WSV “Hanseat“ Rostock bewahrt Tradition

Vor der historischen östlichen Stadtmauer der Hansestadt Rostock befindet sich am oberen Bereich der Unterwarnow das einzige „reinrassige“ Motorsportboot-Domizil“ der Ostsee-Metropole. Segler haben sich in anderen Interessengemeinschaften nördlich der Warnowbrücken etabliert. Der Wassersportverein trägt den Namen „Hanseat  Rostock e. V.“  (WSV). Er  setzt in heutiger Zeit  eine altbewährte Tradition fort, die 1963 ihren Ursprung im Clubleben des einstigen Allgemeinen Motorsportverbandes  der DDR auf dem städtischen Pachtland  hat.

„70 Mitglieder mit ihren Familienangehörigen fühlen sich eng mit dem  WSV  `Hanseat` verbunden“, sagt  Vereinschef Gerald Bergmann stolz, der auch den Vorsitz im  Landesverband Motorbootsport Mecklenburg-Vorpommern führt. . Die aktive Zugehörigkeit zeige sich in  vielen handwerklichen Einsätzen zur Erhaltung des  betagten Standortes mit derzeit  55 Liegeplätzen zwischen  Dalben,  einem  Bootshaus mit  Werkstatt und Clubraum. Kameradschaftliche Hilfe beim gemeinschaftlichen  Kranen und Slippen  im Frühjahr sowie  Herbst, wenn die Boote zu Wasser  gelassen oder  wieder herausgeholt werden, sei Ehrensache. 

„Erst kürzlich wurde  unter großem Aufwand der Holzbelag der selbstgebauten  Steg-Anlage erneuert, die auf reichlich dimensionierten Rohren schwimmt“ ergänzte Hafenmeister Manfred Paech, der zusammen mit Sportfreunden diese Arbeiten bewältigte. .

Der Vereinsstandort an der Rostocker Warnowstraße mit dem Fischerbruch  hat oft  mit Hochwasser zu tun. „Da  würden unsere Boote mitunter  ohne Floß oder anderem Hilfs-Gefährt erst mal verwaist sein“, kennt Gerald Bergmann  die hiesige Situation aus Erfahrung,  Er habe noch sehr gut in Erinnerung, wie die Ostsee schon mal  bei auflandigem Sturm so stark gegen die Warnow drückte und  brusthohes „Landunter“ des gesamten Geländes verursachte. „An kleinere Überschwemmungen  ab und an haben wir uns mit den Jahren gewöhnt“. 

Zukunftsorientiert hat die Hansestadt vor, das östlich der Stadtmauer liegende Terrain mitsamt dem Vereinsgelände des WSV „Hanseat“  neu zu gestalten. „Ein Wohngebiet  mit Eingliederung des Sportboothafens soll hier  entstehen“,  weiß  Bergmann  aus Zusammenkünften mit kommunalen Planern. Nur,  wann das sichtbare  Gestalt annehmen werde, stehe noch in den Sternen. Die aus Sicht der Sportgemeinschaft praktikable Gestaltung liege in verschiedenen Varianten bei den zuständigen Ämtern  der Stadt vor.

 

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Die Sportbootvereinigung (SBV) e.V. im Deutschen Motoryachtverband ist bundesweit mit 5.000 Mitgliedern die größte Vereinigung, die dem Deutschen Motoryachtverband e.V. angeschlossen ist. Sie steht Wassersportlern – mit oder ohne Boot – in ganz Europa offen.

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