Förderung des Wassertourismus - Elisabethfehnkanal und Spoykanal-

Stellungnahme des DMYV zur drohenden Sperrung des Elisabethfehnkanals und des Spoykanals vom 1.3.2012

Aktualisierung:

Stellungnahme des DMYV zur drohenden Sperrung des Elisabethfehnkanals und des Spoykanals vom 1.3.2012

Zwischenzeitlich wurde bekannt, dass die Sperrung für den Elisabetfehnkanal vorübergehend ausgehoben wurde, es gibt hier jedoch noch keine endgültige Entscheidungt.

Die Frage der Wiedereröffnung der Schleuse Brienen am Sproykanal ist zurzeit noch offen.
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Aus inoffiziellen Quellen wurde der Deutsche Motoryachtverband darüber informiert, dass beabsichtigt ist, nach der Winterpause für die Saison 2012 die Wiedereröffnung der Wasserstraßen Elisabethfehnkanal und Spoykanal wegen angeblicher Mängel nicht mehr möglich ist. Für die Beseitigung dieser Baumängel im Bereich der Schleusen sollen die erforderlichen Haushaltsmittel nicht zur Verfügung stehen.

Diese Wasserstraßen sind für den Fahrtensport mit Booten von sehr großer Bedeutung. Sie sind mit dem restlichen Wasserstraßennetz hervorragend verknüpft und erschließen touristisch herausragende Gebiete und erfüllen somit den Beschluss des Bundestages zur Förderung des Wassertourismus. Auf Grund der Nähe beider Wasserstraßen zum Wassersportland Niederlande besteht auch dort großes Interesse die sehenswerte Stadt Kleve weiterhin zu erreichen und den Elisabethfehnkanal mit seinem attraktiven Umfeld als Verbindung für den Fahrtensport - Verbindung Nordholland - und Weser-Elbe-Raum zu nutzen.

Der Deutsche Motoryachtverband befürchtet, dass Wasserstraßen, die nicht mehr betrieben werden nach relativ kurzer Zeit nur mit großem Aufwand wieder nutzbar gemacht werden können. Der Verband geht davon aus, dass die beabsichtigte Nichtöffnung für die Sommersaison 2012 eine dauerhafte Schließung einleitet. Diese offensichtlich angestrebte kalte Schließung von zwei Freizeitwasserstraßen steht im Widerspruch zu den Bemühungen der Bundesregierung zur Verbesserung von Infrastruktur und Marketing für den Wassertourismus in Deutschland und der laufenden Unterrichtung des Bundestages über die dort zu treffenden Entscheidungen über Netzkriterien und Netzstrukturen der Bundeswasserstraßen.

Der Verband fordert, dass die Wasser- und Schifffahrtsdirektionen des Bundes mit ihrer Fachkompetenz vom zuständigen Ministerium angewiesen werden, trotz bestehender Baumängel Mittel und Wege zu finden, den Weiterbetrieb des Elisabethfehnkanals und Spoykanals - gegebenenfalls unter Einschränkungen - sicherzustellen.

Der Deutsche Motoryachtverband ist weiterhin bereit, sich an der Entscheidungsfindung zum Netz der Bundeswasserstraßen zu beteiligen.

 

Weitere Informationen

Sportbootvereinigung

Die Sportbootvereinigung (SBV) e.V. im Deutschen Motoryachtverband ist bundesweit mit 5.000 Mitgliedern die größte Vereinigung, die dem Deutschen Motoryachtverband e.V. angeschlossen ist. Sie steht Wassersportlern – mit oder ohne Boot – in ganz Europa offen.

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