftiger Hilfe des Landesverbandes Schleswig-Holstein hat die DMJ die diesjährige Meisterschaft zum zweiten Mal im hohen Norden ausgetragen. Auf diesem Austragungsort waren wir nicht alleine vertreten, sondern wir waren ein Teil einer Großveranstaltung. Es war der Rendsburger Herbst mit BMW Sailing Cup, Bundeswehrvorführungen, Getränke- und Futterständen. Es gab also eine Menge Rahmenprogramm, die unsere Starter zwischen ihren Läufen genießen konnten.
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Unsere meisten Starter reisten am Freitag an und wurden im Check In von Stephanie Marek herzlich willkommen geheißen. Nachdem alle ihre Zimmer bezogen hatten, trafen sich die WKR, Helfer, Betreuer und der Veranstalter zur kurzen Besprechung. Der Rennleiter teilte die WKR und Helfer ihren Posten zu und erklärte den Ablauf der Meisterschaft. Am nächsten Morgen gingen nach der Fahrerbesprechung 27 Starter aus 8 Bundesländern in die 9. Deutsche Meisterschaft. Das Besondere an dieser Meisterschaft, sie wurde zum ersten Mal nicht als Doppelveranstaltung MS11 und Schlauchboot ausgetragen. Dies hat den Vorteil, dass die Starter sich nur auf eine Meisterschaft konzentrieren müssen und deshalb ohne Stress ins Boot einsteigen. Ebenfalls gab es dadurch auch keine Zeitverzögerungen durch Warten auf den nächsten Starter. Um noch mehr Druck unseren Startern von den Schultern zu nehmen, wurden die Vorläufe geändert. Wir nennen sie jetzt Qualifikationsläufe und jeder Starter fährt 6 Läufe in nur einem Boot. Nach 2 Läufen gibt es eine Pause zum Energiesammeln. Der Vorteil in diesem System liegt darin, wir sparen kostbare Zeit und können somit fürs nächste Jahr locker mehrere Fahrer an den Start gehen lassen.
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Der Parcours wurde so aufgebaut, dass alle WKR und Gäste direkt die Bojen in einer Reihe sehen konnten. Somit konnten auch unsere zahlreichen Zuschauer erkennen wann ein Fahrfehler durch überfahren einer Boje gewertet wurde. Unsere Auswertung befand sich direkt am Wasser mit Blickkontakt auf das Geschehen. Hier in Rendsburg hatten wir kurze Wege für den Informationsfluss zwischen WKR, Auswertung und Rennleiter. Alle Starter haben zügig in ihren zugelosten Gruppen die Qualifikationsläufe ausgefahren. Alles lief hervorragend, bis auf einen Vergaser, der nicht so wollte wie er sollte. Doch dieses kleine Problem wurde kurzerhand gelöst. Am Nachmittag gab es eine Zwangspause durch ein Highlight der Bundeswehr. Ein Helikopter demonstrierte eine Seenotübung aus echten Szenen und mit ganz viel Rotorenwind sodass sich unsere Pavillon selbstständig machen wollten. Nichts Ernstes ist passiert bis auf ein kleines bisschen Abheben. Gegen 17 Uhr standen die Starter für die Hauptläufe fest und alle konnten noch nach dem Abendessen über die Festmeile schlendern. Am nächsten Morgen ging es planmäßig weiter. Bei einigen Fahrern war die Anspannung so groß, dass sie schon mal die Runden nicht ganz korrekt mitzählen konnten. Beim Finallauf gab es ein Kopf-an-Kopfrennen bei dem Pascal Nobel und Sven Klenk sich ein starkes Duell lieferten. Als Sieger ging dann Sven ins Ziel. Leider war es seine letzte Meisterschaft und er scheidet aus Altersgründen aus der Jugend aus. Doch er wird er uns allen als Helfer erhalten bleiben. Vor der Siegerehrung dankte die stellvertretende Vorsitzende und der Rennleiter dem Ausrichter und dem starken Team aus WKR und Helfern. Neben den Pokalen für Mädchen und Jungen wurde auch der jüngste MS11-Fahrer mit einem Pokal ausgezeichnet. Der Länderpokal ging zum wiederholten Male an Schleswig-Holstein. Die 10. Meisterschaft ist für 2011 in Koblenz während der BUGA geplant.
