Voller Erfolg für die Formula Future Nationalmannschaft

Einen vollen Erfolg konnte die deutsche Nationalmannschaft bei der UIM Formula Future Welt- und Europameisterschaft 2014 vom 24. - 27. Juli auf der Regattabahn in Duisburg-Wedau feiern. Das zehnköpfige Team um Trainer Andreas Severin setzte sich gegen 52 Konkurrenten aus sieben Nationen durch und räumte bei seinem Heimspiel gleich elf der zwölf möglichen Titel in der EM und WM ab. Daneben gingen noch zahlreiche Titel in den einzelnen Disziplinen nach Deutschland. Die Nationalmannschaft ging dabei in fünf verschiedenen Altersklassen an den Start. In beiden Meisterschaften galt es zunächst für alle einen anspruchsvollen Kurs im Manoeuvring Wettbewerb zu meistern. Danach durfte kräftig Gas gegeben werden und es ging auf einem schnellen Slalomkurs um Bestzeiten.

Bereits in der EM trennte sich die Spreu vom Weizen und das deutsche Team wurde schnell seiner Favoritenrolle gerecht. So räumten Jonas Kelle und Alena Schumann in der Class 5 der 16 – 18jährigen im Duett die vordersten Plätze ab. Punktgleich landete Kelle in der Endabrechnung dann mit besseren Einzelergebnissen vor seiner Teamkollegin Schumann. Bei den 14 – 15jährigen in der Class 4 sicherte sich Piet Gehring den Titelgewinn vor dem Russen Viktor Kazimov und seinem Teamkollegen Mathias Breden. Ein ähnliches Bild bot sich auch bei den Jüngsten. In der Class 1 der 8 – 9jährigen holte sich Luca Sommerfeld den EM-Titel vor dem Russen Aleksandr Kurochkin. Rang drei ging an Miron Gerisch, der dem deutschen Team so einen weiteren Doppelpodiumserfolg bescherte.

Einen Titel gab es auch in der Class 2. Hier sorgte Aaron Mayer für den Sieg, gefolgt von dem Portugiesen Hugo Piedade. Der zweite Deutsche in der Klasse, Marvin Liehr, kam auf den dritten Platz. Lediglich bei den 12 - 13jährigen der Class 3 konnten die Deutschen den Titelkampf nicht für sich entscheiden. Hier mussten sie sich mit den Plätzen zwei und drei in der EM zufrieden geben. Der Pole Patryk Bonder verwies Maximilian Spielmann und Ron Bofinger auf die Plätze. Für die EM - Mannschaftswertung wurden die Punkte der fünf besten Piloten jedes Teams am Ende addiert. Hier sammelte das deutsche Team uneinholbare 3500 Punkte vor der Mannschaft aus Russland ein, die es auf 2365 Punkte brachte. Platz drei ging an die Portugiesen mit 1634 Punkten.

 

Nationalmannschaft räumte alle Formula Future WM-Titel ab

In der WM wurde dann nachgelegt und das Team sicherte sich allen Klassen den Titel. Besonders eindrucksvoll gelang das Jonas Kelle und Alena Schumann mit einem weiteren Doppelsieg in der Class 5. In der Class 3 taten es ihnen Maximilian Spielmann und Ron Bofinger gleich und sicherten so den zweiten Doppelsieg dieser WM. In der Class 1 konnte sich Luca Sommerfeld den WM-Titel holen. Auf Platz zwei verhinderte der Portugiese Tiago Clerigo einen weiteren Doppelerfolg und verwies Miron Gerisch auf Rang drei. In der Class 4 sah es dann genauso aus und hinter Weltmeister Mathias Breden sprengte der Russe Viktor Kazimov das deutsche Duo. Mit einem denkbar knappen Rückstand musste sich Piet Gehring mit Platz drei zufrieden geben. Der WM-Titel in der Class 2 ging an Marvin Liehr. Sein Teamkollege Aaron Mayer leistete sich einen Fehler und fiel weit zurück. Die Mannschaftswertung ging auch in der WM an Deutschland. Mit 3275 Punkten holte sich die deutsche Mannschaft den verdienten Sieg vor den Mannschaften aus Russland und Portugal.

 

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