Die Wasserstraßenmaut für Sportboote ist vom Tisch

Eine Vignette für Sportboote ist künftig nicht vorgesehen, erklärte jetzt Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Dies wurde von DOSB und den Wassersportspitzenverbänden begrüßt.

Das gaben der DOSB und die in seinem Forum Wassersport vertretenen Wassersportspitzenverbände am Mittwoch in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt.

Im Forum Wassersport sind vertreten: Deutscher Segler-Verband (DSV), Deutscher Motoryachtverband (DMYV), Deutscher Ruderverband (DRV), Deutscher Kanu-Verband (DKV), Deutscher Wasserski- und Wakeboard-Verband (DWWV), Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) und Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).

„Eine Vignette für Sportboote habe ich nicht in der Planung“, hatte Dobrindt gesagt. Das Ministerium begründete den Verzicht mit den hohen Verwaltungskosten, die eine solche Gebühr zur Folge hätte. „Aufwand und Ertrag würden in keinem Verhältnis zueinander stehen“, sagte ein Sprecher.

Damit habe eine für den Wassersport ungute Diskussion ihr gutes Ende gefunden, erklärten DOSB und Forum Wassersport. Noch im November 2014 hatte die damalige Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Katharina Reiche, unter Hinweis auf das Bundesgebührengesetz eine Maut für Sportboote auf Bundeswasserstraßen fest angekündigt.

(Quelle: DOSB/Forum Wassersport)

 

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Die Sportbootvereinigung (SBV) e.V. im Deutschen Motoryachtverband ist bundesweit mit 5.000 Mitgliedern die größte Vereinigung, die dem Deutschen Motoryachtverband e.V. angeschlossen ist. Sie steht Wassersportlern – mit oder ohne Boot – in ganz Europa offen.

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