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Deutsche Meisterschaft 2008
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Deutsche Meisterschaft 2008 im Match-Race MS11
Zum ersten Mal wurden die MS11-Boote der Deutschen Motorbootjugend (DMJ) mit Motoren von Suzuki ausgerüstet. Dazu gab es eine Menge Arbeit im Vorfeld wie Motoren, Lenkflügel und Schaltbox an jedes Boot zu montieren. Die Lenkflügel bekam die DMJ als Leihgabe vom Landesverband Schleswig-Holstein, die uns eine Menge Zeit ersparten. Nachdem alles montiert war mussten die Motoren, bevor sie in ihren ersten Wettkampf gingen, eingefahren werden. Dies geschah auf der Oberweser durch die Jugendlichen des Landesverbandes Bremen.
Nun konnte die Deutsche Meisterschaft im Match-Race MS11 in Duisburg auf der Regattastrecke beginnen. Es wurde mit 4 Booten gefahren, 2 bei der Jungenmannschaft und 2 bei den Mädchen. Dies hatte den Vorteil, dass während ein Bootspaar im Parcours war, das nächste Paar für den Start vorbereitet werden konnte. Somit wurden die Rüstzeiten verkürzt und für die Zuschauer war immer Bewegung auf dem Wasser.
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Durch einen technischen Defekt an den Leihbooten, musste nur noch mit den Bundesbooten weitergefahren werden. Zum Glück waren die Vorrunden schon fast alle abgeschlossen.
Die restlichen Vorrunden verliefen ohne weitere Zwischenfälle und somit endete der Samstag planmäßig. Die Läufe vom Viertelfinale bis zum Masterfinale wurden am Sonntag bei gutem Wetter ausgetragen. Während die 1 Plätze ausgefahren wurden, moderierte der Stadionsprecher die spannenden Läufe. Die Zuschauer am Ufer jubelten und feuerten ihren Favoriten lautstark zu.
Die Stimmung war gigantisch, denn schließlich sind die Finalläufe das Höchste bei der MS11-Meisterschaft. Wer wird Meister oder Meisterin? Nach harten Kämpfen stand es fest
1. Platz Mädchen: Gina Gropengießer, Bremen 2. Platz Jungen: Maximilian Gärtner, Baden-Württemberg
Master: Gina Gropengießer, Bremen Vizemaster: Maximilian Gärtner, Baden-Württemberg
Rennleiter Mike Schnülle
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6. Deutsche Meisterschaft im Match-Race MS11
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Nach 2006 trafen sich zum zweiten Mal die besten Fahrer der MS 11 Klasse aller Bundesländer auf der Regattastrecke in Duisburg Wedau zur 6ten Deutschen Meisterschaft im Match Race MS11.
Die Meisterschaften begannen bereits am Freitag mit dem Check In im Regattabüro, wo ein Team des Bundesjugendvorstand alle Vorbereitungen traf für eine gelungene Meisterschaft. Aufgrund dessen, dass es noch nie soviel Starter gab, war der Check Inn bis 23:00 Uhr beschäftigt, bis die letzten Fahrer mit ihrer Startnummer ausgestattet waren.
Nach dem die Parcours und die Positionen der Wettkampfrichter aufgebaut waren, kamen die MS11 Boote für die jährliche Testfahrt ins Wasser und wurden vom Regattaleiter Mike Schnülle auf Herz und Nieren getestet. Nach dem alle kleineren Fehler behoben waren, konnte sich das MS11-Team auf die eigentliche Meisterschaft vorbereiten.
Als am Samstagmorgen voller Tatendrang der Helfer und Wettkampfrichter mit dem Aufbau der Ampelanlage und dem Rennleiterbereich die letzten Vorbereitungen getroffen waren, konnte man pünktlich bei strahlendem Wetter mit dem Wettkampf beginnen. Dies war auch immens wichtig, da es noch nie so viele Starter in der MS 11 Klasse gab wie in diesem Jahr.
Gespannt wurden die Vorläufe der 16 Mädchen und 19 Jungen von den Eltern und Zuschauern der naheliegenden Umgebung beobachtet. Aufgrund der hohem Teilnehmerzahl und kleineren Vergaserproblemen gingen die Vorläufe bis zum Einbruch der Dunkelheit. Um die verlorene Zeit zu kompensieren musste die letzte Gruppe der Mädchen schon am Sonntag um 8:00 Uhr starten. Dadurch konnte man dann planungsgemäß mit dem Viertelfinale um 9 Uhr beginnen.
Mit Beginn des Halbfinales stieg die Spannung zunehmend auf den Höhepunkt. Die Jungs aus Schleswig-Holstein und Mädchen aus Bremen kämpften gegeneinander um den 3. und 4. Platz. Der Lauf um Platz 3 war ein Kopf an Kopf rennen, im „kleinen Finale“.
