Änderungen im Regelwerk

Beschlossen bei der U. I. M. Generalversammlung 2007

Paragraph 403.04 – Protestfrist

2. und 3. Absatz wird wie folgt geändert:

Ein Protest eines Fahrers (Fahrer A) gegen einen anderen Fahrer (Fahrer B) kann innerhalb von 30 Minuten nach dem Aushang des Protests in Übereinstimmung mit UIM § 404.03 eingereicht werden, wenn Fahrer B bestraft wurde und er selbst gegen diese Strafe Protest eingelegt hat.

Ohne Einreichung eines solchen Protests, ist Fahrer A nicht berechtigt, Einspruch gegen die Entscheidung der Jury einzulegen.

Ein Protest gegen neue Ergebnisse, welche nicht durch eine Jury Entscheidung verursacht wurden, kann innerhalb einer Stunde nach Aushang dieser Ergebnisse eingereicht werden, aber nur hinsichtlich der Entscheidung die zur Änderung der Ergebnisse führt.

Letzten beiden Sätze streichen.

Paragraph 404.03 – Anhörungsverfahren

Nach dem ersten Aufzählungspunkt einfügen:

- Eine Kopie des Protests muss in der selben Art und Weise wie die Ergebnisse ausgehangen werden. Die Zeit des Aushangs muss auf der Kopie vermerkt sein.

Paragraph 405 – Berufungsverfahren

Nach dem 1. Satz einfügen:

Sollte der Appellant eine Frist versäumen, wird der Einspruch als ungültig erklärt.

Paragraph 405.10 – Kosten

1. Absatz ändern und Satz anfügen:

...(Sitzungen, Telefon, Fax, Labor, Sachverständige oder andere Kosten des Berufungsverfahrens)...

Sollten während des Verfahrens weitere Kosten anfallen, muss der Appellant den fehlenden Betrag innerhalb von 14 Tagen nach Bekanntgabe zahlen.

Paragraph 406.02 – Fristen für Strafen

Die ersten ausgehangenen Ergebnisse sind für eine Stunde vorläufig.

Der Rennleiter und der UIM-Kommissar können Strafen nur bis zum Ablauf dieser Stunde verhängen.

...

Diese Fristen gelten nicht für Strafen, die vom Rennleiter aus Gründen einer technischen Nachkontrolle nach dem Rennen auferlegt wurden und unter der Voraussetzung, dass dieses auf der Ergebnisliste vermerkt ist.

In diesem Fall bleiben die Ergebnislisten provisorisch bis eine Stunde nach Beendigung der technischen Nachkontrolle.

Datum und Zeit der Beendigung der technischen Nachkontrolle muss vom technischen Kommissar oder anderen technischen Abnehmern notiert werden.

Sollte die technische Nachkontrolle bis zum Ende der Veranstaltung nicht beendet sein und der Rennleiter bereits den Veranstaltungsort verlassen haben, muss die Strafe so schnell wie möglich nach dem Erhalt der Ergebnisse der technischen Nachkontrolle vom Rennleiter verhängt werden.

Paragraph 101.03 – Fristen

* Fristen sind nur zutreffend für Anträge von „Water Festivals" (siehe Regel 105 Seite 33 für Titel „Water Festivals").

** Fristen zutreffend für alle anderen Titelveranstaltungen

* 1. Januar Anträge der Nationalen Verbände für „Water Festivals" mit Angabe der

Klassen/Datum/Veranstaltungsort

* 31. Januar Bewilligung der „Water Festivals" durch die Sportkommission der UIM

** 1. Februar Liste an alle nationalen Verbände mit der Erinnerung an noch freien internationale Titelveranstaltungen

** 1. März Einsendeschluss für Anträge auf Durchführung internationaler Titelveranstaltungen

** 1. April Verteilung der internationalen Titelveranstaltungen an die nationalen Verbände

** 15. April Veröffentlichung aller bewilligten UIM Titelveranstaltungen

Paragraph 101.04 – verspätete Anträge, Terminänderungen und Absagen

zu dem bestehenden Text anfügen:

Für alle bewilligten and zugeteilten Klassen bei „Water Festivals" gilt folgendes:

a) keine verspäteten Anträge

b) keine Terminänderungen

c) keine Rückerstattung der Gebühr bei Absage

d) jegliche UIM kontinentale Titelveranstaltung, die bei einem abgesagten „Water Festival" geplant war, kann nicht neu zugeteilt werden

Paragraph 102.03 – nach der Veranstaltung

Satz geändert:

Der Bericht der Kommissare, Unfälle inbegriffen, sind vertraulich zu behandeln und dürfen nur zu UIM-Zwecken verwendet werden. Sie dürfen weder an die Presse weitergegeben werden noch zu irgendeinem Zweck anderweitig verbreitet werden.

Paragraph 105 – Internationale Titelveranstaltungen

§ wie folgt ändern:

Es gibt sechs Arten von Titelveranstaltungen:

....

