Ehrenpräsident Alexander Basting verstorben

Ausgezeichnet mit vielen nationalen und internationalen Orden, Ehrenabzeichen und Preisen für sportliche Erfolge und ehrenamtlichen Erfolgen. Als Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse sowie des großen Bundesverdienstkreuzes und ehemaliger Vizepräsident der Union International Motonautique als auch als Ehrenpräsident des Autbord und Motoryachtclubs Köln hat er sich um den Wassersport verdient gemacht. Zum 90. Geburtstag ehrte der Deutsche Motoryachtverband seinen Ehrenpräsidenten für seine Verdienste, indem sein Verwaltungsgebäude in Duisburg den Namen „Alexander-Basting-Haus“ erhielt.

Alexander Basting gehörte zu den Menschen, die sowohl durch ihre Persönlichkeit wie durch ihr Handeln bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Handschrift des wassersportlichen Schwergewichtes im Deutschen Motoryachtverbandes und darüber hinaus ist auch heute noch klar zu erkennen. Basting wurde 1964 ins Präsidium des DMYV gewählt, vier Jahre später war er erster Vizepräsident, weitere vier Jahre später, 1973, wurde er Präsident. Zwanzig Jahre führte Basting den Verband, bis er sich 1993 nicht mehr zur Wahl stellte. Fast dreißig Jahre prägte er die Verbandspolitik mit Augenmaß und seinem ihm eigenen Charme. Der geborene Kölner, der neben seiner beruflichen Tätigkeit erhebliche Zeit für den Verband opferte, galt als Mann des Ausgleichs. Mit ihm konnte man reden, Basting hatte ein offenes Ohr für seine Vereine und einen klaren Blick für die Notwendigkeiten der Zeit. Die Flexibilität des gelernten Bankers in sachlichen wie menschlichen Fragen prägten seine Präsidentschaft. Aber Basting konnte auch anders: Wenn notwendig ging er keiner Diskussion und keinem Konflikt zum Wohle des Verbandes aus dem Weg.

Eine Aufzählung seines Wirkens, ob auf offener Bühne oder hinter den Kulissen kann nur bruchstückhaft sein. Stichworte hierzu sind Einführung der Sportboot-Führerscheine, Klärung der Differenzen mit dem ADAC zu Gunsten der Vereine, solide Führung des Verbandes in finanziellen Fragen, Begleitung der Einführung der Landesverbände und des Länderrates, Unterstützung der „boot“ Düsseldorf vom ersten Tage an, eine Messe, die sich zur weltgrößten Wassersportmesse entwickelt hat. Basting übernahm die Präsidentschaft des DMYV, der damals 137 Mitgliedsclubs zählte. Zwanzig Jahre später übergab er die Führung von über 420 Vereinen an seinen Nachfolger Franz Lang. Eine Bilanz, die von Erfolg gekrönt war.

Natürlich konnte jemand, der sein Leben so in den Dienst einer Sache gestellt hatte nicht einfach aufhören. Solange es ihm möglich war nahm er die Aufgaben des Ehrenpräsidenten wahr und nahm an den Präsidiumssitzungen teil und verfolgte die Entwicklung des Verbandes auch auf den Verbandstagen. Auch hat seine Reisefreudigkeit nie nachgelassen, mindestens zweimal im Jahr verbrachte er seinen Urlaub in seiner Wahlheimat Pattaya in Thailand.

Der Motorbootsport wird eine großartige und einzigartige Persönlichkeit wie ihn sehr vermissen. Der Deutsche Motoryachtverband, das Präsidium und Präsident Röcker ehren die Leistungen und sein Leben und übermittelt den Hinterbliebenen sein aufrichtiges Beileid und grüßen mit einem letzten Ahoi!

 

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Die Sportbootvereinigung (SBV) e.V. im Deutschen Motoryachtverband ist bundesweit mit 5.000 Mitgliedern die größte Vereinigung, die dem Deutschen Motoryachtverband e.V. angeschlossen ist. Sie steht Wassersportlern – mit oder ohne Boot – in ganz Europa offen.

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