Im Finallauf stieg die Stimmung bis ins Unermessliche. Es wurde angefeuert, getrommelt und gepfiffen, was den Fahrern aus Baden-Württemberg so viel Glück brachte, dass sie den 1. Platz erzielten. Zum krönenden Abschluss bezwang Maximilian Gärtner im Masterfinale Iris Prybille, ebenfalls aus Baden Württemberg Sie belegte den 2. Platz. Es war mal wieder eine spannende Meisterschaft, mit einigen Überraschungen und so manchen Tränen.
Während im Wettkampfbüro die Urkunden für die Siegerehrung vorbereitet wurden, wurde durch das MS11-Team und den Bremer Fahrern der Parcours abgebaut und die Boote für die Heimfahrt vorbereitet.. Nach der Siegerehrung und der Verabschiedung trat jeder den Heimweg an.
Die Deutsche Motorbootjugend bedankt sich bei allen Helfern für ihre tatkräftige Mithilfe und Unterstützung, da ohne dies solch eine Meisterschaft nicht möglich gewesen wäre. Danke auch an den Bremer Landesverband für die kostenlose Leihgabe der Ersatzboote.
Mädchen 1. Platz Iis Przybille------------BW 2. Platz Bettina Hönes---------BW 3. Platz Martina Drewes------ HB 4. Platz Gina Gropengießer---HB
Jungen 1.Platz Maximilian Gärtner---BW 2.Platz Sven Klenk --------------SH 3.Patz Pascal Nobel------------HB 4.Platz Thorsten v. Stipriaan--HB
Wertung MS11 2007 [22 KB]
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Norddeutsches MS11 Treffen
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Was kann die MS11 noch attraktiver machen? An einem wunderschönen Winterwochenende trafen sich zum 2. Mal die Organisatoren und Ausrichter der Norddeutschen Meisterschaft im Match-Race MS11 zu einem Gedankenaustausch. Aufgrund der wachsenden Begeisterung im Süden konnten wir zusätzlich die Jugendleiterin aus Baden-Württemberg in unserer Runde begrüßen.
Die Saison 2006 liegt hinter uns und zeigte uns, ob das was wir beim ersten Treffen erarbeitet hatten umzusetzen war. Wie auch beim Boots-Slalom entwickelt sich die noch relativ junge Jugendklasse MS11 stetig weiter. Für die vergangene Saison wurden erstmals die 5 Nordländer mit eigenen, speziellen Aufgaben betraut. Die Gruppe stellte fest, dass Bootstransport, Parcoursaufbau und die Verpflegung sehr gut funktionierten. Ausbaufähig sind noch die Aufgabenfelder der mitwirkenden Landesverbände die keine Boote im Landesverband zur Verfügung haben. Der Tagungsleiter Herr Matthes eröffnete das 1. Themenfeld in Form von Aufzählungen in 3 Kategorien. Wirklichkeit, umsetzbare Vorstellungen und Wahnsinn waren die Punkte. Jeder Teilnehmer sollte sich Gedanke über diese Punkte machen und an die Metaplanwand bringen. Der Bereich „Wahnsinn“ viel allen erst etwas schwer, doch nach einem kurzen Augenblick vielen die Schlagworte nur so durch die Luft. Wir hätten gerne einen kompletten Küchenanhänger, eine vollausgestattete Werkstatt, ein mobiles Ponton und noch viele weitere Ausstattungsgegenstände. Einfach alles, was einen echten Rennzirkus ausmacht. Doch dieses sind im Moment noch Träume. Oder? Nach dem dieses Thema ausgiebig diskutiert und besprochen wurde, ging es in einen sehr brisanten Bereich, die „Normung der MS11“. An dieser Stelle würden einige Fahrer und auch Betreuer sich die Frage stellen was wir damit anfangen können. Die Antwort liegt ganz offen auf der Hand, jedes Boot, egal wo es stationiert ist, muss gleich zu fahren sein. Das heißt, die Boote stammen aus einer MS11-Negativform und somit haben alle die gleichen Maße. Dann gehören noch dazu das Gesamtgewicht, die Gewichtsverteilung, der Winkel sowie die Höhe des Spiegels, der Propeller und die Motorleistung. Für 2007 werden erstmals die vorhandenen Boote auf ein gemeinsames Gewicht gebracht und der Schwerpunkt ermittelt. Das Ziel ist, fällt ein Boot aus, so kann auf ein beliebiges Boot aus dem vorhandenen Pool zurückgegriffen werden. Die Fahrer haben also keine Unterschiede mehr in den Booten. Jetzt kann man verstehen, die Normung der MS11 ist wichtig und kein Wunschgedanke mehr, sondern unsere Pflicht gegenüber der Chancengleichheit unserer Starter. Des Weiteren wurden die Aufgaben/Zuständigkeiten der teilnehmenden Landesverbände wieder eingeteilt.
