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2009

Deutsche Meisterschaft 2009

Vom 19.-20.09.2009 fanden in diesem Jahr erneut die Deutschen Meisterschaften im Motorbootslalom sowie in der MS11 auf der Regattastrecke Duisburg-Wedau statt.
Aus 12 Bundesländern waren bereits am Freitag, den 18.09.2009, 170 Teilnehmer für die Meisterschaften im Motorbootslalom sowie die 10 Fahrer des diesjährigen Nationalkaders und noch einmal 34 Teilnehmer für die Meisterschaften in der MS11 angereist und fieberten den Wettkämpfen entgegen, für deren Vorbereitung die Mitglieder des Bundesjugendvorstandes sowie das Küchenteam aus Schleswig-Holstein bereits am Donnerstag angereist waren.

Am Samstagmorgen begannen dann nach der letzten Einweisung der Wettkampfrichter und der Fahrerbesprechung die Wettkämpfe mit den ersten Läufen in den Klassen 1 bis 6 beim Motorbootslalom sowie parallel dazu die Vorläufe für die MS11-Starter. Am Ende des ersten Tages standen dann programmgemäß die Ergebnisse für die ersten beiden Läufe aller Teilnehmer des Motorbootslaloms sowie die Teilnehmer für die Achtel-Final-Läufe in der MS11 fest, so dass sich die Teilnehmer, Betreuer und Schlachtenbummler entspannt auf die anschließende Party auf der Regattastrecke freuen konnten.


 

Schnell, jung, geschickt - meisterlich

Am 19 & 20 September werden zum 4ten mal die Deutschen Meisterschaften in Duisburg Wedau auf der Regattabahn ausgetragen. An zwei Tagen kämpfen 200 Jugendliche aus 10 Bundesländern im Alter von acht bis siebenundzwanzig Jahren an der Kruppstraße in 6 Klassen um die Meisterschaft.

Die Sportler müssen je nach Alter mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden fehlerfrei durch einen Parcours mit dem Motorboot schnellstmöglich fahren. Jede Berührung einer Boje kostet Strafpunkte. Zum Wettkampf gehört auch der Nachweis, die wichtigsten Seemannsknoten zu beherrschen. Hier wird Seemannschaft verlangt. Die Schlauchboote werden je nach Klasse von 6 PS oder 15 PS starken Außenbordmotoren angetrieben.

Als Voraussetzung für die Teilnahme an der Meisterschaft mussten sich die Jugendlichen zuerst in ihren Vereinen und dann auf Landesverbandsebene durchsetzen. Nur die drei Besten aus den Landesjugendmeisterschaften dürfen an der Deutschen Meisterschaft teilnehmen. Sie bildet den Höhepunkt der Saison, den die Jugendlichen nicht nur für den sportlichen Wettbewerb nutzen, sondern auch Kontakte über die eigenen Landes- und Vereinsgrenzen hinaus knüpfen und pflegen.

Da die Fahrer des Nationalkaders des DMYV gesetzt sind, werden diese vollständig an der Meisterschaft teilnehmen. Die Teilnehmer der diesjährigen Weltmeisterschaft Formula Future, die in St. Petersburg, Russland, stattfand, belegten dort den zweiten Platz in der Mannschaftswertung.


 

Zeitgleich mit der Meisterschaft im Motorbootslalom wird auf der Regattastrecke die 8. Deutsche Meisterschaft im Match-Race MS-11 ausgefahren. Hier messen rund 40 Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet ihre Geschicklichkeit und vor allem ihre Schnelligkeit auf dem Wasser. Die mit 15 PS motorisierten Hartschalenboote (genannt Dreikantfeilen, müssen durch einen parallel aufgebauten Parcours gesteuert werden.


 

Jugendaustausch Polen, Mysiborz

Jugendaustausch Polen, Mysiborz
02.-08.08.2009

In der Zeit vom 02. bis 08.08.2009 nahmen 42 Jugendliche der Deutschen Motorbootjugend des DMYV an einem Jugendaustausch mit dem befreundeten polnischen Verband für Motorbootsport und Wasserski teil.

Die Jugendlichen im Alter von 11 bis 18 Jahren reisten aus ganz Deutschland mit einem Reisebus an und bezogen zusammen mit 39 polnischen Kindern am Sonntagabend das Quartier in einer direkt am Soldiner See gelegenen Jugendherberge in Mysliborz (Soldin), einer kleinen Stadt ca. 80 km von Stettin entfernt.


