Der 5. Bericht des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) zur geplanten Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung wurde nun veröffentlicht. Dieser Bericht beschäftigt sich erst einmal nur am Rande mit der Fragen, die die Wassersportler bewegen: Wie sieht die Zukunft unserer Reviere aus?
Laut BMVBS wurde der Ansatz, die Wasserstraßen nach zu erwartender Tonnage zu kategorisieren und daran die Reform der Verwaltung auszurichten, gutachterlich gestützt. Diese Kategorisierung sieht jetzt die Restwasserstraße vor, deren hauptsächliche Nutzung im Freizeit und Tourismusbereich liegt. Gemeinsam mit Gewässern der Kategorie C wird hier nur der Bestand gewährleistet.
Die Frage, in wieweit die Gewässer der Kategorie „Restwasserstraße“ noch zum Aufgabenbereich einer reformierten Wasser- und Schifffahrtsverwaltung gehören, oder ob diese entwidmet und oder in die Verwaltung von Dritten übergeben werden, ist zurzeit offen.
Die Aktion des DMYV und der Landesverbände „Stoppt die Reform“ setzt sich ein für den Erhalt aller Bundeswasserstraßen für die Sportschifffahrt. Unterstützen Sie uns weiter und beteiligen Sie sich an dieser Aktion. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite www.stoppt-die-reform.de
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