Berlin (BLN) Boxen(Motoren, Bootsvorbereitung usw.) Bremen (BRE) Parcours, Rennleitung, Bootstransport Niedersachsen(NDS) Technik(Ampelstart, Beschallung usw.) Nordrheinwestfalen(NRW) SpringerBaden-Württemberg(BWB) BodenseecupSchlesswig-Holstein(SHS) Küche, Bootstransport, Gewichtssystem
Auf Grund der geographischen Lage organisiert BWB den Bodenseecup in Eigenregie. Zum Schluss der Veranstaltung musste noch das oft verdrängte Thema Finanzierung erörtert werden. Beim durchgehen der Kosten stellten man fest, dass die engagierten Jugendleiter vieles aus ihrer eigenen Tasche für die Durchführung der Meisterschaften zuschießen. An diese Stelle zählen ebenfalls die bootseigenen Landesverbände dazu. Um diese Belastung etwas zu senken, zahlt jeder Starter einen Reparatur- u. Wartungszuschuss. Insgesamt mit Verpflegung, Kraftstoff und RW-zuschuss entsteht ein Unkostenbeitrag pro Starter in Höhe von € 20,00. Selbst die Helfer beteiligen sich an den Kosten, denn wo bekommt man sonst für einen solchen Obolus ein maritimes Wochenende geboten! Das Team der MS11 wünscht sich eine erfolgreiche Saison und dass die Tagung in die Tat umgesetzt wird. Die größte Herausforderung werden die Läufe der MS11 zur Weltmeisterschaft im Boots-Slalom in Leer sein. Denn hier ist die U.I.M. vertreten und wird die MS11 akribisch beobachten und bewerten. Vielleicht ist die Bremer Erfindung bald eine weltweite Disziplin.
Mike Schnülle LMB Jugend
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1. Match-Race Bodenseecup 2006
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1. Match-Race Bodenseecup in der Jugendklasse MS 11 30.9.2006 – 1.10.2006 am Vorführhafen der Interboot Friedrichshafen)
Nach einem morgendlichen Rundgang über die Interboot begann der Wettkampf am Samstag pünktlich um 15.00 Uhr mit 16 männlichen und 8 weiblichen Teilnehmern aus Baden-Württemberg und Hessen. Glücklicherweise war der Regen vom Vormittag verzogen und so konnte man vor traumhafter Kulisse dem Rennen zuschauen. Viele interessierte Besucher des Interboot Vorführhafens verfolgten das Geschehen vom Ufer aus.
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Nach mehreren spannenden Duellen standen die Sieger und Zweitplatzierten der eingeteilten Gruppen fest. Am Samstag wurden die Vorläufe bis in die Abenddämmerung ausgetragen.
Am Sonntag um 9.00 Uhr wurde das Rennen mit den letzten zwei Vorläufen der Mädels, die am Samstagabend wegen Dunkelheit abgebrochen wurden, fortgesetzt. Gleich in der ersten Sonntagspaarung (Bettina Hönes vs. Iris Przybille) war Spannung angesagt. Zuerst fing Bettina, einen Lauf danach, Iris eine Boje ein. Aber auch dieser Vorlauf fand ein gutes Ende. Auch die Zwischen - und Endläufe gingen reibungslos über die Bühne und unser Moderator Peter Haag fand für jede Unterbrechung die passenden Worte. Die Anspannung wurde spürbar größer und die Duelle immer spannender.
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Es gab sogar Momente in denen nur Zentimeter zum Sieg fehlten. Bei der Paarung Christian Riedinger – Claudio Heinrich war richtig Action geboten. Die beiden lieferten sich ein packendes Match, in dem der erste Lauf sehr umstritten war. Das Schiedsgericht war sich zwar unstimmig und wollten Christian Riedinger im gelben Boot den Sieg zusprechen, aber Christian (der seinen Sieg im ersten Lauf aufs Spiel setzte) und Claudio waren sich einig „ FAIR PLAY “. Der Lauf wurde als unentschieden gewertet, und wiederholt. Christian sicherte den dritten Platz in der Gesamtwertung vor Claudio Heinrich. Im Lauf um den 1. Platz konnte sich Jürgen Weller vor Maximilian Gärtner durchsetzen. Bei den Mädchen gab es das „Hönes-Duell“ (Bettina vs. Stefanie). Die Spannung steigerte sich bis zum Schluss, und Bettina platzierte sich knapp vor ihre Schwester Stefanie. Im Master-Finale (1. Platz männlich vs. 1. Platz weiblich) hatte das weibliche Geschlecht die Nase vorne. Nachdem Jürgen Weller im ersten Lauf einen Fahrfehler machte, entschied Bettina Hönes auch den zweiten Lauf für sich und wurde somit Gesamtsiegerin des Bodenseecups 2006.