 
 

Auf dem Programm standen u. a. Stadtbesichtigungen in Stettin und Mysliborz, auf denen auch auf den geschichtlichen Hintergrund der Städte eingegangen wurde. Hierbei fanden die Teilnehmer eine Menge Informationen, die sie sich bereits im Vorfeld durch Recherchen im Internet sowie einen kurzen Vortrag in der Herberge angeeignet hatten, wieder.

Beim gemeinsamen Training für die Jugendklasse der UIM, die Formula Future, haben die deutschen Teilnehmer den polnischen Kindern den Jugend-Schlauchbootsport näher gebracht. Die Boote waren jeweils mit einem deutschen und einem polnischen Fahrer besetzt und dann wurde gemeinsam geübt, wie die Boote reagieren und wie man am besten den Parcours der jeweiligen Altersklasse absolviert.


 
 

Aber auch Spaßfaktor bei einer solchen Reise kam nicht zu kurz: Der See direkt vor der Haustür lud zum Baden ein und die polnischen Gastgeber haben mit einer Bootfahrt über den See, Banane- und Wasserski-Fahren sowie durch die Möglichkeit für die Älteren zum Testen der Rennbootklasse JT250 für jede Menge Abwechslung gesorgt.

Die bestehenden Sprachverständigungsprobleme wurden geschickt mit einem Mix aus Deutsch, Englisch, Polnisch und zur Not auch Händen und Füßen umgangen und im Zweifelsfall stand am Steg auch immer ein Dolmetscher parat. Doch spätestens beim gemeinsamen Fußballspielen oder den Diskoabenden war dann von der Sprachbarriere nichts mehr zu merken, hier wurde gemeinsam gefeiert und gelacht.

Ein besonderes Dankeschön an dieser Stelle noch einmal an alle Betreuer und die Organisatoren des polnischen Verbandes, die sich die Mühe gemacht haben, diesen ersten Jugendaustausch zu organisieren. Für das kommende Jahr ist geplant, die polnischen Teilnehmer zu einem Gegenbesuch in Deutschland einzuladen.


 

Welt- und Europameisterschaft 2009

Welt- und Europameisterschaft 2009 in Pushkin / St. Petersburg
16.-20.07.2009

St. Petersburg, 1703 gegründet von Peter dem Großen, war vom 18. bis ins 20. Jahrhundert die Hauptstadt des Russischen Reiches und ist heute mit ca. 4 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Russlands. In Pushkin, einem der Vororte von St. Petersburg, fanden in diesem Jahr in einer Doppelveranstaltung die Weltmeisterschaft sowie die Europameisterschaft in der Formula Future mit jeweils 36 Startern aus insgesamt 5 Nationen statt. Dadurch mussten die Starter alle Läufe im Manoevering und im Parallel-Slalom zweimal fahren.

Der Nationalkader der Deutschen Motorbootjugend des DMYV startete in diesem Jahr am Donnerstag, den 16.07.2009, aus Frankfurt und Berlin nach Russland. Da die Frankfurter bereits mittags in Pushkin angekommen sind, war die Freude groß, als dann auch die letzten 5 Nachzügler aus Berlin fast pünktlich zum Abendessen eingetroffen sind und endlich alle 10 Kadermitglieder, das 4-köpfige Betreuerteam aus dem Bundesjugendvorstand (Team-Chef Frank Kaiser, Coach Andreas Severin und als Betreuer Klaus Matthes und Stephanie Marek) sowie 11 Eltern beisammen waren und die ersten Eindrücke aus Russland gemeinsam verarbeiten konnten.

Freitagmorgen gingen dann um 9:00 h die Wettkämpfe mit dem Training im Manoevering los. Die Fahrer hatten eine Stunde Zeit, sich unter der Anleitung von Ihrem Coach an die Boote und den Parcours zu gewöhnen, der im großen See direkt vor dem Katharinenpalast ausgelegt worden war. Gleich anschließend ging es für die Starter zum Check-In, bevor auch schon der nächste Tagesordnungspunkt anstand: Sightseeing. Die Veranstalter hatten für die teilnehmenden Nationen eine ca. 1-stündige Führung durch den Katharinenpalast organisiert, bei der ein kurzer Einblick in die Geschichte der Zarenzeit sowie den Lebensstil der russischen Zaren gewährt wurde.