Internationale „Water Festivals" Veranstaltungen

Anmerkung: Water Festival Veranstaltungen können nur die oben genannten Titelveranstaltungen beinhalten.

Veranstalter von „Water Festivals" Veranstaltungen in „O" Serienklassen (O125 bis einschließlich O500) müssen drei UIM Titelveranstaltungen in diesen Klassen bei einer Veranstaltung ausschreiben. Nationale Verbände, die diese Veranstaltungen beantragen, haben absolute Priorität gegenüber anderen nationalen Verbänden, die eine Titelveranstaltung in den oben genannten Klassen beantragen.

Die UIM akzeptiert weiterhin Veranstaltungen bei denen nur eine Titelveranstaltung durchgeführt werden soll.

Paragraph 106.02 – Registrierung der Rennkurse

Punkt einfügen:

s) Position des Schallmessgerätes

Paragraph 108.01 – Anzahl der Meisterschaften

Absatz einfügen

Ausgenommen in den Hydroplane Klassen O125 bis einschließlich O500.

Wenn nationale Verbände sich um die Austragung eines Water Festivals bewerben, muss dieses drei relevante UIM Titelveranstaltungen beinhalten, es gibt keinen Turnus.

Jede Beantragung wird von der Sportkommission beurteilt alleinig nach der Darstellung der Vorzüge des derzeitigen Veranstalters, Veranstaltungsort, Einrichtungen vor Ort, Datum der Veranstaltung, bisherige Bilanz und der Beitrag der UIM Sportkommission Hydroplane Arbeitsgruppe. Keine Begrenzung der Anzahl zugewiesener „Water Festivals" an einen nationalen Verband.

Paragraph 202.044 – Ausschreibung

Die Kosten für eine Boje (maximal € 400,00).

Paragraph 203.041 – Mindestalter internationale Rennen

1. Absatz ändern

Bei Rennen in den Klassen S-P-T bis 400ccm, OSY „R" und die SL 60 beträgt das Mindestalter 14 Jahre.

Paragraph 205.06 – Rettungsweste

Satz nach dem zweiten Satz einfügen:

Alternativ kann die Schutzplatte im Rückenteil eine gesonderte Platte sein.

Paragraph 303.02 (neuer §) + 313.03 – Wendebojen

303.02 Wendeboje

Jeder Wendepunkt des Kurses muss mit (mindestens) 2 Bojen gekennzeichnet sein.

313.03

Jede Wende auf dem Rennkurs muss 2 Wendebojen haben.

Paragraph 307.03 + 307.04 – Start vom Kai, Steg oder Strand mit stehendem Motor

307.03

Der Start wird wie folgt durchgeführt:

Wenn der Stegmarschall sich überzeugt hat, dass alle Fahrer mit ausgeschalteten Motoren fertig zum Start sind, hebt er eine grüne Flagge. Der Rennleiter oder der Starter leiten das Startprozedere ein.

Der Rennleiter oder der Starter kann jederzeit entscheiden, falls er es für notwendig hält, den Start zu beenden in dem er eine rote Flagge zeigt und das Startprozedere erneut zu beginnen.

Die zwei Minuten Tafel wird gezeigt. Alternativ kann die Zeit auf drei Minuten verlängert werden, wenn dieses bei der Fahrerbesprechung mitgeteilt wurde.

Eine Minute bevor rotes Licht eingeschaltet wird (Ampel), wird ein „1" Minute Schild gezeigt.

30 Sekunden bevor rotes Licht eingeschaltet wird (Ampel), wird ein „30" Sekunden Schild gezeigt.

Die Motoren dürfen nach diesem Zeichen nicht mehr laufen.

Am Ende der 30 Sekunden wird das rote Licht eingeschaltet.

Nach 5-12 Sekunden werden die roten Lichter abgeschaltet, das ist das Signal für den Start.

Alle Start-Informationsschilder müssen während der entsprechenden Zeit gezeigt werden.

 

307.04

6. Absatz löschen

Paragraph 311.02 – Rennen mit mehreren Läufen

Punkt 2 wie folgt ändern:

Es gibt nur einen Re-Start. Bei einem Finallauf soll es einen zweiten Re-Start geben, falls der erste Re-Start abgebrochen wurde.

In Punkt 7 Satz anfügen:

Für einen zweiten re-gestarteten Finallauf gibt es volle Punkte, unabhängig von der Anzahl der gefahrenen Runden in diesem Lauf.

Paragraph 504.03 – Schalldämpfung

1. Absatz – letzten Satz ändern:

Das Boot muss mit Höchstgeschwindigkeit am Mikrophon vorbei fahren.

Paragraph 508.08.1 – Zufallstest der Teilnehmer

Punkt 1 – Satz anfügen

Der Veranstalter muss die Probe des Kraftstoffs in einem für Kraftstoff zugelassenen Gefäß versiegeln.

Paragraph 508.03

Im ersten Satz „Digatron" streichen. 2. Satz löschen.

