Meinungsaustausch und Informationen über gegenseitige Interessenwahrnehmung auf dem Wasser

Sicherheitspartnerschaft auf dem Rhein hat sich bewährt

Das Forum „Sicherheitspartnerschaft auf dem Wasser“ zwischen den für den Großbereich Mannheim zuständigen Behörden, Institutionen und anliegende Wassersportvereine hat sich bewährt. So kamen auch im März wieder 28 Teilnehmer aus Wassersportclubs links und rechts des Oberrheins, Vertreter der einladenden Wasserschutzpolizei Mannheim, der Berufsfeuerwehr, Ruderer und Mannheimer Wassersportvereine zum gastgebenden MCK Mannheim, um sich nach dem Winterhalbjahr gegenseitig erneut auszutauschen und Weichenstellungen, sowie Absprachen für die bevorstehende Bootssaison 2007 zu treffen.

Neben Gravurmaßnahmen an Booten und maritimen Ausrüstungsgegenständen durch die WSP standen wiederum Alkoholprobleme und allgemeine Informationen auf der Tagesordnung. Erster Polizeihauptkommissar (EPHK) Bernd Mink hatte nach seiner Eröffnung und Begrüßung der Teilnehmer nur Lob für die Motorbootfahrer. Mink wörtlich: „Alles im allem war das Verhalten der Freizeitskipper hervorragend, Kompliment!“ Es waren im Mannheimer Zuständigkeitsbereich nur drei Schiffunfälle mit Beteiligung von Sportbootfahrern zu verzeichnen.

Breiten Raum nahmen zunächst Ausführungen der WSP-Beamten über Gravuren von Booten und maritimen Gegenständen. Die Beamten appellierten an die Bootsfahrer, sich an den Gravuraktionen zu beteiligen, weil dies einerseits der Diebstahlssicherheit dient und andererseits im Falle eines Diebstahls anschließende Fahndungsmaßnahmen erleichtert. Zum besseren Verständnis erläuterten die Beamten den Skippern die einzelnen Zeichen und Deutungen der Gravuren. Ausführlich informierten die WSP-Beamten danach über das richtige Ausfüllen der Bootspässe und verwiesen dabei auf richtige Angaben  über die darin aufgeführten technischen Ausrüstungsgegenstände. Wichtig sei, zwei Exemplare auszufüllen, eines zur Aufbewahrung zu Hause und das zweite zum Mitführen mit den Bootspapieren an Bord. Tipp: Lichtbilder von Boot und Ausrüstungen aus verschiedenen Blickwinkeln fertigen und den Bootspässen beifügen.

Anschließend sprach Polizeioberkommissar Walter Mickler über Rücksichtnahme und Vorsicht auf dem Wasser, wozu er besonders mahnte, Alkohol und andere berauschende Mittel zu meiden. „Ein Schiff hat keine Bremse“, machte er deutlich und verwies darauf, dass die gesetzlichen Promillegrenzen in der Schifffahrt für alle Wasserfahrzeuge gelten. Reaktionsverluste und herabgesetzte Wahrnehmungen in Gefahrensituationen hätten nach Mickler auf dem Wasser noch schlimmere Folgen für Boot und Besatzung als auf der Straße. Sein Credo: „Kein Alkohol am Ruder!“ Nach Erläuterung einzelner Verkehrsvorschriften für Rhein, Main, Donau und Mosel kamen noch einzelne Probleme des rechtzeitigen Erkennens kleinerer Wasserfahrzeuge durch die Motorbootfahrer ins Gespräch. Die WSP-Beamten forderten zwar kein unbedingtes Aufstoppen bei Annäherung insbesondere von Ruderbooten, empfahl aber dennoch ein entsprechendes Herabsetzen der Geschwindigkeit der Motorboote, um die Insassen der Kleinfahrzeuge nicht über Gebühr zu gefährden. Die WSP-Beamten kündigten in diesem Zusammenhang noch zusätzliche Aufklärungsaktion bei den Rudervereinen über richtiges Verhalten zur eigenen Sicherheit im kommenden Frühjahr an.

 

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