Heftige Kritik: Protestaktion am Hafen

Osterholz-Scharmbeck: Stadt-CDU macht Front gegen die Sammelverordnung.

Die Mitglieder der CDU-Stadtratsfraktion und die neuen Kandidaten machen geschlossen Front gegen die Überregulierung von Hammeniederung und Teufelsmoor durch die Sammelverordnung. Deshalb wird am Montag, 5. September ab 18.30 Uhr am Osterholzer Hafen eine Protestaktion statt finden. Dort wird auch auf die Großveranstaltung der Schutzgemeinschaft Teufelsmoor am 9. September in der Osterholz-Scharmbecker Stadthalle (Beginn: 19.30 Uhr) hingewiesen. 

„Niemand hat ernsthaft etwas gegen die Ausweisung der von der Europäischen Union geforderten Natura 2000-Bereiche. Da sind sich Wassersportler, Jäger und Landwirte einig. Aber der Kreisverwaltung reicht das offenbar nicht aus“, sagt CDU-Fraktionschef Michael Rolf-Pissarczyk. „Die von ihr zur Entscheidung vorgeschlagene Fassung strotzt nach unserer Einschätzung nur so vor Fehlern und Ungereimtheiten. Auch die knapp 360 Einwendungen sprechen eine klare Sprache: Das geht so nicht! Wir sollten uns in Erinnerung rufen: Diese Fassung der Sammelverordnung sollte ursprünglich bereits im Juni von den Politikern abgenickt werden. Durch eine offenbar mangelhafte Vorlage habe die Verwaltung die Politik beim Bürger in erhebliche Erklärungsnöte gebracht!“ Eines aber schmerzt die CDUler besonders. „Mit jeder Nachbesserung verliert der Landkreis fachlich an Glaubwürdigkeit. Das können wir uns einfach nicht erlauben!“ 

Die CDU glaubt bei den Verantwortlichen im Landkreis eine falsche Herangehensweise zu erkennen. Es gehe um die Vereinbarkeit von Mensch und Natur. Das bedeute im Vorfeld eine gleichwertige Erhebung der Faktoren auf beiden Seiten. „Das ist nach unserer Einschätzung so nicht erfolgt. Wie bitte kann es sonst sein, dass bei einem erst vor vier Jahren vom Landkreis genehmigten Reithof am Rande Pennigbüttels – das ebenfalls vom Kreis geplante Schutzgebiet mitten durch dessen Kernhof gehen soll – was den Betrieb in Existenznot bringt, fragen sich die CDU-Kandidaten für diesen Bereich, Hans-Hermann Tietjen, Harry Laube und Jörg Struckmeier.

Der CDU will zudem sichergestellt haben, dass eine künftige und ausgewogene Sammelverordnung nicht auf veralteten Datenerhebungen fußt. Auch die Hammeverordnung habe derartige sachliche Mängel, dass man sich fragen müsse, wer das verzapft habe, ärgern sich die CDUler. Bei einem solch elementaren Projekt für die gesamte Region sei es wichtig, die hier lebenden Menschen von Anfang mitzunehmen. Hier sei das Gegenteil erfolgt.  

Zu dieser Protestveranstaltung haben sich betroffenen Bürger unserer Stadt angekündigt. Biobauer, Gastronom und Landwirt, Campingplatzbesitzer und auch Skipper werden in kurzen Statements ihre Betroffenheit anhand persönlicher Beispiele darstellen. 


Der VWRU lädt die Bürgerinnen und Bürger herzlich zu dieser Veranstaltung ein. 

Quelle: Verein Wassersport "Ritterhuder Ulen"

 

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