Verein des Jahres: Die Jugend steht im Fokus

Seit drei Jahren ist allein das Kriterium „Gute und vorbildliche Ausbildung“, also die Jugendarbeit, entscheidend bei der Wahl zum „Verein des Jahres“, der im Rahmen der hanseboot feierlich geehrt wird. Je ein Segel- und ein Motorbootverein erhalten die Auszeichnung, materiell angereichert mit einem Optimisten bzw. einem Schlauboot.


Die Jury für die Wahl zum „Verein des Jahres“, bestehend aus dem Hamburg Messe-Geschäftsführer, Bernd Aufderheide, dem Präsidenten des Deutschen Boots- und Schiffbauer-Verbandes, Torsten Conradi,  dem DMYV-Vorsitzenden, Winfried Röcker, DSV-Präsident Rolf Bähr und Hermann Hell, Verleger und Chefredakteur des SVG-Verlages, hatte in den vergangenen Jahren die Qual der Wahl, denn am Ende gibt es trotz zahlreicher bemerkenswerter Bewerbungen eben nur zwei Vereine, die gewinnen können.


Und es ist wirklich imponierend und beeindruckend, was deutsche Wassersportvereine für die Jugend ehrenamtlich leisten. Natürlich wusste auch die Jury bei der Wahl zum „Verein des Jahres“, dass das Ehrenamt wichtig ist und dass auch die Jugend im Fokus der Vereine steht. Es dürfte auch unter den Lesern kaum einen geben, der den Vereinen und ihren Aktivitäten die Existenzberechtigung abspricht. Aber die enorme Bedeutung des Vereins und der in ihm ausgeübten Leistungen dürfte kaum einer genau ermessen können.
Kein Wunder also, dass aktive Vereine auch heute – in Zeiten der Fitnesscenter, des Wunsches nach Ungebundenheit in der Freizeit, eines Überangebotes an immer neuen Sportarten und -trends – Zuwachsraten vermelden können.
Gewonnen haben am Ende alle Vereine, denn durch diese Aktion wird die Vereinsarbeit aller Wassersportvereine gewürdigt. Je mehr über diese Aktion gesprochen wird, je mehr Vereine mitmachen, desto stärker interessiert sich die Öffentlichkeit für die Aktion, desto stärker wird die Anerkennung, und desto leichter lässt sich vielleicht die eine oder andere Tür öffnen, wenn es um Mithilfe oder Unterstützung für unsere Vereine und die dort geleistete ehrenamtliche Arbeit geht. Frei nach dem Motto:  „Tue Gutes und rede drüber.“


Mitmachen bei der Wahl zum „Verein des Jahres“ können alle Vereine, die im DSV oder DMYV organisiert sind. Neben den Einsendungen behält sich die Jury auch vor, Vereine zu benennen. Dennoch: Machen Sie uns aktiv auf Ihren Verein und Ihre Jugendarbeit aufmerksam. Die Bewerbungen für 2011 müssen bis zum 12. September beim SVG Verlag, Schwertfegerstrasse 1-3, 23556 Lübeck, redaktion@segler-zeitung.de eingereicht werden. 

Entstehung und Entwickung:
Die Wahl/Benennung zum Verein des Jahres gibt es auf Grund einer Gemeinschaftsinitiative der Hamburg Messe und des SVG Verlages seit 2001 für Segelclubs.

  • 2001: Die Kriterien waren weitreichend. In die Bewertung flossen ein Kriterien wie Jugendarbeit, Umweltschutz, Leistungssport (Regattaveranstaltungen oder Einzelerfolge der Mitglieder) bis zum soziales Engagement. Die Ausschreibung war auf Segelclubs beschränkt. Es gab den Sieger und zwei Platzierte.
  • 2002: Der Wettbewerb wurde auf die Motorboot-Clubs ausgedehnt. Es gab eine gemischte Wertung für Segelvereine und Motorboot-Clubs.
  • 2006: Es gab nur noch einen Sieger, keine Platzierten mehr.
  • 2009: Es zählt nur noch die Nachwuchsarbeit als Kriterium. Dazu wird die Wahl zum Verein des Jahres mit der Wahl des erfolgreichsten Nachwuchsvereins zusammengeführt, der seit 2006 jährlich ausgezeichnet wurde und einen Opti bekam.
  • Es gibt ab sofort zwei Vereine des Jahres, einen Segelclub und einen Motorboot-Club (getrennte Wertung). Den Optimisten vergeben Dimension Polyant, Peter Frisch, Far East, Nautik Bauhaus und Immac. Das Schlauchboot sponsert Suzuki.
  • 2011 wird zum elften Mal der Verein des Jahres gekürt. Zum dritten Mal sind es zwei Vereine (getrennte Wertung: Segel- und Motorbootverein), die für ihre hervorragende Jugendarbeit ausgezeichnet werden.

 

 

 

Weitere Informationen

Sportbootvereinigung

Die Sportbootvereinigung (SBV) e.V. im Deutschen Motoryachtverband ist bundesweit mit 5.000 Mitgliedern die größte Vereinigung, die dem Deutschen Motoryachtverband e.V. angeschlossen ist. Sie steht Wassersportlern – mit oder ohne Boot – in ganz Europa offen.

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