Der DMYV bittet um dringende Beteiligung an folgender Petition:
Seit 03.08.2011 läuft auf der Internetseite des Bundestags eine öffentliche Petition unter dem Titel „Binnenschifffahrt - Keine Förderung des Wassertourismus durch Bootsmaut oder Vignette“. Der Link zur Petition lautet: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=19136
Initiator der Petition ist Herr Christof Fischoeder. Bisher sind erst 94 Mitunterzeichner gelistet. Die Mitzeichnungsfrist endet bereits in einer Woche am 22.09.2011!
Der Text der Petition lautet:
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, den Wassertourismus nicht durch Gelder aus einer so genannten Bootsmaut oder Vignetten zu fördern, sondern durch Mittel aus dem Etat des Bundesverkehrsministeriums.
Begründung
1. Binnenwasserstraßen sind Straßen, deren Erhalt und Ausbau durch Steuerzahlungen zu leisten sind.
2. Die Hürden für den Zugang zum Wassersport würden durch eine Maut oder andersgeartete Finanzierungssysteme wesentlich erhöht. Damit sinkt die Chance, Menschen das einmalige Erholungserlebnis Wassersport zu ermöglichen.
3. Eine Maut stellt eine Ungleichbehandlung gegenüber anderen Sportarten wie z.B. Schwimmen (in Bädern oder Seen), Fußball, Laufsport in Parks oder öffentlichen Wäldern dar. Aus Gründen der Gleichbehandlung sollten für diese Sportarten entsprechende Finanzierungssysteme entwickelt und durchgesetzt werden.
Die Clubs haben alles, was für den Fahrtensport oder den Motorwassersport wichtig war, ziemlich allein erstellt. Garantien einer zweckgerichteten Verwendung einer Wassermaut für unser Metier ist nicht glaubhaft. Wer soll politische Versprechen noch ernst nehmen ?
Meine Meinung, keine Vignette für den Wassersport
1 Vizepräsident des Bayerischen Motoryachtverbandes
Es ist für keinen Wassersportlehr untragbar, 40 bis 60 Euro im Jahr auszugeben, um sicherzustellen zu helfen, dass die Reviere weiter sinnvoll genutzt werden können. Es kann nicht bei der Allgemeinheit alles abgeladen werden.
Das Argument der Gleichbehandlung ist ein fragwürdiges. Zum einen handelt es sich bei der Maut in Form der Vignette um einen Beitrag, der unabhängig von der konkreten Nutzung entrichtet wird. Zum anderen aber wird es auf die geschickte Ausgestaltung der Regelung ankommen, nach der die Maut erhoben und und die Finanzmittel verwendet werden.
Totschlag Argumente hwelfen in der derzeitigen Situation nicht weiter. Vielmehr muss es darum gehen, dass beste herauszuholen.
1.Vorssitzender Bernd Pannier
1. Vorsitzender Edgar Rinke
Dessau (63 Mitglieder) stimmen dem
Inhalt der Petition zu.
Vorsitzender B. Mischke
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