Ehrung der Weltmeister durch die UIM in Monaco

Anfang März fand erstmalig seit langer Zeit wieder eine Ehrung der Weltmeister 2009 durch die U.I.M. statt. Ort dieser Veranstaltung waren die berühmten Salles des Étoiles des Sporting Centers in Monaco.

Geehrt wurden die Weltmeister aus allen Kategorien, angefangen bei der Jugend mit der Formula Future (Schlauchbootslalom), über Jet-Ski, weiter mit den Offshore-Klassen bis zu den - vor allem in Deutschland gefahrenen - Außenbordmotor-Klassen.
Die Veranstaltung wurde eröffnet vom Präsidenten der U.I.M., Raffaele Chiulli, der die zahlreichen Ehrengäste begrüßte, u.a. einen Vertreter des saudischen Königshauses, und den Sportlern seinen Dank für ihren Einsatz aussprach. Es folgte eine Ehrung, die den Fahrern und allen Anwesenden sicherlich in Erinnerung bleiben wird. Begleitet von kurzen Filmsequenzen, in denen der Sportler vorgestellt und in seinem Boot gezeigt wurde, wurde jeder Pilot einzeln auf die Bühne gebeten und erhielt eine Siegerschale für die errungene Weltmeisterschaft. Angereist waren die besten der Besten aus Neuseeland, den USA, den Emiraten und aus allen Teilen Europas.

Der Deutsche Motoryachtverband war durch drei Fahrer vertreten, die Weltmeistertitel in vier Disziplinen erringen konnten. Der jüngste im Bunde war der erst 13-jährige Jonas Kelle vom AMC Castrop-Rauxel/LV NRW, der in der Formula Future seine Gegner hinter sich ließ. Stefan Hagin von der MSG ließ in der abgelaufenen Saison in der Klasse F-4 S seinen Konkurrenten keine Chance und beherrschte diese Klasse fast nach Belieben.
Erfolgreichster in diesem Trio war aber René Behncke aus Dessau, der die vergangene Saison nicht nur mit zwei Weltmeistertiteln in den Klassen O 175 und O 250 krönte, sondern darüber hinaus auch noch Europameister in der O 250 und Vize-Weltmeister in der O 125 wurde. Ein fast schon historisch anmutendes Ergebnis.

Sichtlich beeindruckt von der Umgebung und der Veranstaltung traten die deutschen Piloten wieder die Heimreise an, gestärkt in dem Gefühl, dass es sich lohnt, trotz der Strapazen einer Rennsaison auf den Weltmeistertitel hinzuarbeiten. Vorgenommen haben sie es sich auf jeden Fall. Denn Monaco ist eine Reise wert.

 

 

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