Paragraph 508.10.5 – Disqualifikationen, Proteste und Einsprüche

Absatz wie folgt ändern:

Jede Disqualifizierung hat die Versiegelung zweier Proben des Benzin des Fahrers zur Folge. Empfohlene Benzinmenge für Labortests–nicht weniger als 1 Liter. Keine Probe darf geöffnet oder vernichtet werden, ohne dass die U.I.M. darüber informiert wird.

Paragraph 509 – Sicherheitscockpits

3. Absatz ergänzen

; vorausgesetzt, dass die Sicherheitskommission, Sportkommission, technische Kommission und die Sicherheitscockpit Kommission zustimmen, dass es keine neuen Techniken gibt, die die Sicherheit der Fahrer in diesen Cockpits erheblich verbessern würden. Das vorgeschriebene Implementierungsdatum von Ausnahmen muss von diesen Kommissionen für jede betroffene Klasse festgelegt werden.

Paragraph 509.02 – Sicherheitscockpits

- Die Deformation muss bei maximal 100 kg einsetzen.

Paragraph 509.05

2. Absatz wie folgt ändern

Es ist derzeit äußerst empfehlenswert und für neue Boote die nach dem 1. Januar 2009 gebaut werden vorgeschrieben, dass das Cockpit über dem Kopf des Fahrers einen Freiraum von mindestens 10 cm (4 in) aufweisen muss und in Querrichtung unter einem Winkel von mind. 45° zur Senkrechten weiterführt.

Hinter dem letzen Absatz hinzufügen

Im Fall einer integrierten, lasttragenden Cockpitabdeckung gewährleistet diese Abdeckung den geforderten Helmschutz. Die Struktur einer mittragenden Cockpithaube muss mindestens die gleiche Festigkeit wie die verstärkte Cockpitstruktur aufweisen.

Paragraph 509.18

Siehe Zeichnung im Anhang

Paragraph 518.01 – Motor

Satz ändern

Es dürfen nur Motorenmodelle und Motorentypen verwendet werden, die vor mehr als zehn Jahren hergestellt wurden.

Paragraph 522.02 – Bootskörper

Absatz nach dem 4. Absatz einfügen

Die Seiten des Cockpits sollten aus Holz/Kevlar, Holz/Kevlar/Karbon oder alternativ aus Karbon/Kevlar/Schaumgummi/Glasfaser Komposition bestehen. Die Kevlar Schichten belaufen sich auf mindestens 340grm (10oz). Das Kevlar (und Karbon, falls verwendet) sollte zwischen zwei oder mehr Lagen Marinesperrholz eingearbeitet werden und muss eine minimale Stärke von 9 mm aufweisen. Alle Verbundkonstruktionen sollten eine minimale Stärke von 9 mm haben. In der Cockpit-Seite ist ein Kontrollfeld vorzusehen, zwecks Feststellung, dass die vorgeschriebenen Materialien verwendet wurden. Es wird empfohlen, dass dieser Bereich aufgebaut wird in konzentrischen Kreisen, beginnend mit der untersten Schicht mit einem Durchmesser von etwa 25 mm. Die Durchmesser der nachfolgenden Schichten sind jeweils zu reduzieren, so dass der Aufbau der Schichten erkennbar ist.

Nachrüstung von existierenden Booten: die Verstärkung sollte aus zwei Lagen Kevlar Material (315grm) sein, um eine Stärke von 6 mm zu erzielen. Dieses sollte mit sauberen Holz verbunden werden, frei von Lack, Farbe etc..

Letzten Absatz ändern:

Alle Hydroplane Bootsrümpfe mit abbrechbaren Spitzen

Paragraph 527.01 – Bootskörper

Streichen: Mindestgewicht Bootskörper 100 kg

Paragraph 528.10 – zulässige Änderungen

7) gebrochene Teile können durch Schweißen oder den Einsatz von Kunststoffharzen repariert werden, solange dadurch die Kontur nicht verändert wird. Des Weiteren darf im Bereich der Kurbelwellezapfen, wo die Kurbelwellenbaugruppe gelagert ist, folgende Reparaturprozedur angewandt werden. Die Kurbelwellenzapfen müssen in dem Bereich auf einen kleineren Durchmesser abgedreht werden. Auf diesen abgedrehten Bereich kann dann eine Stahlbuchse aufgepresst werden. Diese Stahlbuchse muss exakt die gleichen Abmaße haben, wie das Material, welches durch diese Buchse ersetzt wird (Außendurchmesser, Länge). Diese Reparaturmethode geht davon aus, dass keine Änderungen bezüglich Gewicht, oder Form der Kurbelwellenbaugruppe gemacht werden können.

16) Der Propellerschaft darf in Anpassung an den Propeller nach unten verstellt werden oder ausgewechselt werden.

Der Propeller ist freigestellt.

Paragraph 542.12 – Mindestabmessungen

*SL 90 400 kg 4.60 m Yes (3000N)

*SL 250 570 kg 5.20 m Yes (3000N)

beide folgenden Sätze streichen

 

Anmerkung: alle Übersetzungen ohne Gewähr

 

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