5te Deutsche Meisterschaft im Match Race MS 11

Die DMYV Jugend richtete vom 22.-24.09.2006 die 5. Deutsche Meisterschaft im Match Race MS11 in Duisburg-Wedau auf einer eigenständigen Regattabahn aus. An den Start gingen aus 10 teilnehmenden Landesverbänden 11 Mädchen und 18 Jungen.
Um einen pünktlichen Start am Samstag zu gewährleisten ist die gesamte Bundesjugend schon am Donnerstagabend angereist. Daraufhin wurde am Freitag der MS11-Parcours unter tatkräftiger Mithilfe der Angestellten der Regattabahn zügig aufgebaut. Diese Angestellten legten extra für die MS11 zwei Startstege und einen Zielponton aus. Somit war eine absolut gleichwertige Anlaufstrecke auf die einzelnen parallel aufgebauten Parcours möglich.
Natürlich wurden auch die beiden Bundes-MS11-Boote ausgiebig auf ihre Einsatzbereitschaft getestet. Die Änderungen an den Booten haben sich bewehrt und konnten somit für einen reibungslosen Verlauf sorgen. Nun fehlten nur noch die Startampeln, die mit nur einer leichten Verspätung am Samstag zur Verfügung standen. Vor dem Beginn der Meisterschaft wurden alle Starter und Betreuer zu einer Einweisung zusammengeholt. Hierbei wurde auf alle wichtigen Information für einen sicheren Ablauf hingewiesen. Ebenfalls wurden währenddessen einige Modifikationen für die Startreihenfolge und Gewichtsklasse beschlossen. Diese Änderung erlaubte es, dass zu jeder Zeit weitere Starter über das 16er Startfeld hinaus noch kurz vorm Start eingetragen werden können. Auf Grund dieser Neuerungen hatten noch 2 Landesverbände, von denen keine Meldung eingegangen war, die Chance an den Start zu gehen.
Alle Wettkampfrichter und Helfer hatten ihre Posten bezogen und warteten voller Aufregung auf die 1. Startfreigabe durch das „Ampelmännchen“. Den Terminplan die Vorläufe am Samstagabend beendet zu haben ging auf und somit standen am Sonntag nur noch die Läufe ab dem Viertelfinale an. Da alles reibungslos und ohne irgendwelche Zwischenfälle verlief, war die Meisterschaft pünktlich um 12 Uhr zur Mittagszeit beendet. Es gab natürlich einige Läufe wo man extrem mitfieberte, denn es war manches Mal vom Startsteg aus nicht zu erkennen welcher Fahrer der frühere im Ziel war. Hier entschied nicht nur die berühmte Nasenlänge, sondern es waren nur Haaresbreiten. Doch dieses haben die wachsamen Wettkampfrichter im Zieleinlauf stets fest im Blick gehabt.
Im Masterfinale fuhren Jessica Schönburg (Niedersachsen) und Sebastian Marek (Schleswig-Holstein) das Masterfinale aus. Durch einer perfekten Kurven- u. Beschleunigungstechnik gelang es Sebastian den Mastertitel für Schleswig-Holstein einzufahren. Das häufige Training und die stetige Teilnahme an der Norddeutschen Meisterschaft machte sich gleich doppelt für die Schleswig-Holsteiner bezahlt. Sie erkämpften sich den erstmals verliehen Wanderpokal für die meisten Siege während der Meisterschaft. Dieser Pokal wurde von unserem MS11-Freund Hans-Joachim Gleffe ins Leben gerufen. Nun sind wir alle gespannt wer nächstes Jahr den Pokal mit nach Hause nehmen darf.

 

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