 
 

Nach einem kurzen Mittagessen an der Rennstrecke ging es um 13:00 h schon wieder weiter mit dem nächsten offiziellen Programm-Punkt, der Opening Ceremony. Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch Jan Kronenberg, UIM, sowie die anderen Offiziellen, wie den Bürgermeister von Pushkin, den Präsidenten des Russischen Motorbootverbandes und den Leiter des Museumsparks von Pushkin, wurden die Läufe für das Manoevering der Europameisterschaft gestartet.
Abgerundet wurde dieser Tag nach dem Abendessen mit einer weiteren Besichtigungstour durch St. Petersburg. Unser Stadtführer Alexander erzählte uns Interessantes über die Geschichte der Stadt und zeigte uns u. a. die vielen Kanäle und Brücken der Stadt, die Eremitage und den Schlossplatz, die Auferstehungskirche sowie die Peter-und-Pauls-Festung. Da das Abendessen für die meisten etwas wenig war, wurde auf der Rückfahrt nach Pushkin sehnsüchtig Ausschau gehalten nach den Gaststätten mit dem Goldenen M, aber der Busfahrer lies sich leider nicht erweichen, anzuhalten. Stattdessen haben wir festgestellt, dass sich die Stadt mittlerweile dem westlichen Einflüssen nicht länger widersetzen kann und Coca-Cola und Co. langsam aber sicher auch hier ihren Siegeszug antreten.

Nach dem sehr durchorganisierten Freitag ging es am Samstag wieder früh aus den Betten: Frühsport, Frühstück und um 8:30 h Training für das Manoevering zur WM. Die Fahrer unseres Teams hatten insgesamt ½ Stunde Zeit, mit dem Coach noch einmal an den Fehlern des Vortags zu arbeiten, bevor sie dann ab 10:30 h in den Läufen zum Manoevering der Weltmeisterschaft ihr Können unter den Anfeuerungen der mitgereisten Eltern und Fans zeigen mussten.



 
 

Nachdem auch dieser Wettkampfabschnitt ohne nennenswerte Unterbrechungen abgeschlossen war, hatten die Teilnehmer Zeit zur freien Verfügung, bis um 17:15 h ½ Stunde Training für die Parallel-Slalom-Läufe am nächsten Tag anstanden. Die freie Zeit wurde unterschiedlich genutzt. Während sich die Fahrer mit dem Coach ins Hotel zurückzogen, um sich von den bisherigen Wettkämpfen zu erholen, nutzten die meisten Eltern die Zeit, um sich den tollen Park des Katharinenpalasts mit seinen zahlreichen Gebäuden anzuschauen.

Abends hatten die Veranstalter dann noch eine gemeinsame Party für alle Teilnehmer angesetzt, auf der sich die einzelnen Nationen vorstellten, Gastgeschenke ausgetauscht wurden und bei einem kleinen Snack Zeit für Gespräche und ein Kennenlernen untereinander gegeben war. Die Kinder nutzten die Zeit, um gemeinsam mit den anderen Nationen im Hof des Hotels einen kleinen Geschicklichkeitsparcours zu absolvieren. Leider fand diese Party nicht am ersten Abend der Veranstaltung statt, sonst hätte es sicher mehr Kontakte unter den Jugendlichen der verschiedenen gegeben können.


 
 



 

Der Sonntag begann sehr früh mit einem eiligen Frühstück, da bereits um 8:00 h die ersten Wettkampfläufe im Parallel-Slalom für die Europameisterschaft angesetzt worden waren. Nach den Vorläufen folgten die Semifinal-Läufe, für die sich 5 unserer Fahrer qualifiziert hatten, 2 schafften es sogar bis in die großen Finalläufe (Platz 1 + 2), die anderen 3 starteten in den kleinen Finalläufen (Platz 3 + 4). Da die Veranstalter sehr gut geplant hatten, begannen pünktlich nach dem Mittagessen die Läufe im Parallel-Slalom zur Weltmeisterschaft. Hier konnten sich in den Vorläufen sogar 7 unserer Starter für das Semifinale qualifizieren, 3 schafften es bis ins große Finale, die anderen 4 vertraten uns in den kleinen Finalläufen.
Nach der Siegerehrung, deren Ergebnisse gleich folgen, schlossen die Meisterschaften mit einem kleinen Empfang für die teilnehmenden Nationen auf der kleinen Insel in der Mitte des Sees.