Mit dem Flair der Interboot Friedrichshafen fand am Sonntagnachmittag im Foyer der Messe die Siegerehrung statt. Die Siegerehrung wurde von Manfred Gäng, Nadine Mayer und Peter Haag auf der Hauptbühne im Foyer der Interboot durchgeführt.
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Deutsche Meisterschaft 2006
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5te Deutsche Meisterschaft im Match Race MS 11
Die DMYV Jugend richtete vom 22.-24.09.2006 die 5. Deutsche Meisterschaft im Match Race MS11 in Duisburg-Wedau auf einer eigenständigen Regattabahn aus. An den Start gingen aus 10 teilnehmenden Landesverbänden 11 Mädchen und 18 Jungen.
Um einen pünktlichen Start am Samstag zu gewährleisten ist die gesamte Bundesjugend schon am Donnerstagabend angereist. Daraufhin wurde am Freitag der MS11-Parcours unter tatkräftiger Mithilfe der Angestellten der Regattabahn zügig aufgebaut. Diese Angestellten legten extra für die MS11 zwei Startstege und einen Zielponton aus. Somit war eine absolut gleichwertige Anlaufstrecke auf die einzelnen parallel aufgebauten Parcours möglich. Natürlich wurden auch die beiden Bundes-MS11-Boote ausgiebig auf ihre Einsatzbereitschaft getestet. Die Änderungen an den Booten haben sich bewehrt und konnten somit für einen reibungslosen Verlauf sorgen. Nun fehlten nur noch die Startampeln, die mit nur einer leichten Verspätung am Samstag zur Verfügung standen. Vor dem Beginn der Meisterschaft wurden alle Starter und Betreuer zu einer Einweisung zusammengeholt. Hierbei wurde auf alle wichtigen Information für einen sicheren Ablauf hingewiesen. Ebenfalls wurden währenddessen einige Modifikationen für die Startreihenfolge und Gewichtsklasse beschlossen. Diese Änderung erlaubte es, dass zu jeder Zeit weitere Starter über das 16er Startfeld hinaus noch kurz vorm Start eingetragen werden können. Auf Grund dieser Neuerungen hatten noch 2 Landesverbände, von denen keine Meldung eingegangen war, die Chance an den Start zu gehen.
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Alle Wettkampfrichter und Helfer hatten ihre Posten bezogen und warteten voller Aufregung auf die 1. Startfreigabe durch das „Ampelmännchen“. Den Terminplan die Vorläufe am Samstagabend beendet zu haben ging auf und somit standen am Sonntag nur noch die Läufe ab dem Viertelfinale an. Da alles reibungslos und ohne irgendwelche Zwischenfälle verlief, war die Meisterschaft pünktlich um 12 Uhr zur Mittagszeit beendet. Es gab natürlich einige Läufe wo man extrem mitfieberte, denn es war manches Mal vom Startsteg aus nicht zu erkennen welcher Fahrer der frühere im Ziel war. Hier entschied nicht nur die berühmte Nasenlänge, sondern es waren nur Haaresbreiten. Doch dieses haben die wachsamen Wettkampfrichter im Zieleinlauf stets fest im Blick gehabt. Im Masterfinale fuhren Jessica Schönburg (Niedersachsen) und Sebastian Marek (Schleswig-Holstein) das Masterfinale aus. Durch einer perfekten Kurven- u. Beschleunigungstechnik gelang es Sebastian den Mastertitel für Schleswig-Holstein einzufahren. Das häufige Training und die stetige Teilnahme an der Norddeutschen Meisterschaft machte sich gleich doppelt für die Schleswig-Holsteiner bezahlt. Sie erkämpften sich den erstmals verliehen Wanderpokal für die meisten Siege während der Meisterschaft. Dieser Pokal wurde von unserem MS11-Freund Hans-Joachim Gleffe ins Leben gerufen. Nun sind wir alle gespannt wer nächstes Jahr den Pokal mit nach Hause nehmen darf.
Ergebnisse der Deutschen Meisterschaft 2006 [32 KB]
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