Teilerfolg für den Wassersport

Die vom Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer (CSU) zugesagte Ermäßigung der Wasserpachten ist vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages deutlich begrenzt worden. Die seit 2005 bestehende Regelung sah bereits die Ermäßigung der Wasserpachten an Bundesgewässern um ein Drittel vor. Statt der beabsichtigten Ermäßigung um drei Viertel werden die Wasserpachten mit Wirkung zum 01.01.2010 nunmehr lediglich um die Hälfte reduziert.

Zwar werden die Wassersportvereine hierdurch finanziell weiter entlastet, doch sollte mit der beabsichtigten Ermäßigung um drei Viertel das eigentliche Problem des übermäßigen Anstiegs der Pachten in den vergangenen Jahren mit teilweise existenzbedrohenden Auswirkungen sowie die Frage der Bemessungsgrundlagen gelöst werden. Die auf den ersten Blick eher gering anmutende Rücknahme von drei Viertel auf die Hälfte bedeutet de-facto allerdings, dass die Pachthöhe an Bundeswasserstraßen noch immer das Doppelte wie an Landesgewässern (z.B. in Berlin) beträgt.

Insgesamt begrüßt der organisierte Wassersport die jetzige Ermäßigung, sieht aber weiter dringenden Bedarf, in naher Zukunft die drei Viertel-Ermäßigung zu erreichen und die Wasserpachten an Bundes- und Landesgewässern anzugleichen. Auch bedarf es weiterhin der Einführung einer Härtefallregelung für einzelne Vereine.

Text: Forum Wassersport des Deutschen Olympischen Sportbundes

 

 

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