Formula Future Weltmeisterschaft in Duisburg

Auf das wohl größte und aufregendste Ereignis im Schlauchbootsport kann sich die Jugend des Deutschen Motoryachtverbandes e.V. (DMYV) in diesem Sommer freuen. Vom 24. – 27. Juli 2014 richtet die Deutsche Motorbootjugend des DMYV (DMJ) auf der Regattabahn in Duisburg Wedau die UIM World Championship Formula Future 2014 aus. Damit wird nach Sipplingen am Bodensee 2001 und Leer in Ostfriesland 2007 zum dritten Mal eine Weltmeisterschaft der Formula Future in Deutschland ausgetragen. Das zehnköpfige deutsche Team tritt dabei in fünf verschiedenen Altersklassen gegen Mannschaften aus Russland, der Slowakei, Portugal, Italien, Tschechien und Lettland an. Weitere Mannschaften aus der Türkei und Polen werden ebenfalls in Duisburg am Start erwartet.

Die Mannschafts - Vizemeister von 2012 wollen dabei ihre Titel in den Kategorien M1 und M4 verteidigen und natürlich Weltmeister Russland den ersten Platz streitig machen, den die DMJ des DMYV zuletzt 2010 bei der WM im britischen Carr Mill holen konnte. Ebenfalls in Duisburg ausgetragen wird in diesem Jahr auch die Formula Future Europameisterschaft. Hier holte die DMJ des DMYV zuletzt 2010 den Mannschaftstitel und ist amtierender Titelträger in der Kategorie M3 und M4.

Nationalmannschaft erstklassig aufgestellt

Wer in Duisburg die deutschen Farben vertritt, entschied sich bereits Mitte Juni beim Nationalkaderausscheid in Berlin Gatow. Hier traten die Landesbesten gegeneinander an um die Mitglieder der Nationalmannschaft zu finden. Mit Luca Sommerfeld und Marvin Liehr stellt der Landesverband Berlin je einen WM-Teilnehmer für die Kategorien M1 und M2. Aus Brandenburg unterstützt Miron Gerisch in der Kategorie M1 und Felix Norman in der M5. Aus Baden-Württemberg startet Aaron Mayer in der M2 und Ron Bofinger in der M3. Ebenfalls mit zwei Teilnehmern ist Rheinland - Pfalz vertreten. Hier tritt Maximilian Spielmann in der M3 an und Alena Schumann in der M5. In der traditionell von deutschen Fahrern dominierten Kategorie M4 wollen Piet Gehring aus Niedersachsen und Matthias Breden für den Titelerhalt sorgen. Die Mannschaft bereitet sich in den kommenden Wochen vor der WM in Krefeld auf die große Aufgabe vor.

Anspruchsvolle Aufgaben erwarten die Teilnehmer am WM-Wochenende

Bereits am Donnerstag, dem 24. Juli 2014, geht es für alle in ein freies Training. Die Altersklassen M1 – M3 (8 – 13 Jahre) gehen dabei in Schlauchbooten mit 5 – 8 PS und Pinnensteuerung an den Start und die älteren in den Klassen M4 und M5 (14 – 18 Jahre) mit Festrumpf-Schlauchbooten, Mittelsitzbank, Lenkradsteuerung und 15 PS starken Außenbordern.

Am Freitag, dem 25. Juli 2014, geht es dann in den ersten Teil der Meisterschaft – das Manövering. Auf einem Geschicklichkeitsparcour mit verschiedenen Aufgaben kommt es hier vor allem auf Beherrschung des Bootes bei Vorwärts-, Rückwärts, An- und Ablegemanövern, Knotenkenntnisse und Sicherheit in der Handhabung an. Am Samstag, dem 26. Juli 2014, folgt dann mit dem Parallelslalom der zweite Teil. Hier wird es dann noch einmal so richtig spannend, denn im schnellen Kopf-an-Kopf Wettbewerb auf der Slalomstrecke können die möglicherweise am Vortag verlorenen Punkte wieder gutgemacht werden. Schon häufiger konnten hier am Ende die Mannschaften mit Top-Platzierungen den Titelkampf für sich entscheiden. Am Sonntag, dem 27. Juli 2014, geht es dann zunächst am Vormittag in die Finalläufe zur Europameisterschaft und am Nachmittag folgt das Finale um die WM-Krone und anschließend die Siegerehrung.

 

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Die Sportbootvereinigung (SBV) e.V. im Deutschen Motoryachtverband ist bundesweit mit 5.000 Mitgliedern die größte Vereinigung, die dem Deutschen Motoryachtverband e.V. angeschlossen ist. Sie steht Wassersportlern – mit oder ohne Boot – in ganz Europa offen.

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