Der DMYV auf der boot 2010 in Düsseldorf

Im nun 41. Jahr fand in Düsseldorf die Wassersportmesse „boot“ statt - und der Deutsche Motoryachtverband (DMYV) war wieder dabei. In zwei Hallen präsentierte der Verband vom 23.1. bis zum 31.1.2010 sein Leistungsspektrum rund um den motorisierten Wassersport.
Halle 14 beheimatet traditionell die Wassersportverbände und Organisationen. Hier hatte der DMYV einen Informationsstand, wo den Besuchern der Messe fachkundig Antwort auf alle Frage rund um den motorisierten Wassersport gegeben wurde. Schwerpunkt waren Fragen zu den Führerscheinen und Funkzeugnissen. Positive Rückmeldungen gab es von SBV-Mitgliedern, über die nun monatliche Lieferung des Magazins „WasserSport“. Reges Interesse, und dies ist nicht als Floskel zu verstehen, fand das ausgestellte Schlauchboot der Jugend des DMYV. Das Suzumar Rib 350 mit Jockeysitz und einem 15 PS Suzukimotor wird in der „Formula Future“ von Jugendlichen ab 14 Jahren in den bundesweiten Wettkämpfen gefahren. Ein Video der UIM, des Weltverbandes für den motorisierten Wassersport, gab kindgerecht Auskunft über alle Fragen rund um die „Formula Future“ und machte Lust mitzumachen.
Neu in der Halle 14 war die „Wassersportarena“. Zwei Tribünen um eine kreisrunde Bühne vermittelten den Eindruck eines griechischen Theaters, das nicht nur zum Zu-schauen einlud, sondern auch zum Mitmachen. Die in der Halle vertretenden Verbände zeigten auf unterhaltsame Weise ihr ganzes Spektrum. Der DMYV war mit einer eigens für diesen Zweck konzipierten Quiz-Show rund um den Motorboot-Führerschein dabei.
Kandidaten aus dem Publikum hatten die Chance durch die richtige Beantwortung von zehn Fragen aus der Prüfung zum Sportbootführerschein-Binnen 50,- Euro und ein Jahres-Abo der Zeitschrift „WasserSport“ zu gewinnen. Dies war nicht immer leicht, aber für Zuschauer und Teilnehmer lehrreich, denn es bewies, wie wichtig es ist, zu wissen, wie man sich als Skipper zu verhalten hat. Moderator des Quiz war Markus Schlichting, Redakteur der „WasserSport“, der auf seine sympathische Art manchen Kandidaten auf die richtige Fährte brauchte. Die Schiedsrichter waren der Vorsitzende des Prüfungsausschusses Köln, Heinz Breidenbach, und der Vorsitzende des Prüfungsausschusses See Düsseldorf, Rolf Helmut Becker.
Prominente Vertretung bekam Markus Schlichting am Mittwoch. Hans Meiser, bekannt als Moderator von RTL, übernahm freundlicher Weise die Moderation des Quiz. Als Besitzer eines Sportbootes und der notwendigen Sportbootführerscheine, führte Meiser sachkundig und unterhaltsam durch das Quiz.
Erfreulich war die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen am Quiz. Nicht nur ihr Mut, sich auf die Bühne zu stellen und vor Publikum teils schwierige Fragen zu beantworten ist bewundernswert, sondern auch die teilweise verblüffende Fachkenntnis, mit denen die Zwölfjährigen aufwarten konnten. Mit dem auf Papa’s Boot erlernten Wissen stellten sie manchen Erwachsenen in den Schatten.
Der Leistungssport wurde durch den DMYV in Halle 5 präsentiert. Auf einer extra von der Messe eingerichteten Sonderfläche, der „Powerboat World“, zeigte der Verband 7 Rennboote und ein Jugend-Schlauchboot. Highlight und damit auch Anziehungspunkt Nummer eins, war die 13 Meter lange „Cranefields Wine“ vom Team Searex. Der Bolide auf dem Wasser erreicht eine Geschwindigkeit von 200 km/h.
Direkt daneben, fast schon im Schatten des Riesen, war das kleine Suzumar Rib 310 platziert. Jugendliche ab 8 Jahren fahren mit diesem Bootstyp ihre Meisterschaften aus. Hier soll die Rennfahrerkarriere beginnen, die vielleicht einmal in einem Rennboot wie der „Cranefields Wine“ ihren Höhepunkt findet.
Für die schon etwas älteren Einsteiger in den Motorboot-Rennsport präsentierte der DMYV ein Boot der Klasse DMYV-T-550. Der Verband stellt interessierten Einsteigern ab 14 Jahren die Boote für eine Saison zur Verfügung.
Weiter zu sehen war das aktuelle Boot des mehrfachen Weltmeisters Renè Behnke, Klas-se O-250, sowie Rennboote der Klassen Formel-500, Osy-400, Formel ADAC und F-4S.
Zum traditionellen Standempfang des DMYV wurde samstags auf den Rennbootstand geladen. Illustere Gäste aus allen Bereichen der Wassersports, der Wasser- und Schiff-fahrtsverwaltung, der Messe, der DMYV-Mitgliedsvereine und des DMYV-Präsidiums nutzten die Einladung für Gespräche und Austausch.
Anlässlich des Standempfangs wurde die „Wassersportfreundlichste Schleuse“ geehrt. Diesen Wettbewerb unter den Schleusen, an dem alle Skipper als Juror teilnehmen können, gewann nach mehrheitlicher Meinung der beteiligten Skipper die Kesselschleuse am Ems-Jade-Kanal. Die zweiten Plätze errangen die Schleuse Hünxe am Weser-Datteln-Kanal und Stadtschleuse Heilbronn am Neckar. Die zwei dritten Plätze gingen an die Schleuse Straubing an der Donau und an die Schleuse Neue Mühle an der Dahme-Wasserstraße.
Für die Schleuse Hünxe nahm Herr Präsident Michael Wempe von der WSD – West und für die Schleuse Heilbronn Frau Regierungsdirektorin Jasmin Chang die Auszeichnung entgegen. Der Vertreter der WSD – Süd, Schleuse Straubing, wurde leider Opfer des Wetters und konnte nicht anreisen.
Den für die teilnehmenden Skipper ausgelobte Musicalbesuch gewann Walter Boelsems.

 

Weitere Informationen

Sportbootvereinigung

Die Sportbootvereinigung (SBV) e.V. im Deutschen Motoryachtverband ist bundesweit mit 5.000 Mitgliedern die größte Vereinigung, die dem Deutschen Motoryachtverband e.V. angeschlossen ist. Sie steht Wassersportlern – mit oder ohne Boot – in ganz Europa offen.

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