Zielfahrt der DTMV zum 32. Deutschen Seeschiffahrtstag nach Emden



Die Deutsche Traditions-Motorboot-Vereinigung (DTMV) hielt ihre diesjährige Jahresmitgliederversammlung im Veranstaltungsraum  „Rummel“ des Alten Rathauses zu Emden auf Einladung der Stadt ab.
Auf dem Programm standen in diesem Jahr die turnungsmäßigen Neuwahlen des Vorstandes. Der bisherige 1. Vorsitzende, Dieter Feddern MS „TÜMMLER“ aus Leer kandidierte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr und wurde von der Versammlung zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Artur Stumpf, „HECHT“ Lübeck, bisheriger 2. Vorsitzender kandidierte aus Altersgründen ebenfalls nicht mehr und wurde von der Versammlung zum  Ehrenmitglied gewählt.  Franz Schmidt, MS „SOLITAER“ (Leer) übernahm das Amt des 1. Vorsitzenden. Sein Vertreter und 2. Vorsitzender ist Uwe Freibote, „TAUCHER K“ aus Bremerhaven. Dessen bisheriges Amt (Häfen, Jugend und Umwelt) übernahm Tobias Knopp MS „ALTO“ aus Mühlheim. Marita Sick, „MS SOLITAER“ Leer,  ist weiterhin für die Fianzen (Schatzmeisterin) zuständig, Christine Giel, MS „CHRISTINE“ Datteln,  übernahm das Amt der Schriftführerin und Brunhilde Feddern, MS „TÜMMLER“ Leer,  seit Bestehen der Vereinigung für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig, bleibt weiter im Amt. Alle Vorstandsmitglieder wurden von der Versammlung einstimmig gewählt.

Zielfahrt
Den 1. Platz belegten Rolf und Renate Eulgem mit ihrem Schiff „ACHAT“ aus Bad Kreuznach
Platz 2 ging an Tim Lorke aus Mühlheim / Ruhr mit der Tjalk „NESCIO“
Den 3. Platz erreichte  das Ehepaar Ilonka und Richard Finger mit dem Sportboot „WINDROSE“ aus Düsseldorf.

Ein Punkt brannte allen Mitgliedern „unter den Nägeln“ – nämlich die schlechte Versorgung der gesamten Sportschiffahrt mit Diesel. Einige Teilnehmer, die ursprünglich per Schiff anreisen wollten entschlossen sich dann für Bahn oder Auto. Neben den stark angezogenen Spritpreisen ist es  – seit der Einführung des roten Diesels für die Berufsschifffahrt in Deutschland - für Sportfahrzeuge an Bunkerstationen auf dem Wasser kaum noch möglich, den vorgeschriebenen weißen Diesel zu bekommen.  Scharfe Kritik kam dann auch diesbezüglich aus der Mitgliedschaft an die Adresse der großen Verbände des Wassersports.
Auf der einen Seite soll der Wassertourismus gestärkt werden, gleichzeitig dreht das Bundeswirtschaftsministerium den Sportschiffern, zu denen auch die private Traditionsschifffahrt gehört, den „Hahn zu“.
Die Emder Bürgermeisterin versprach in diesem Punkt politische Unterstützung seitens der Stadt und bedankte sich noch einmal für die Teilnahme der DTMV am Deutschen Seeschiffahrtstag.

 

Weitere Informationen

Sportbootvereinigung

Die Sportbootvereinigung (SBV) e.V. im Deutschen Motoryachtverband ist bundesweit mit 5.000 Mitgliedern die größte Vereinigung, die dem Deutschen Motoryachtverband e.V. angeschlossen ist. Sie steht Wassersportlern – mit oder ohne Boot – in ganz Europa offen.

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