 
 

Montag ging es dann wieder nach Hause. Da jedoch die Flieger erst am späten Nachmittag bzw. frühen Abend abflogen, nutzte das deutsche Team die verbleibende Zeit für die Besichtigung einer weiteren Sehenswürdigkeit in der Nähe von St. Petersburg, den direkt an der Ostsee gelegenen Peterhof. Unsere Führerin Irina zeigte uns den interessanten Park mit seinen zahlreichen Fontänen und nicht nur die Jüngeren hatten ihren Spaß bei den sogenannten Spaßfontänen, bei denen man genau aufpassen musste, wohin man tritt, da man sonst ganz schnell nass werden konnte.

Herzlichen Dank an alle Fahrer des diesjährigen Nationalkaders, ohne deren Einsatz das tolle Ergebnis des doppelten Mannschafts-Vizemeisters nicht möglich gewesen wäre, an unseren Coach Andreas Severin, der die Mannschaft während der Trainingsveranstaltungen in Kiel und in Germersheim optimal vorbereitet und während der Meisterschaften so toll betreut hat sowie an alle mitgereisten Eltern, die immer für eine gute Stimmung im Team gesorgt haben.

Hier gehts zur Wertung der EM 2009


Hier gehts zur Wertung WM 2009












 

Nationalkader zum Trainingslager

Nationalkader der Deutschen Motorbootjugend des DMYV im Trainingswochenende

Vom 10.07 Bis 12.07.09 war der Nationalkader der Deutschen Motorbootjugend des DMYV zu Gast in Rheinland Pfalz beim MYC Germersheim. Trotz des Ferienbeginns in einigen Bundesländern gab es keinerlei Probleme mit der Anreise. Alle Teilnehmer und Betreuer waren weitestgehend am Freitagabend eingetroffen, sodass man nach einem gemeinsamen Abendessen den Trainingsplan festlegen konnte.

Pünktlich am Samstagmorgen begann das Trainingslager mit einem 30 Minütigem Frühsport, und nach dem Frühstück begann dann das Training auf der Trainingsstrecke des MYC Germersheim

Begonnen wurde mit dem Manoevering. Die Klassen 1 bis 3 trainierten mit einem baugleichen 8PS Mercury Motor der dieses Jahr in Sankt Petersburg eingesetzt wird. Die Klasse 4 & 5 trainierten mit einem Suzumar Rib 350 mit Jockeysitz und einem 15 PS Suzukimotor.

Aufgrund dessen, dass national in der Klasse 4 noch mit einem 6 PS Motor gefahren wird, und international mit einem15 PS gefahren wird, lag dort das Hauptaugenmerk.


 
 

Zum Abschluss eines langen und anstrengenden Trainingstages stand ein gemeinsames Grillen auf dem Plan.

Der Sonntag konnte leider nicht mit Frühsport beginnen , da die geschlossene Wolkendecke uns eher dazu veranlasste, die Zelte so schnell wie möglich abzubauen, bevor diese nass werden.

Nach dem tollen Frühstück, das vom Landesjugendleiter Herbert Brosig, seiner Frau und einigen Mitgliedern des MYV Germersheim liebevoll zubereitet war, begann das Slalomtraining auf der Trainingsstrecke.

Beim Slalom ist es entscheidend, dass man die optimale Linie im Parcours findet, sodass der Motor keine Luft ziehen kann. Gegen 13:00 Uhr war das Trainingswochende beendet. Alle Teilnehmer sind somit für die WM und EM am kommenden Wochenende in Sankt Petersburg optimal vorbereitet.

Unser Dank gilt allen, die uns an diesem Wochenende tatkräftig unterstützt haben, und damit zur optimalen Vorbereitung der Nationalmannschaft beigetragen haben.


 
 



Nationalkader 2009 steht fest

Vom 8. bis 10. Mai 2009 fand beim MC Hameln auf der Weser der Ausscheidungswettbewerb für den Nationalkader der Deutschen Motorbootjugend des DMYV statt.

Erstmals kämpften die besten 6 Fahrer der Deutschen Meisterschaft 2008 in den Klassen 1 bis 5 um die begehrten Tickets zur Weltmeisterschaft der Formular Future Mitte Juli in Sankt Petersburg.

Am Samstag gegen 9:30 Uhr begann bei bestem Wetter das Training in der Disziplin “Manövering“. Nach der Mittagspause begann pünktlich gegen 14:00 Uhr der Wettkampf. Dank des reibungslosen Ablaufs war das “Manövering“ gegen 18:00 Uhr beendet.



