Mastersport – Die 3 S für den Winter (Sport/Sicherheit/Spaß) - In Heidelberg wurde es auch im Winter für Motorbootfahrer nass -

Unter diesem Motto hatte das DMYV-Kompetenzcenter Breitensport eine Aktion erarbeitet, um auch im Winter den Mitgliedern von Vereinen sportliche Aktivitäten zu bieten. Dabei sollte der Spaß- und der Sicherheitsaspekt nicht zu kurz kommen.

Am 13. November 2010 war es dann soweit. Der MCK Mannheim, befreundete Vereine und über 30 Mitglieder der Sportbootvereinigung starteten in der Schwimmhalle des Olympiastützpunktes Rhein-Neckar in Heidelberg das Pilotprojekt. Im gut beheizten Hallenbad fanden die Teilnehmer eine Reihe unterschiedlicher Schwimmwesten (von Feststoffweste bis vollautomatischen Weste) und im Wasser liegend ein Schlauchboot, ein Schlauchboot mit Festrumpf und eine Rettungsinsel vor. Worauf sie sich einließen war ihnen natürlich schon vorher bekannt, aber dennoch waren manche Blicke sehr gespannt. Lange Zeit blieb ihnen allerdings nicht, denn schon begrüßte das zuständige DMYV-Präsidiumsmitglied des Kompetenzcenters Breitensport Herr Michael Martini sie und gab erste Erklärungen ab. Natürlich vergaß er nicht, die vielen notwendigen Helfer und Sponsoren zu erwähnen, ohne die eine solche Veranstaltung unmöglich wäre. Hervorzuheben waren hier die Unterstützung der DLRG Ortsgruppe-Heidelberg, die Firma Secumar Rettungswesten, in Person von Herrn Koller und die Firma Auto+Boot, in Person von Herrn Weigold und Herrn Allandt.
Die Leitung der Veranstaltung übernahm dann Herr Peter Kocks, Mitglied des Kompetenzcenters Breitensport. Bevor es richtig losging, schickte er die aktiven Teilnehmer zum Einschwimmen und ließ sie Erfahrungen machen, einen Rettungsring zu werfen. Bei der Zielgenauigkeit stellte sich heraus, dass das Werfen mit einem Fender die deutlich bessere Alternative darstellt. Selbstverständlich sollte dieser an einer Leine befestigt sein. Danach wurde es schon schwieriger, denn die Teilnehmer sollten vollbekleidet ein paar Bahnen schwimmen. Unter Anleitung von Herrn Kocks und den zahlreichen DLRG-Helfern wurde nun das Abschleppen von Personen geübt. Abwechselnd zogen die Schwimmer Ihre Bahnen. Mit der schweren, nassen Kleidung zusätzlich belastet, waren bei manchen Teilnehmern schon die Anstrengungen im Gesicht sichtbar. Durch die dann anzulegenden halbautomatischen Rettungswesten oder Feststoffwesten, welche von der Firma Secumar gestellt wurden, wurde es nun etwas einfacher. Die vorab gemachten Übungen wurden so wiederholt. Nach ein paar Bewegungen im Wasser änderten viele Teilnehmer Ihren Schwimmstil, denn mit aufgeblasener Rettungsweste schwimmt es sich auf dem Rücken weitaus besser. Dann sollten aber auch die von der Firma Auto+Boot bereitgestellten Schlauchboote und Rettungsinsel in Gebrauch genommen werden. Die Teilnehmer hatten genug Zeit, das selbstständige Einsteigen in die verschiedenen Bootsformen zu üben. Das sich aus dem Wasser ziehen, war mit Rettungsweste und nasser Kleidung sowieso schon schwierig, wurde aber nach jedem Versuch entsprechend anstrengender. Dennoch sorgte gerade diese Übung bei Teilnehmern und Zuschauern für viel Spaß und die einzelnen Leidtragenden hatten die Lacher auf Ihrer Seite. Danach wurde Ihnen auch etwas Ruhe gegönnt, denn die geschulten DLRG-Schwimmer führten Ihnen in Folge vor, wie ein Sprung ins Wasser mit vollautomatischer Rettungsweste aussieht und wie man umgekippte Schlauchboote im Wasser wieder aufrichtet. Natürlich hatten die Teilnehmer im Anschluss Zeit nach Anleitung dies eigenständig zu versuchen, was einigen auch auf Anhieb gelang. Der Abschluss der Veranstaltung war dann ein Wettkampf zweier Teams. Hier mussten die einzelnen Schwimmer mit voller Montur im Wasser eine Strecke zurückgelegen und in das bereitstehende Schlauchboot bzw. die Rettungsinsel einsteigen. Erst dann konnte das nächste Teammitglied ins Rennen gehen. Mit viel Ehrgeiz nahmen die beiden Teams diese Herausforderung an und jedes Team-Mitglied beanspruchte seine letzten Kraftreserven. Im zweiten Durchgang wurden noch Schlauchboot und Rettungsinsel gewechselt. Es gab einen „knappen“ Gewinner, was das selbstbewusste Siegerteam natürlich ganz anders sah. Eventuelle Unstimmigkeiten konnten aber am Abend bei einem Glas Bier auf dem gesellschaftlichen Abschlussabend ausgeräumt werden. Auf dem Club-Schiff „Heimat“ des MCK Mannheim, Rhein-km 412 begrüßte Herr Michael Martini die über 70 Gäste. Bei sehr viel guter Laune gab es sogar die Möglichkeit ernste Fragen an den Sponsor Secumar und den Organisations-Partner DLRG zu stellen.
Alle Teilnehmer sahen diese Veranstaltung als vollen Erfolg an, was das Kompetenzcenter Breitensport ermutigt, diesem Pilot-Projekt weitere Veranstaltungen folgen zu lassen. Am nächsten Tag wurde sofort beschlossen, interessierten Vereinen einen Flyer „Die 3 S für den Winter – Sport/Sicherheit/Spaß“ als Leitfaden zur Verfügung zu stellen. Ab März 2011 kann dieser in der DMYV-Geschäftsstelle Duisburg abgerufen werden.
(Bilder Ordner Mastersport)

 

 

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