Mitgliederversammlung des DMYV – Landesverbandes Nordrhein-Westfalen

Präsident Hans-Dieter Sudmann wies darauf hin, dass der Landesverband NW der einzige Landesverband ist, der bei einer Wasser- und Schifffahrtsdirektion den motorisierten Wassersport in der Funktion als Träger öffentlicher Belange vertritt. Dieses bedeutet eine frühzeitige Einbindung in alle Planverfahren im Bereich der WSD West. Er führte weiter aus, dass es ein Anliegen der WSD ist, die Interessen des Sportbootverkehrs durch einen regen Gedankenaustausch in die Überlegungen der Verwaltung mit einzubeziehen.

Einen weiteren Schwerpunkt bildeten die Ausführungen des Präsidenten zur beabsichtigten Erweiterung der Fischruhezonen am Rhein (FFH). Völlig überraschend wurden kurz vor Weihnachten von der EU in Brüssel zusätzliche Flächen zur Unterschutzstellung gemäß den Flora Fauna Habitat Richtlinien von der Bundesregierung gefordert. In Nordrhein Westfalen kamen darauf hin umgehend wieder die Wasserflächen des Rheins von den Umweltverbänden zur Sprache. Nur in Nordrhein Westfalen sind nicht die gesamtem Wasserflächen wie in Baden Württemberg und Rheinland Pfalz unter Schutz gestellt. Dies hatte seinerzeit der Landesverband NW als Vorreiter in Verbindung mit den Wassersportverbänden nach zweijährigem Kampf mit dem Umweltministerium verhindert. Der daraufhin auf der „Boot 2005 „ abgeschlossene Vertrag ist heute mit „Gold“ nicht mehr zu bezahlen. Die zusätzlichen Flächen werden in eine Vertragserweiterung, die dem Landesverband bereits vom Umweltministerium schriftlich zugesichert wurde eingebunden. Einzelheiten über Vertrag und Vertragserweiterung sind ebenfalls im Internet nachzulesen.

Weiter wurden die Anwesenden vom Präsidenten über aktuelle Sachthemen wie Finanzierung, Finanzsituation des Landessportbundes, Auswirkungen der beabsichtigten Zusammenlegung des Deutschen Sportbundes mit dem Olympischen Sportbund zum Deutschen Olympischen Sportbund sowie des anstehenden und in Kürze zu erwartenden Gerichtsurteils des Bundesverfassungsgerichtes über die Sportwetten informiert.

Die beabsichtige Zusammenlegung der beiden Verbände geht eindeutig zu Lasten des Breitensports und der nicht olympischen Verbände. Weiter wurden vom Präsidenten noch kurze Ausführungen zum Sportgesetz Nordrhein Westfalen, der Trainingsstrecke für Jugendarbeit in Henrichenburg sowie über die Neuregelung der Abwassertanks in den Niederlanden gemacht.

 

Weitere Informationen

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Die Sportbootvereinigung (SBV) e.V. im Deutschen Motoryachtverband ist bundesweit mit 5.000 Mitgliedern die größte Vereinigung, die dem Deutschen Motoryachtverband e.V. angeschlossen ist. Sie steht Wassersportlern – mit oder ohne Boot – in ganz Europa offen.

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