 

Der Ausscheid fand in diesem Jahr nach dem Reglement der UIM statt. Somit stand am Sonntag die Disziplin “Slalom“ auf dem Programm.

Pünktlich bei strahlendem Sonnschein begann man gegen 9:00 Uhr mit dem Training. Ab 11:00 Uhr fanden dann die ersten Vorläufe statt. Nach einer kleinen Mittagspause folgten die Semifinalläufe und die Finalläufe statt. Aufgrund der Leistungsdichte der Teilnehmer war es bis zu letzt sehr spannend.

Nach einem spannenden und technisch problemlosen Verlauf im Slalom stand der buntgemischte Kader 2009 aus Baden Württemberg, Hessen, NRW und Niedersachsen gegen 16:00 Uhr fest.

Ein besonderer Dank sei nochmals dem MC Hameln und allen Helfern ausgesprochen.

Der erste feste Termin in diesem Jahr für den Nationalkader der Deutschen Motorbootjugend des DMYV ist die Teilnahme am Turnier auf der Kieler Woche vom 19.Juni bis 21. Juni.



 



 

Am Sonntag kämpften alle Teilnehmer noch einmal im verbliebenen dritten Lauf sowie in den verschiedenen Final-Läufen der MS11 um die besten Ergebnisse. Leider musste in der Klasse 5 im Motorbootslolom dieser dritte Lauf dreimal gestartet werden, da zwei der von der Deutschen Motorbootjugend zur Verfügung gestellten Boote von den Startern durch Fahrfehler am Start-Ziel-Tor kaputt gefahren wurden. Dank der Leihgabe eines Bootes aus dem Landesverband Nordrhein-Westfalen konnte dann aber auch in dieser Klasse die Meisterschaft beendet werden und die Siegerehrung mit 2 Stunden Verspätung für alle Teilnehmer abgehalten werden. Ein besonderer Höhepunkt dieser Siegerehrung war die Verleihung der Goldenen Ehrennadel mit Kranz durch den Präsidenten Winfried Röcker an Horst Sievert aus Berlin, der diese Meisterschaften durch sein technisches Geschick und die Betreuung der Bundesboote bereits seit 29 Jahren unterstützt und dadurch einen besonderen Dank verdient hat.

Da auch in diesem Jahr wieder ein Team des WDR die Veranstaltung besucht hat und am Samstag Aufnahmen gemacht hat, besteht für alle, die nicht vor Ort dabei sein konnten, die Möglichkeit, unter folgendem Link im Nachhinein noch einen kleinen Eindruck von der Veranstaltung zu bekommen:

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2009/09/19/wdrsport-motorsport.xml

Der Vorstand der Deutschen Motorbootjugend bedankt sich auch in diesem Jahr bei allen Helfern, Wettkampfrichtern, dem Küchenteam und allen anderen, die diese Veranstaltung wieder ermöglicht und unterstützt haben.


 

Informationen zur Deutschen Meisterschaft 2009

Änderungen für die Durchführung der Deutschen Jugendmeisterschaften 2009:

1.) die Boote der Klassen 1 - 4 (Suzumar 310) werden mit einer Bodenplatte analog den beigefügten Bildern ausgerüstet, da die Fahrer der Klasse 1 anderenfalls zu tief im Boot sitzen und nicht mehr über den Schlauch schauen können.
Weiterhin werden die kleinen Boote mit einer Venturidüse ausgestattet.

In den Klassen 1 bis 4 wird mit dem internen Tank des 6PS Motor gefahren. Nach 15 Startern wird nachgetankt.

2.) In der Wertung des Schikane-Manövers wird die Disqualifikation bei Nicht-Sitzen auf dem Jockey-Sitz in der Wertung außer Kraft gesetzt, da es nicht allen Fahrern möglich ist, sitzend das Manöver korrekt auszuführen, wenn diese vollständig auf dem Sitz sitzen.
Es ist allerdings weiterhin nicht gestattet, im Boot zu stehen, auch nicht in gebückter Haltung. Dies führt nach wie vor zur Disqualifikation.

Die Schikane bleibt so wie 2008. Hier werden keine technischen Änderungen vorgenommen.

MS11:
An den MS11 Boten wird ab sofort der Propeller 9 1/4 x 11 Zoll eingesetzt, da mit dem originalen Propeller der Drehzahlbegrenzer den Motor abregelt.