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In Deutschland werden vier Bootsformen gefahren:
Der Dreipunkter ist ein sehr flaches Rennboot. Der Bootsboden hat links und rechts eine "Tatze" (Kanten, die nach hinten rechtwinklig werden). Bei hoher Geschwindigkeit liegt das Boot nur mit den beiden Tatzenenden und dem Bootsende auf dem Wasser, daher die Bezeichnung "Dreipunkter". Der Fahrer kniet im Boot, lenkt es mit einer Hand und mit der anderen betätigt er den Gashebel.
Der Proprider (vom engl. Propeller-Reiter) unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht vom Dreipunkter. Das Boot ist etwas länger und wird auf dem Bauch liegend gefahren. Bei der Idealfahrt hat nur noch der Propeller Berührung mit dem Wasser. Die Tatzen dienen nur dem gelegentlichen Abstützen des Rumpfes.
Der Katamaran hat zwei Bootsrümpfe, die mit einem starren Boden verbunden sind. Gegenüber dem Proprider hat der Katamaran eine wesentlich höhere Stabilität - die beiden Bootsrümpfe wirken wie Schienen. Dadurch können Kurven wesentlich enger gefahren werden. Der Fahrer sitzt im Boot und gibt mit dem Fuss Gas.
Die Dreikantfeile hat einen v-förmigen Bootsboden wie die meisten Tourenboote auch haben. Bei der entsprechenden Einstellung von Motor und Propeller, hebt sich auch dieser Bootstyp bei voller Fahrt fast ganz aus dem Wasser. Der Fahrer sitzt wie beim Katamaran im Boot. Die Bootsklassen unterscheiden sich häufig nur durch die Stärke der Motoren. Alle Rennboote werden mit Zwei-, Drei- oder Vierblatt-Propellern angetrieben. Propeller werden in Italien, der Schweiz und in den USA hergestellt

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